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Pool selber bauen - Das sollte beachtet werden!

Ganz einfach einen Pool selber bauen

Ein Pool im Garten ist der Traum vieler Eigenheimbesitzer. Je nach handwerklichem Geschick hat man verschiedene Möglichkeiten, seinen Traum zu verwirklichen. Diese Pool-Arten sind beliebt: Gemauerter Pool, Beton-Pool, Kunststoff-Pool. Für welchen Pool Sie sich entscheiden, hängt von den eigenen Wünschen, dem Platz und dem Budget ab. Wir sagen Ihnen, worauf Sie bei den einzelnen Poolarten achten müssen, was sie kosten und geben nützliche Tipps und Hinweise.

Eingelassener versus aufgestellter Pool? Was ist besser?

Aufgestellter Pool selber bauen im Test und VergleichEin Pool, der in den Boden eingelassen ist, hat gegenüber aufgestellten Becken viele Vorteile: Der Ein- und Ausstieg ist einfach und Sie müssen nicht erst über eine Leiter klettern. Ein eingebauter Pool fügt sich außerdem nahtlos in den Garten ein und ist eine Augenweide. Hinsichtlich Form, Größe und Gestaltung gibt es keine Grenzen. Sie können einen Pool auch teilweise in den Boden einlassen. So gewinnen gerade große Pools an Stabilität. Je größer ein Pool ist, um so mehr Stabilität benötigt er. Hier gilt die Faustregel: Ab einer Tiefe von 1,20 bis 1,50 Meter lassen Sie den Boden zu mindestens fünfzig bis achtzig Prozent in den Boden ein.

Welcher Pool passt zu mir?

Für den perfekten Badespaß zu Hause lohnt es sich, ein wenig nachzudenken. Möchten Sie mit der Familie planschen oder wünschen Sie sich ein dekoratives Element für Ihren Garten? Oder wollen Sie ganz sportlich Ihre Bahnen ziehen?

Pool-Formen

Formen beim Pool selber bauenRund, eckig, quadratisch oder eine Acht: Bei der Wahl der Form eines selbst gebauten Pools sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Standardgröße eines Gartenpools liegt bei acht mal vier Metern und einer Wassertiefe von 1,35 bis 1,60 Metern. Hier können zwei Personen bequem nebeneinander Bahnen schwimmen. Relativ günstig sind runde Becken und sie brauchen keine extra Stützen. Für den Sport sind sie jedoch eher nicht geeignet. Manche helfen sich mit zwei Kreisen, die dann eine Acht ergeben: So hat man Stabilität und eine gute Bahnenlänge. Bei Kunststoff- und Stahlwandbecken-Pools sind Sie an die angebotenen Formen gebunden. Wenn Sie selber mauern oder aus Beton gießen, haben Sie die freie Wahl.

Diese Pool-Arten gibt es:

  • Stahlwandbecken-Pool
  • GFK-Pool
  • Gemauerter Pool
  • Aus Beton gegossener Pool
  • Naturteich

Wählen Sie die Poolform und Bauart nach Ihren Wünschen und handwerklichen Fähigkeiten aus.

Am einfachsten selbst zu bauen sind rechteckige Pools und Pools aus vorgefertigten Pool-Becken wie Kunststoffpools und Stahlbecken.

Bevor man sich für eine bestimmte Beckenart entscheidet, sind auch der Boden und das Grundwasser zu prüfen. So schließt ein hoher Grundwasserstand den Einbau bestimmter Becken aus oder es fallen zusätzliche Drainage-Kosten an.

Checkliste: Bevor Sie einen Pool im Garten bauen
Bevor der Bau eines Pools im eigenen Garten beginnen kann, gilt es einiges zu bedenken.

Folgende Punkte sollten Sie berücksichtigen:

Kalkulation

Am Anfang steht eine sorgfältige Budget-Planung. Folgende Punkte verursachen Kosten: Material, Fremdarbeiten bei Planung und Bau, laufende Kosten für Strom, Wasser und Pflege des Pools.

Standort und Größe

Standort für den PoolWelchen Zweck soll der Pool erfüllen und ist der Garten dafür groß genug. Richten Sie Ihren Pool nach Südosten aus, dann erwärmt die Sonne das Wasser schon morgens. Pools in dieser Lage sind am längsten der Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Planen Sie Ihren Pool außerdem in der Nähe von Wasser- und Stromleitungen und sparen Sie so unnötige Kosten für das Verlegen neuer Leitungen.

