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Heimtrainer Vergleich: teuer vs. günstig

Ein Heimtrainer ist die leichteste Art, sich zu Hause fit zu halten. Gering im Platzverbrauch, preisgünstig in der Anschaffung – doch wie günstig darf ein Heimtrainer sein? Dies hängt in erster Linie vom eigenen Fitnessstand ab. Wer (bisher) nicht so sportlich ist, vielleicht sogar Gelenkprobleme hat oder mit Übergewicht kämpft, für den ist auch ein günstiger Heimtrainer eine Empfehlung. Was viele nicht wissen: Die Fettverbrennung wird bei einer niedrigen Anstrengung angekurbelt! Wichtig ist hierbei eine Trainingseinheit von mindestens 30 Minuten am Stück.

DOMYOS Heimtrainer Essential EB120

Der DOMYOS Heimtrainer Essential EB120 im Test und VergleichEin stabiles Indoor-Bike zum kleinen Preis – und das auch noch schön leise. Dies bietet das Modell Essential EB120. Wie der Name bereits suggeriert, handelt es sich hierbei nicht um ein Sportgerät für Fitness-Cracks, sondern ist für Menschen, die moderat einsteigen wollen und etwa 2 x pro Woche für 30 Minuten eine Sporteinheit in den Alltag integrieren können. Dies klingt nicht viel, doch wer dies regelmäßig beibehält, stärkt dadurch dauerhaft seine Gesundheit und Fitness, beugt Herzkrankheiten vor und steigert das allgemeine Wohlbefinden.

Der EB120 wiegt nur 25 kg und kann durch Rollen leicht an den gewünschten Ort (z. B. vor den Fernseher) gebracht werden (und im Anschluss wieder in die Ecke). Obwohl es nicht viel wiegt, ist es für Personen bis 110 kg Körpergewicht ausgelegt und passt durch den verstellbaren Sattel und Lenker für alle, zwischen 1,55 und 1,85 cm Körpergröße.

Der Trainingscomputer beschränkt sich auf die wichtigsten Angaben: Kalorienverbrauch, Strecke, Zeit, Geschwindigkeit und Herzfrequenz. Besonders wichtig ist hier die Herzfrequenz, welche der Heimtrainer selbst durch die Handsensoren misst. Wer Fett verbrennen möchte, sollte bei 60 – 70 % seiner maximalen Herzfrequenz trainieren (die Formel für den persönlichen Maximalpuls lautet bei Fahrradergometern 200 – Lebensalter = Maximalpuls).

Fazit:

Der günstige Preis setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Es gibt nur einen einfachen Trainingscomputer und die Intensität mit dem 4 kg Schwungrad wird für sportlich fitte Personen zu leicht sein. Für Einsteiger oder ältere Personen mit einem geringeren Fitnesslevel gibt es allerdings keinen Grund, warum man mehr Geld für einen Heimtrainer mit höherem Tretwiderstand und einem integrieren “Coach” für schweißtreibende Intervall-Trainings ausgeben sollte, wenn man dies gar nicht nutzen will. Dies ist eine gesunde Wahl für Leute, die lieber moderat trainieren, dafür aber regelmäßig!

DOMYOS Bike 900

DOMYOS Bike 900 im Test und VergleichWer mehr will, muss mehr investieren. Das Bike 900 kostet über das Doppelte, hat dafür aber auch viel zu bieten. Es gibt ein 8 kg Schwungrad und ganze 15 Widerstandsstufen, sodass man sich über die Jahre noch steigern kann. Dieser Heimtrainer ist für eine tägliche Nutzung (7 Stunden pro Woche) ausgelegt.

Es gibt 3 Schwerpunkte: Komfort, Coaching und die Unabhängigkeit vom Strom.

Zunächst einmal verspricht der Hersteller, dass hier “der bequemste Sattel aus unserem Sortiment” verbaut wurde. Ein Resultat aus jahrelanger Beschäftigung mit den Kundenwünschen. Weiterhin tragen der niedrige Einstieg und die Auslegung auf eine aufrechte Sitzhaltung zum Komfort bei.

Im Trainingscomputer befinden sich 24 Programme aus den Kategorien “Gesundheit”, “Body Toning”, “Gewichtsverlust” und “Performance”. Wer sein Training über einen längeren Zeitraum verfolgen und auswerten möchte, kann hierfür die E-Connect-App von DOMYOS nutzen. So lassen sich gesteckte Ziele erreichen.

Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, sich mit der App Kinomap zu verbinden. Mit dieser radelt man mit dem Heimtrainer virtuell um die Welt und kann sich immer neue Routen aussuchen oder auch in Gruppen mit anderen Indoor-Bikern zusammen fahren. (Kinomap kann 14 Tage lang kostenlos getestet werden und benötigt danach ein Abo von aktuell 11,99 Euro im Monat.)

Verblüffend: Trotz des umfangreichen Trainingscomputers, der App-Anbindung und den Widerstandsstufen funktioniert der Heimtrainer Bike 900 ohne Strom! Er wird durch ein Selbstversorger-Stromsystem allein durch die Kraft der Bewegung angetrieben! Diese Technik hat DOMYOS bereits erfolgreich bei anderen Fitnessgeräten umgesetzt und stattet nun auch anspruchsvollere Modelle damit aus.

Fazit:

Wer nicht nur “gemütlich” eine Fernsehserie mit Ausdauersport verbinden will, sondern Ziele für die persönliche Fitness oder die Figur verfolgt, ist beim Bike 900 richtig. Hier kann man täglich (oder mehrmals pro Woche) eine Sporteinheit absolvieren, ordentlich Kalorien verbrennen und seine persönliche Leistung erhöhen. Für zusätzliche Motivation sorgen die verschiedenen Trainingsprogramme sowie die optionalen Apps. Die Herzfrequenz wird über die Handsensoren angezeigt. Der Heimtrainer ist vom Hersteller bis zu einem Nutzergewicht von 150 kg zugelassen und wird für eine Körpergröße zwischen 1,50 und 1,90 cm empfohlen.

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