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Kanada-GP: Stimmen zum Qualifying

09.06.12
Michael Schumacher, MercedesIm Qualifying in Montreal zu früh eingebremst: Michael Schumacher.
Foto: xpb.cc

Stimmen und Reaktionen zum Qualifying beim Großen Preis von Kanada in Montreal.

Sebastian Vettel (Red Bull Racing): "Ich bin natürlich sehr glücklich. Ich glaube, jetzt hat es im Qualifying endlich einmal gepasst. In Barcelona und Monaco haben wir ziemlich viel gelernt. Dieses Jahr ist alles anders, enger zusammen. Wenn du nur ein bisschen daneben liegst, kann das gleich einen großen Unterschied machen. An diesem Wochenende sind wir jedoch gut vorbereitet. Wir kamen gut durch die Trainings und haben versucht, das Auto Schritt für Schritt zu verstehen. Im Qualifying konnten wir es schließlich umsetzen. Deshalb bin ich besonders zufrieden. Es sah ziemlich eng aus. Wir hatten mit einer Zehntelentscheidung gerechnet, konnten zum Schluss aber doch einen größeren Unterschied machen. Ich freue mich auf das Rennen, denn wir haben ein gutes Auto. Und wenn dann noch Deutschland gegen Portugal gewinnt, ist es ein super Tag. Schauen wir mal. Es wird spannend. Ich drücke der deutschen Mannschaft natürlich die Daumen."

Nico Rosberg (Mercedes): "Es war definitiv schwierig durch die verpasste Session am Vormittag. Die anderen haben sich da auf das Qualifying vorbereitet. Am Ende bin ich recht zufrieden. Platz fünf war das, wozu unser Auto heute in der Lage war."

Michael Schumacher (Mercedes): "Das Team hat mir auf der letzten Runde gesagt, dass ich rein muss. Mir wurde wohl auch die rote Ampel schon gezeigt. Ich verstehe das aber nicht ganz, weil ich noch bei grün drunter durchgefahren bin. Der Plan war, sich in der ersten Runde warm zu machen und in der zweiten Runde zu attackieren. Ich weiß nicht, was da schief gelaufen ist. Man hat ja gesehen, wo ich vorher gewesen bin. Ich gehe nicht davon aus, dass ich in der letzten Runde unbedingt langsamer gefahren wäre."

Hamilton überrascht über Startreihe 1

Lewis Hamilton (McLaren): "Heute war es definitiv ein bisschen schwieriger für uns. Wir hatten zu kämpfen. Im Qualifying mussten wir wirklich viel Druck machen, um die Reifen zum Arbeiten zu bringen. Glücklicherweise hatten wir in Q3 noch einmal frische Reifen. Ich bin ein bisschen überrascht darüber, uns in der ersten Reihe zu sehen. Das nehmen wir aber natürlich mit und werden am Sonntag versuchen, uns möglichst teuer zu verkaufen."

Fernando Alonso (Ferrari): "Das Auto fühlte sich ziemlich gut an. Wir haben hier einige neue Teile ausprobiert. Mit der Balance des Fahrzeugs sind wir nun deutlich zufriedener. Auch der Grip war für Felipe und mich von Anfang an besser. Das ist ein erster Schritt. Für uns und auch für unsere Konkurrenten hört die Arbeit damit aber nicht auf."

Timo Glock (Marussia): Das Qualifying ging. Ich war im letzten Sektor nur gut, weil ich die letzte Schikane abkürzen musste. Der zweite Reifensatz hat nicht richtig funktioniert. Ich habe mich nur durch den Fehler in der letzten Schikane verbessert. Es ist immer interessant zu sehen, wer seine Reifen in der 1. Runde zum Arbeiten bekommt und wer nicht. Wer es schafft, ist ganz vorne.

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