Planung und Baugenehmigung

Recherchieren Sie vor dem Bau unbedingt die Höhe des Grundwasserspiegels und die Bodenbeschaffenheit. Damit lassen sie böse Überraschungen von vornherein vermeiden. Hilfreich ist eine Bodenuntersuchung: Sie hilft auch, den Baustoff auszuwählen, der zum Untergrund passt.

Die Baugenehmigung hängt von der Poolgröße ab:

  • In einigen Bundesländern müssen Pools mit 50 bis 100 Kubikmeter Wasservolumen genehmigt werden, in anderen nicht. Am besten bei der Baubehörde nachfragen.
  • Der Bau von Pools unter 50 Kubikmetern ist genehmigungsfrei. Beispiel: Ein runder Pool mit einem Durchmesser von 5 Metern und einer Tiefe von 1,20 Metern fasst gerade mal 24 Kubikmeter.
  • Gartenpools mit mehr als 100 Kubikmetern müssen immer genehmigt werden.

Es können auch noch weitere Genehmigungen und Auflagen anfallen: Der Bau einer Solaranlage, die Überdachung des Pools. Auch muss ein bestimmter Abstand zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Und das Becken muss gegen unbefugten Zugang durch Dritte von außen abgesichert sein.

Auf der sicheren Seite befinden Sie sich, wenn Sie vor dem Poolbau eine formlose Anfrage mit schriftlicher Bestätigung an Ihr Bauamt richten.

Pools zum Selberbauen

Sie wollen nicht im Schwimmbad Zickzack schwimmen? Und keine Zehntausende für einen Handwerker ausgeben? Dann lohnt es sich, im Garten einen eigenen Pool zu bauen.

Betoniertes Schwimmbecken

Betoniertes Schwimmbecken für den PoolWenn Sie Ihren Pool aus Beton gießen, sind Sie sehr flexibel was Form und Größe betrifft. Beton-Pools sind solide und halten lange. Das gegossene Becken wird mit einer Folie oder Fliesen ausgekleidet. Was kostet ein Pool aus Beton? Was ein Beton-Pool kostet, hängt von Größe und Ausstattung ab und auch davon, wie viel Sie selber leisten. Betonierte Pools gibt es schon ab 15.000 Euro aufwärts.

Vorteile:

  • Pools aus Beton sind solide und zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit aus. Sie sind sicher vor Wurzeln und Nagetieren. Beinahe jede Größe und Form sind möglich.

Nachteile:

  • Die Verschalung ist sehr zeitintensiv und aufwendig. Und es fallen eventuell hohe Arbeitskosten an.

Gemauerter Pool

Wollen Sie lange Bahnen schwimmen, dann ist ein gemauerter Pool ideal.

Alternativ käme auch ein Betonpool in Frage. Für den Bau eignen sich Styropor- oder Schalsteine. Der Pool wird anschließend mit Folie ausgekleidet oder gefliest.

Was kostet ein gemauerter Pool? Auch wenn Sie selbst mauern, so sind die Steine doch ziemlich teuer. Dafür bekommen Sie aber auch ein echtes Schmuckstück ganz nach Ihren Vorstellungen. Schon ab 10.000 Euro können Sie sich einen schicken Pool selber mauern.

Vorteile:

  • Gemauerte Pools sind sehr stabil und können in Eigenleistung selbst gemauert werden. Wurzeln und Nagetiere haben keine Chance. Der Preis ist abhängig von der Größe des Pools und davon, wie viel Sie selbst zum Bau beitragen.

Nachteile:

  • Die Wände müssen verputzt werden und die Steine sind relativ teuer. Gemauerte Pools erfordern handwerkliches Geschick. Doch die Mühe lohnt sich.

Kunststoffbecken

Kunststoffbecken Pool selber bauen im Test und VergleichPools aus GFK sind aus einem Stück gefertigt und es gibt sie in vielen unterschiedlichen Formen. Da die Becken bereits vorgefertigt sind, ist die Bauzeit relativ kurz: Lediglich eine Grube muss ausgehoben werden. In diese wird das Kunststoffbecken dann einfach eingesetzt und der Zwischenraum mit Magerbeton aufgefüllt. Bei rechteckigen Schwimmbecken mit einer Bahnlänge von acht bis neun Metern können Sie rund 10.000 Euro kalkulieren.

