Italien-GP: Hamilton Schnellster - Technik bremst Schumi aus
07.09.12
Lewis Hamilton war der Schnellste im 2. Training in MonzaFoto: xpb.cc
Lewis Hamilton und Jenson Button haben im 2. Freien Training zum Großen Preis von Italien bewiesen, dass sie zu den großen Sieg-Favoriten in Monza gehören. Hamilton raste in seinem McLaren in 1:25,290 Minuten zur Tagesbestzeit. Mit nur 38 Tausendstelsekunden Rückstand folgte Button, der Gewinner des Belgien-GP, im zweiten McLaren auf Position 2.
Auf Platz 3 landete Fernando Alonso. Der Ferrari-Pilot hatte nur 0,058 Sekunden Rückstand auf den Tagesbesten Hamilton. Aber wie schon in der Vormittags-Session ereilte den Hoffnungsträger der Ferraristi auch im 2. Training ein technischer Defekt. Gut eine halbe Stunde vor Schluss stellte der Spanier seinen Ferrari in der Box ab. Das Getriebe hing im 2. Gang fest. Somit fielen die wichtigen Volltanktests für Alonso ins Wasser.
Auf Platz 3 landete Fernando Alonso. Der Ferrari-Pilot hatte nur 0,058 Sekunden Rückstand auf den Tagesbesten Hamilton. Aber wie schon in der Vormittags-Session ereilte den Hoffnungsträger der Ferraristi auch im 2. Training ein technischer Defekt. Gut eine halbe Stunde vor Schluss stellte der Spanier seinen Ferrari in der Box ab. Das Getriebe hing im 2. Gang fest. Somit fielen die wichtigen Volltanktests für Alonso ins Wasser.
Das DRS an Michael Schumachers Heckflügel quittierte den DienstFoto: xpb.cc
Mercedes darf noch hoffen - Rätsel bei Vettel
Michael Schumacher konnte nach seiner Bestzeit (1:25,422) im 1. Training in der 2. Session nicht in den Kampf um Platz 1 eingreifen. Schon nach 15 Minuten ging das DRS am Heckflügel von Schumachers Mercedes kaputt. Dadurch fehlte es dem 43-Jährigen an der nötigen Top-Geschwindigkeit - das K.o.-Kriterium schlechthin in Monza. Mehr als Platz 10 mit einer Zeit von 1:26,094 war also nicht drin für den Mercedes-Star. Schumi konnte sich aber damit trösten, dass er am Ende der Session mit vollem Tank zu den Schnellsten gehörte. "Ich denke, wir werden hier morgen eine bessere Rolle spielen können als in Spa", sagte der siebenmalige Weltmeister durchaus zufrieden.Kurz nach Schumacher ereilten Teamkollege Nico Rsoberg die gleichen Probleme. Bis dahin hatte sich der 27-Jährige aber immerhin auf Platz 5 gekämpft (+ 0,156). Knapp vor Rosberg belegte Felipe Massa im zweiten Ferrari den 4. Platz (+ 0,140). Kimi Räikkönen kam im Lotus auf den 6. Platz (+ 0,214).
Große Fragezeichen stehen hinter den Leistungen der Red-Bull-Fahrer. Mark Webber belegte mit 0,814 Sekunden Rückstand auf Hamilton nur den 11. Rang. Noch schlechter lief es bei Sebastian Vettel. Der Weltmeister und Vorjahressieger schaffte mit einem Abstand von 1,104 Sekunden nur den 13. Platz. Vettel war zwar unzufrieden, aufgeben will er aber keinesfalls: "Wir waren heute nicht schnell genug. Es gibt noch einiges zu tun. Das ist aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir müssen schauen, dass das Auto für morgen einen Schritt besser wird."
Dafür schrieb an anderer Deutscher wieder positive Schlagzeilen. Nico Hülkenberg, der schon mit Platz 4 beim Belgien-GP geglänzt hatte, wurde im Force India Achter und damit zweitbester Deutscher (+ 0,257). Timo Glock wurde im Marussia 21. (+ 2,678).












