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Hülkenbergs Debüt im Force India verschoben

09.02.12
Nico Hülkenberg, Force India, Formel 1, JerezZum Zuschauen verdammt: Nico Hülkenberg
Foto: xpb.cc

Eine Rot-Phase am 3. Testtag bedeutete auch Rot für Nico Hülkenberg. Jules Bianchi, neuer Testfahrer aus Frankreich, hat nach gut einer Stunde seinen Sahara-Force-India in den Kies gesetzt. Alle waren rund 20 min zum Warten verdonnert. Neuverpflichtung Nico Hülkenberg sah es live und war nicht erfreut. Denn der neue Force-India-Stammpilot muss sein geplantes Debüt um einen Tag verschieben. Die Mechaniker arbeiteten zwar fieberhaft, das Auto wieder flott zu machen - aber sie schafften es nicht rechtzeitig.

Somit bleibt es bei ganzen zwei Runden, die auf dem Monitor des indischen Teams aufleuchten. Bianchi hat es in diesem zwei Umläufen geschafft, den Wagen zu demolieren. Der Frontflügel ist kaputt. Hinten müssen die Bremsleitungen erneuert werden. Zudem ging bei dem Unfall ein teures Messgerät kaputt, das außen am Seitenkasten befestigt war. Ersatzteile sind wohl nicht genug vor Ort. Hülkenberg sagte dazu: "Wir müssen improvisieren."

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Und wenn das für Hülkenberg nicht schon genug wäre, hatte er noch mit einer anderen Hürde zu kämpfen: Mit seiner Dauerakkreditierung ließen ihn die Streckenposten nicht entlang der Strecke das Fahrgeschehen beobachten. Dort dürfen Fans, Journalisten und Fotografen hin, um sich hautnah ein Bild zu verschaffen. Als Fahrer durfte er dort nicht hin - schon komisch. Die Pressevertreter halfen dem sympathischen Piloten mit einer Akkreditierung - wenigstens das klappte dann.

(Jan Krebs/sport.de)

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