Vorteile:

  • Die fertigen Becken sind in kurzer Zeit eingesetzt.

Nachteile:

  • Eventuell fallen hohe Transportkosten an. Die Form des Beckens ist vorgegeben.

Stahlwandfolienbecken

Ein rundes oder ovales Stahlbecken wird mit wasserdichter Folie ausgekleidet. Stahlwandbecken sind eine günstige Variante für Pools mit bis zu acht Metern Länge und 1,50 Metern Wassertiefe. Stahlwandbecken sind schon für rund 2.000 Euro zu haben. Und der Lieferumfang enthält oft Zubehör wie Filter und Leiter.

Vorteil:

  • Stahlwandbecken sind günstig und leicht und fertige Einhängefolien lassen sich leicht aufbringen.

Nachteile:

  • Es entsteht unter Umständen ein Mehraufwand für das Hinterfüllen des Beckens. Wenn sich aufgefülltes Erdreich setzt, kann es sonst zu einem Abkippen der Seitenwände kommen.

Styropor-Pools

Styropor Pools selber bauenBei Hobby-Schwimmbadbauern sind Styropor-Pools sehr beleibt. Sie lassen sich im Baukastenprinzip aus einzelnen Styroporblocks zusammenbasteln. Styropor-Pools sind besonders flexibel. Dazu bringt das System einen weiteren Vorteil: Die Seitenwände werden gleich mit gedämmt. Leicht lassen sich die Blocks mit Messern und Sägen bearbeiten und in Form schneiden. Anschließend werden die Blocks mit Beton aufgefüllt und ausgegossen. Kosten: Ab 3.000 Euro.

Vorteile:

  • Leicht verarbeitbar.

Nachteile:

  • Hohe Kosten.

Edelstahl-Pools zum Selberbauen

Edelstahl-Pools zum SelberbauenEine besonders edle Pool-Variante sind Edelstahl-Pools. Sie sind besonders langlebig und sehen optisch klasse aus. Die meisten Edelstahlpools sind selbsttragend und müssen nicht extra stabilisiert werden. Allerdings müssen die vorgefertigt gelieferten Wände noch miteinander verschweißt werden. Kostenpunkt für einen Edelstahl-Pool: 20.000 bis 30.000 Euro.

Vorteil:

  • Selbsttragend und ein echter Hingucker.

Nachteile:

  • Relativ hoher Preis. Ständige intensive Pflege erforderlich.

Naturteich

Eine gute Variante zu klassischen Pools ist ein Naturteich.

Hier belastet kein Chlor die Augen oder die Umwelt. Wasserpflanzen und -tiere sorgen für die Wasserqualität. Damit das Ökosystem funktioniert und sich der Pool selbst reinigt, ist jedoch einiges zu bedenken. Dafür sparen Sie dann später laufende Kosten ein.

Als Faustregel gilt: Je größer der Teich ist, um so besser kann er sich selbst helfen. Bei einem kleinen Teich brauchen Sie mehr Technik oder persönlichen Einsatz. Rechnen Sie mit 150 bis 600 Euro pro Quadratmeter Teichfläche.

Vorteile:

  • Sehr umweltfreundlich und gesund.

Nachteile:

  • Planung erfordert einiges an Wissen. Um darin zu schwimmen, muss der Teich sehr groß sein.

Was kostet es, einen Pool selber zu bauen?

Wie viel kosten ein selbstgebauter Pool?Die Kosten, einen Pool zu bauen, sind ganz unterschiedlich. Relativ günstig kommen Sie mit einem Stahlwandbecken hin. Komfortabler, aber auch kostspieliger, ist ein GFK-Pool. Hier habe Sie die Möglichkeit, die Grube selbst auszuheben und den Pool einzusetzen. Auch ein Pool-Komplett-Angebot lässt sich einfach, kostengünstig und zügig bauen. Hier haben andere die Planungsarbeiten praktisch schon übernommen.

