Ist das etwa ein Ballon mitten auf dem Meer? Nein, auch wenn es so aussieht, aber DAS hier ist ein Wal. Der aufgedunsene Kadaver treibt vor der norwegischen Insel Andoya. Ein Anblick, den selbst den erfahrenen Fischer Dag Rydland erstaunt.
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„Wir haben ihn schon aus über einem Kilometer Entfernung gesehen. Er ist riesig. Er ragte vielleicht drei Meter aus dem Meer.“ Dag Rydland, Quelle: Dagbladet
Laut Rydland könnte der Buckelwal voller Lodde sein, eine Fischart, die in dieser Gegend gerade schwarmweise unterwegs ist. Er schätzt, dass es sich bei dem verstorbenen um ein 15 Meter langes und bis zu 40 Tonnen schweres Exemplar handeln könnte. Rydland, der mit drei weiteren Fischern unterwegs war, geht daher lieber auf Nummer Sicher und hält 100 Meter Abstand.
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„Ich war besorgt, dass er explodieren oder dass sich das Netz in unserem Motor verfangen könnte.“ Dag Rydland, Quelle: NRK
Wird die Gasmenge in dem Wal-Kadaver zu groß, explodiert diese und der Mageninhalt könne laut dem Fischer mehrere Meter weit spritzen. Da ist Abstand halten wirklich nicht die schlechteste Idee.