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Europa-GP: Alonso lässt Vettel stehen

24.06.11
Fernando Alonso, Ferrari, ValenciaZu Hause fühlt sich Fernando Alonso wohl: Er war der Schnellste im 2. Training in Valencia
Foto: dpa bildfunk

Fernando Alonso hat seine Landsleute in Verzückung versetzt und die Hoffnungen auf einen spannenden Großen Preis von Europa genährt. Im 2. Freien Training in Valencia fuhr der spanische Ferrari-Pilot in 1:37,968 Minuten die Tagesbestzeit und durchbrach damit die Dominanz von Red Bull. Mit 0,227 Sekunden Rückstand folgte Lewis Hamilton im McLaren auf dem 2. Platz. Erst auf Position 3 landete der erste Red-Bull-Fahrer: Sebastian Vettel war bei seiner schnellsten Runde auf dem Valencia Street Circuit 0,297 Sekunden langsamer als Lokalmatador Alonso.

Bei Michael Schumacher und Mercedes scheint sich der Aufwärtstrend zu bestätigen. Der 42-Jährige brannte im Silberpfeil eine fehlerfreie Runde in den Asphalt und belegte mit 0,347 Sekunden Abstand den 4. Platz. Damit ließ er nicht nur seinen Teamkollegen Nico Rosberg (Platz 8/+ 1,013) deutlich hinter sich, sondern auch die stärker eingeschätzten Konkurrenten Felipe Massa (Ferrari/5.), Jenson Button (McLaren/6.) und Mark Webber (Red Bull/7.).

Nick Heidfeld, Lotus Renault, Formel 1, ValenciaNick Heidfeld liegt der Valencia Street Circuit
Foto: xpb.cc
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Vier Deutsche in den Top 10

Vettel hatte bereits am Donnerstag prophezeit, dass es in Valencia "kein schöner Sonntagsspaziergang" werden wird. Er sollte Recht behalten, glaubt aber dennoch an ein gutes Rennen: "Ich habe aber ein ganz gutes Gefühl, weil ich glaube, dass wir noch etwas in petto haben. Grundsätzlich wird es natürlich ganz eng werden."

Nick Heidfeld, im 1. Freien Training als Fünfter noch bester Deutscher, belegte in der 2. Session den 9. Platz. Dahinter platzierten sich Heidfelds Lotus-Renault-Teamkollege Vitali Petrov und Adrian Sutil im Force India. Timo Glock beendete den ersten Tag auf Platz 20. Damit erledigte er seine Pflicht souverän: Er ließ Virgin-Teamkollege Jerome D'Ambrosio mehr als eine halbe Sekunde hinter sich und distanzierte zudem die HRT-Piloten Vitantonio Liuzzi und Narain Karthikeyan deutlich.

Nur sieben Runden drehte Paul di Resta. Weil Nico Hülkenberg am Vormittag den Force India des Schotten gegen die Wand gesetzt hatte, waren die Mechaniker bis kurz vor Ende des 2. Trainings mit der Reparatur beschäftigt. Trotz der 'verkürzten Hafenrundfahrt' schaffte di Resta es immerhin auf Platz 14. Gar nicht zum Einsatz kam Jaime Alguersuari, weil es Motorenprobleme am Toro Rosso gab.

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