Die Kosten richten sich im wesentlich nach der Größe und Pool-Art. Kleinere Pools gibt es bereits für 1.000 Euro aufwärts. Die meisten Pools kosten zwischen 5.000 und 10.000 Euro, besonders, wenn Sie Wünsche hinsichtlich der Form und der Größe haben. Auch die Kosten für Ausstattung und Zubehör und eine Poolumrandung dürfen Sie nicht außer acht lassen. Schon eine Einfassung des Pools mit einer Steinkante schützt das Becken vor hereinfallenden Gräsern und Ästen. Am schönsten ist es, Sie legen eine Sonnenterrasse aus Stein oder Holz rund um Ihren Swimmingpool an. Wenn Sie viel in Eigenleistung erbringen, können Sie beim Poolbauen Tausende von Euros sparen.

Kosten für selbstgebaute Pools

  • Betoniertes Becken Betonierte Pools bekommen Sie schon ab 15.000 Euro bei Eigenleistung
  • Edelstahl-Pool Hier zahlen Sie für edles Ambiente. Edelstahlpools schlagen mit 20.000 bis 30.000 Euro zu Buche.
  • Gemauerter Pool Gemauerte Pools bieten viele Möglichkeiten und sehen gut aus. Hier geht es mit viel Eigenleistung ab etwa 10.000 Euro los.
  • Styropor-Pool Einfach zu verarbeiten – das hat seinen Preis. Dennoch bekommen Sie einen Styropor-Pool schon ab 3.000 Euro.
  • GFK-Pool Hier bestimmt die Größe den Preis ab 3.000 Euro bekommen Sie ein schönes Poolbecken. Rechnen Sie aber eher mit 10.000 Euro und vergessen Sie die Transport-Kosten nicht.
  • Stahlwandbecken-Pool Stahlwandbecken gibt es bereits ab 500 Euro bis 2.000 Euro. Schwimmteich Einen Naturteich zum Schwimmen legen Sie ab 5.000 Euro aufwärts an.

Wie kann man sich einen Pool selber bauen?

Wie kann man sich einen Pool selber bauen im Test und VergleichAuch hier in Deutschland wird es immer wärmer und Temperaturen um die dreißig Grad sind im Sommer keine Seltenheit. Bei dieser Hitze kann ein Sprung ins kalte Wasser wahre Wunder bewirken. Gut, wenn man einen eigenen Pool im Garten hat.

Am einfachsten ist es, einen einfachen Bausatz zu erwerben. Diese lassen sich selbst von Laien leicht zusammenbasteln. Dafür ist man leider daran gebunden, was es auf dem Markt zu kaufen gibt.

Gute Planung spart Zeit und Kosten. Zeit, die Sie in die Planung investieren, sparen Sie hinterher beim Ausbau. Vor dem Bauen überlegen Sie sich, wo der Pool stehen und wie groß er sein soll. Planen Sie jetzt bereits die Strom- und Wasseranschlüsse.

Vor dem Poolbau:

  • Poolbereich ausmessen und abstecken
  • Installationen und Außenbereich planen
  • Zeichnung erstellen
  • Je nach Größe Baugenehmigung einholen

Zuerst geht es ans Ausschachten der Grube. Das können Sie natürlich einer Baufirma überlassen. Sie können sich aber auch einen Mini-Bagger für die Ausschachtarbeiten ausleihen. Das spart mächtig Zeit und Kosten. Vorher haben Sie den Poolbereich ausgemessen und abgesteckt. Vor dem Gießen der Bodenplatte werden noch die Wasserrohre und Anschlüsse verlegt.

Für mehr Stabilität und damit Steine und Wurzeln das Poolbecken nicht beschädigen können, gießen Sie eine Bodenplatte aus Beton. Hierfür müssen Sie den Bereich einschalen, die Bohlen ausrichten und fixieren, und die Baufolie antackern. Vor dem Eingießen des Betons legen Sie Stahlmatten mit Abstandhaltern aus. Los gehts. Zum Abschluss verdichten Sie den Beton gründlich und decken die neu gegossene Platte zum Schutz mit einer Baufolie ab.

Bei einem gemauerten Pool stellen Sie jetzt die Beckenwände auf. Alternativ setzen Sie einen fertigen Kunststoffpool oder ein Stahlbecken ein. Anschließend werden zuerst die Innenwände des Beckens verputzt, danach die Außenwände. Letztere werden zusätzlich mit Bitumen abgedichtet. Für zusätzlichen Schutz tackern Sie eine Noppenfolie an den Außenflächen an.

