Die Nacht vom 14. auf den 15. Juni werden Carmen Geiss und auch ihr Mann Robert wohl nie vergessen. Denn an diesem Datum werden die beiden vor genau einem Jahr in ihrer Villa in Saint-Tropez überfallen.
„22 Minuten voller Angst, Hilflosigkeit und Ungewissheit. 22 Minuten, in denen man nicht weiß, was als Nächstes passiert. 22 Minuten, die unser Leben für immer verändert haben. Es gibt Momente im Leben, die man niemals vergisst. Nicht, weil man es möchte, sondern weil sie sich tief in die Seele einbrennen.“
Doch auch wenn die Nacht Spuren hinterlassen hat, so denkt Carmen nicht nur an die Angst zurück, wie sie weiter schreibt, sondern auch an die Dankbarkeit, dass sie noch da und stolz sind, dass sie sich nicht haben brechen lassen.
„Man kann Menschen bedrohen, verletzen oder ihnen Dinge nehmen. Aber man kann ihnen nicht ihren Mut, ihre Liebe zur Familie und ihren Lebenswillen nehmen.“
Die bewaffneten Täter stehlen bei dem Überfall hochwertige Armbanduhren, Luxushandtaschen, Schmuck und Bargeld aus Tresoren. Insgesamt soll ein Schaden von rund 200.000 € entstanden sein. Viel Geld. Und doch ist das nichts gegen den Schaden, der seelisch zurückbleibt, so die Unternehmerin.
„Manchmal träume ich noch davon, dann wache ich schweißgebadet auf.“
Aber die 61-Jährige gibt alles, um das Geschehene hinter sich zu lassen, denn sie weiß, dass „Angst zwar einen Moment beherrschen kann, „Liebe und Zusammenhalt dagegen ein ganzes Leben“.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Instagram/ carmengeiss