Max Alexander: Ein 7-jähriger in New York. Um die Modewelt aufzumischen.
VORHER erkundet er gemeinsam mit seiner Mama aber noch die Stadt.
Fotos mit Minnie und Mickey Maus dürfen da nicht fehlen - typisch Kind.
Aber Max ist KEIN typisches Kind. ER ist Modedesigner. Deshalb geht's für ihn DANACH zu einer Modenschau. Und der Kleine hat ziemlich klare Vorstellungen von Style.
Wenn die Leute in NY Turnschuhe tragen sind das Schuhe mit Glitzersteinen – wenn sie aber in Los Angeles Sneaker anhaben – dann sind das einfach langweilig schwarze oder weisse Schuhe.
Reporterin: Findest du das Langweilig ?
Ja das ist langweilig!
Der 7jährige mischt die Modewelt gerade krass auf und auch wenn sie es nicht glauben – Hollywood Stars wie Sharon Stone tragen bereits seine Fummel. Heute will er mal sehen was die Konkurrenz macht und sein Urteil fällt eher bescheiden aus !
Und warum er dann auch noch den NY Fashion Designer fast die Show stehlt
Schon vor einiger Zeit ist der kleine Modefreak uns aufgefallen und wir haben ihn in seinem Zuhause in Los Angeles besucht . Er hat uns eingeladen in sein ganz besonderes Reich
“Welcome to my studioooooooooo"
Hier hat er sein eigenes Atelier und Experten sagen ihm schon jetzt eine grosse Zukunft voraus.
Max: "Ich hab mich hier für die Federn entschieden und dann hab ich einen Rock gemacht, der aussieht wie Seegras und neon grüner Stoff hier. Den hab ich vor einer Woche gekauft."
Max ist eben ein echter Profi. Und war es von Anfang an, erzählt uns seine Mutter Sherri.
Sherri Madison, Mutter von Max: „Was wirklich beeindruckend ist, das ihm nie jemand beigebracht hat, wie er die Stoffe auf der Puppe drapiert. Niemand hat ihm je beigebracht, wie man ein Kleid designt. Mode und Design waren bei uns überhaupt kein Thema, das kam einfach aus dem Nichts."
100 Kleider und Outfits hat Max mittlerweile designed, ein paar davon zeigt er uns bei unserer Studiotour.
Reporterin: "Welches ist dein Lieblingskleid?
Max: Hm- ich würde sagen mein erstes Das
Reporterin: Das?
Max: Ja genau. Das habe ich das hier einfach zusammengeklebt."
Das Kleid hat Max mit nur 4 Jahren für seine Schwester gemacht. Von einem auf den anderen Tag hat er damals entschieden: ich bin Modedesigner. Seine Mutter ist selbst Künstlerin, gestaltet Kunst aus Pappe. Für Max gabs dann ein Mannequin aus Pappe. Und damit fing alles an.
Sherri: „Sechs Monate nachdem er angefangen hat, hat er plötzlich gesagt, er will eine Fashion-Show machen und ich weiß bis heute nicht woher er überhaupt wusste, was das ist. Er hatte vorher noch nie eine gesehen, aber er hatte das alles schon genau in seinem Kopf, den weissen Laufsteg, alles super detailliert. Er hat alles alleine ausgesucht."
Doch wie kommt ein 7-Jähriger auf diese Ideen? Und wie setzt er sie um? Für Max eine ganz einfache Antwort:
Max: „Also ich denke nach und dann stelle ich mir dieses schöne Kleid vor und dann fange ich einfach an und dann sieht es am Ende auch genauso aus.“
Hollywood Schauspielerin Sharon Stone ist übrigens eine seiner berühmtesten Kundinnen. Mittlerweile gibt es sogar eine Warteliste mit Interessenten, die Max Outfits tragen wollen. 1,400 Dollar zahlen die Leute dafür.
Sherri: „Max ist das alles total egal, das ist nicht der Grund warum er das macht. Wir haben eine Regel in der Familie: ein Drittel des Geldes wird gespendet an eine Organisation seiner Wahl, ein Drittel wird gespart und das letzte Drittel verwendet er für die Materialien. Im Geschäft bezahlt er dann auch auch mit seiner eigenen Karte und er soll sich dessen auch bewusst sein."
Max hat mit 7 Jahren schon das erreicht, wovon andere Fashiondesigner ihr Leben lang träumen: sein eigenes Label. „Couture to the Max.“ Doch Max ist eben auch ein ganz normales Kind. Geht zur Schule, trifft sich mit Freunden. Und trotzdem steht seine künstlerische und designerische Leidenschaft immer im Vordergrund!
Deshalb geht's für Max jetzt nach New York. Zur Fashionweek. Er ist zu verschieden Modeschauen eingeladen. Vorher wird noch mit Mama rumgealbert.
Mama: "Schau ein Vogel!"
Max' Eltern ist es besonders wichtig, das er einfach macht, worauf er Lust hat. Und während Max durch New York schlendert, wird schnell klar: der 7-Jährige ist eher zurückhaltend, etwas schüchtern.
Mutter: "Soll ich ein Foto von dir machen?
Max schüttelt Kopf
Mutter: Nein?"
Er designed lieber Klamotten, statt im Rampenlicht zu stehen.
ERST auf der Fashionweek blüht er auf. Sein Outfit: natürlich selbst designed.
Max: "Das ist einfach ein so cooler Stoff – alles ist übereinander gelegt und das alles zusammen sieht am Ende wie ein Regenbogen aus."
Als es dann los geht ist er mit seiner Mama in einer der vorderen Reihen und Max träumt davon seine eigenen Sachen auch mal hier zeigen zu können. Sein Urteil über die Show fällt allerdings nicht so richtig positiv aus
Max: "Das sind Sachen, die man auf der Strasse tragen kann – aber sowas kann man doch nicht zu einer Fashion Show anziehen – was sie hier zeigen ist nicht ausgefallen genug für mich. Ich bin ein Couture Designer."
Mal sehen, ob die nächste Show ihn mehr beeindruckt. Ihr ist richtig VIP Auflauf angesagt und die Paparazzi haben alle Hände voll zu tun – Max sitzt mit seiner Mama in der ersten Reihe und bekommt richtig viel Aufmerksamkeit.
Zuschauer: "Ein 7 jähriger der schon Designer ist und hier in der ersten Reihe sitzt das ist schon beeindruckend."
Die Show geht los und die Kleider, die hier über den Laufsteg gehen scheinen schon mehr nach seinem Geschmack des kleinen Modeexperten zu sein – ein Urteil :
Max: "Das letzte Kleid hat mir am besten gefallen ! Es hat tolle lila Federn und Glitzer am Oberteil."
Doch jetzt hat Max erst mal die Nase voll von der Glitzerwelt und macht das - was den meisten Kids in seinem Alter gefällt. Er geht in einen Spielzeugladen Lego Steine einkaufen. Max liebt die riesige Auswahl
Max: "Kann ich auch noch eins haben ?
Mutter : Du hast dein eigenes Geld- du kannst nehmen was du willst!"
Und dann geht der kleine Fashiondesigner erst mal schlafen- er kann kaum noch die Augen aufhalten und zumindest heute wird Max kein Kleid mehr entwerfen dafür ist er einfach viel zu müde.