Als Nächstes steht die Installation der Zu- und Abflussrohre an. Hierzu werden die Rohre verlegt und mit Schellen fixiert, Muffen verklebt und Gewindeverbindungen abgedichtet. zu beachten: Die Wasserrohre sollten ein leichtes Gefälle zum Pool hin haben, damit sich kein Wasser in ihnen sammelt und im Winter eventuell gefriert Jetzt werden auch Skimmer und Beleuchtung angebracht. Und schon kannst du die Zwischenräume am äußeren Beckenrand mit Erde, Sand oder Kies auffüllen.

Als nächster Schritt wird bei vielen Pools das Innere mit einer Folie ausgekleidet. Wichtig ist hierbei, das Becken vorher gründlich zu reinigen. Anschließend legen Sie das Poolvlies und die Folie aus. Schnittstellen werden erhitzt und verschweißt – hier kommt es auf besonders gründliche Arbeit an, damit der Pool nicht leckt. Wer auf Nummer „Sicher“ gehen will, überlässt die Folienauslegen einem Fachmann. Aber eigentlich ist Folienkleben nicht schwieriger als Tapezieren. Eine dicke Pool-Folie garantiert ein absolut dichtes Schwimmbecken. Edel sehen auch Fliesen aus. Fliesenlegen erfordert jedoch ein gewisses Können, damit kein Wasser in die Pool-Wände dringt.

Lassen Sie nach und nach das Wasser ein und prüfen Sie dabei, ob das Becken an allen Stellen wasserdicht ist. Dichten Sie undichte Stellen eventuell nach.

In 7 Schritten zum eigenen Pool:

  • Baugrube ausheben
  • Bodenplatte gießen
  • Rohre verlegen
  • Seitenwände mauern
  • Ein- und Abläufe anbringen
  • Wände verputzen und abdichten mit einem Isolieranstrich
  • Poolfolie oder Fliesen anbringen

Pool-Technik

Technik beim Pool selber bauen im Test und VergleichZur Basis-Ausstattung eines Pools gehören Skimmer, Pumpe, Filter und Einlaufdüse sowie ein Ablauf und eventuell ein Bodensauger. Der bündig am Beckenrand angebrachte Skimmer zieht das Wasser von der Oberfläche des Pools ab. Das Ansaugen geschieht durch eine Pumpe, die das Wasser durch einen Filter presst. Über Einlaufdüsen im Boden fließt sauberes Wasser in den Pool zurück. Mit einem Bodensauger lassen sich abgesunkene Schmutzteilchen gut entfernen. Eine weitere Pumpe befindet sich am Ablauf: Mit ihr kann der Filter ausgespült oder der Pool entleert werden.

Poolheizung

Eine Poolheizung verlängert die Badezeit in unseren Breitengraden deutlich. Wir finden: Wenn Sie schon einen Pool haben, dann sollten Sie ihn auch so lange wie möglich nutzen. Oft lohnt sich eine Pool-Heizung.

Eine Möglichkeit ist es, den Pool an die Zentralheizung anzuschließen. Eine andere, den Pool mit einer Wärmepumpe oder einem Solarabsorber auf badefreundliche Temperaturen zu bringen.

Eine umweltfreundliche Solar-Variante reduziert die laufenden Kosten. Die Wärme gibt es von der Sonne ganz umsonst. Meisten handelt es sich um Solar-Kollektoren, welche die Wärme der Sonnen einfangen. Auf dem Garagen- oder Hausdach montiert, sollte ihre Fläche mindestens 50 Prozent der Poolfläche entsprechen.

Unterwasserbeleuchtung

Unterwasserbeleuchtung beim Pool selber bauen im Test und VergleichHalogen-Scheinwerfer zum Einbauen oder Einhängen in den Pool sorgen für Stimmung und sehen edel aus. Damit wird Ihr Garten zum Wohlfühl-Paradies. Sogar für Quick-Up-Pools gibt es magnetische LED-Scheinwerfer. Alternativ zu der Stromvariante beziehen umweltfreundliche Solarleuchten ihre Energie direkt von der Sonne. Ein weiterer Vorteil: Sie sind unabhängig von lästigen Kabeln. Sie sparen also Elektriker, Material und dauerhaft Stromkosten.

Whirlpool

Was ist entspannender, als sich von warmen Wasserstrahlen die müden Muskeln massieren zu lassen? Ein Wassermassage löst Verspannungen und regt die Durchblutung an. Verwandeln Sie Ihren Pool mit wenigen Handgriffen in einen Whirl-Pool. Hierzu einfach eine Whirlpool-Matte samt Pumpe am Boden Ihres Schwimmbeckens platzieren. Schon beginnt der Wasserspaß.

Gegenstromanlage

Wer den Pool zum Schwimmen und für Fitness nutzt, ist mit einer Gegenstromanlage gut beraten. Selbst nachträglich lassen sich die Fitness-Booster noch in einen Pool einbauen und das sogar in ein Aufstellbecken.

Zusammenfassung: 10 Regeln auf dem Weg zum eigenen Pool

Zusammenfassung beim Pool selber bauen im Test und VergleichDamit der Bau des eigenen Pools möglichst stressfrei wird, hat der Bundesverband Schwimmbad & Wellness ein 10-Punkte Programm für Sie aufgesetzt.

Schwimmbadbau erfordert Fachkenntnisse

Damit Sie am selbst gebauten Pool lange Freude haben, sollten Sie sich vor dem Bau umfangreich informieren. So ist das Material intensiv Sonne und Wasser ausgesetzt und es ergeben sich besondere Bedingungen.

Zuerst das Budget

Wie schon erwähnt, fallen unterschiedliche Posten an, wenn Sie einen Pool selber bauen. Planen Sie eine Reserve für „Unvorhergesehenes“ ein.

Die Lage des Pools

Haben Sie sich für einen Pool entschieden, kann es losgehen mit der Planung. Wie groß soll das Becken sein und wo passt es hin? Viel Sonne sorgt für angenehme Temperaturen und spart eine Pool-Heizung ein. Schwimmbad-Wärmepumpen verlängern die Badesaison. Achten Sie darauf, dass Strom- und Wasseranschlüsse in der Nähe des Pools liegen.

Bäume am Pool

Bäume direkt am Pool sind zwar attraktiv, werfen aber im Herbst die Blätter ab in den Pool. Diese müssen Sie dann mühsam aus dem Becken fischen. Blüten, Blätter und Äste verstopfen Filter und Skimmer.

Nicht im direkten Windzug bauen

Der Wind kühlt das Poolwasser schnell aus und weht Blätter und Äste ins Becken. Hier leisten Mauern und Hecken nützliche Dienst. Sie halten Verschmutzung und auch neugierige Blicke ab. Auch eine Überdachung hält den Wind ab und kann die Badesaison bis weit in den Herbst hinein verlängern.

Optimale Wasseraufbereitung

Wasseraufbereitung bei dem Pool selber bauen im Test und VergleichAn einer Wasseraufbereitung führt kein Weg vorbei. Nützlich sind Komplettangebote: Technische Anlagen zusammen mit Wasserpflegemitteln. Sie reinigen, beseitigen Verunreinigungen und schützen vor Keimbildung. Aufbereitungsanlagen sorgen mit Chlor, Ozon und Brom stets für kristallklares, sauberes Wasser im Pool.

Abdeckung

Eine Abdeckung verhindert, dass Wasser tagsüber nicht verdunstet und nachts nicht auskühlt. Planen halten grobe Verschmutzungen und Blätter von der Wasseroberfläche ab. Mit einer Solarabdeckung schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie halten das Wasser sauber und warm und gewinnen dazu Energie.

Treppen und Leitern

Schnell kommt man ins Wasser, aber wie wieder hinaus? Treppen und Edelstahlleitern stimmen Sie auf den Stil und die Größe des Beckens ab. Besonders sicher und komfortabel sind Treppen mit einem Handlauf und rutschsicheren Stufen. Sie lassen sich auch gut mit Gegenstromanlagen, Scheinwerfern und Massagedüsen kombinieren.

Größe und Ausstattung

Wie groß Sie Ihren Pool bauen und womit Sie ihn bestücken, hängt ganz von Ihren Vorlieben, der Gartengröße und dem Geldbeutel ab. Wollen Sie sich fit halten, empfiehlt sich auf jeden Fall eine Gegenstromanlage, damit Sie nicht nur Wenden schwimmen und ordentlich ins Schwitzen kommen. Nicht nur bei Kindern beliebt: Bodensprudler, Schwallduschen, Massagedüsen, Geysire.

Genehmigt?

Beachten Sie die Richtlinien Ihres Bundeslandes, was den Bau von Pools und insbesondere Hallenbädern betrifft. Dann steht dem Bau eines Pools im Garten nichts mehr im Weg.