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Contabo Test

Contabo im Test 2026: Erfahrungen & Preise

Nach der Bestellung bekommen Sie eine E-Mail mit Zugangsdaten – und sonst nichts. Kein Kundenbereich zum Klicken, keine Website mit einem Knopfdruck, keine Sicherungen.

* Wir verlinken mit sog. 'Affiliate-Links' auf Online-Shops und Partner, von denen wir unter Umständen eine Vergütung erhalten.
Contabo: Eigene Server aus München
Viel Rechenleistung für wenig Geld – Einstieg ab 4,99 € netto, Verwaltung übernehmen Sie selbst.

Nach der Bestellung bekommen Sie eine E-Mail mit Zugangsdaten – und sonst nichts. Kein Kundenbereich zum Klicken, keine Website mit einem Knopfdruck, keine Sicherungen.

Das ist kein Versäumnis, sondern das Geschäftsmodell: Sie mieten eine leere Maschine und richten alles selbst ein. Dafür bekommen Sie mehr Rechenleistung und Speicher für Ihr Geld, als jedes betreute Angebot bieten kann. Die Frage ist nur, ob Sie damit etwas anfangen können.

Wir haben Tarife, Leistungsumfang, Grenzen und Datenschutzangaben ausgewertet. Dieser Testbericht zeigt, für wen sich das lohnt und wann Sie besser die Finger davon lassen. Ein Hinweis vorab: Die Preise verstehen sich ohne Mehrwertsteuer.

leer
Der Server kommt ohne Vorinstallation
4,99 €
Einstieg netto, das sind 5,94 € brutto
1 Monat
Mindestlaufzeit, monatlich kündbar

Was ist Contabo und für wen ist es geeignet?

Contabo ist ein Anbieter aus München, gegründet 2003, spezialisiert auf eigene Server – virtuell oder als echte Maschine. Sie bekommen Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Plattenplatz, mehr nicht. Was darauf läuft, bestimmen und installieren Sie selbst.

Die Zielgruppe sind Entwickler, Systemverwalter und Wiederverkäufer mit Erfahrung. Wer eine Website betreiben will, ohne sich um Technik zu kümmern, ist bei Alfahosting oder webgo deutlich besser aufgehoben – dort gibt es WordPress mit einem Klick.

Contabo Logo3,4/5★★★☆☆Viel Rechenleistung für wenig Geld, keine Preissprünge und monatlich kündbar – dafür verwalten Sie alles selbst, einschließlich Sicherungen.
Leistung je Euro4,8
Preisstabilität4,5
Flexibilität bei der Laufzeit4,4
Eignung ohne Fachkenntnisse1,2
Enthaltene Sicherungen1,5
Ideal für
  • Entwickler mit Erfahrung in der Serververwaltung
  • Wer eine Testumgebung oder einen Übungsserver braucht
  • Projekte mit hohem Bedarf an Arbeitsspeicher
  • Alle, die monatlich kündbar bleiben wollen
Weniger geeignet für
  • Die erste eigene Website
  • Wer keine Kommandozeile bedienen kann oder will
  • Geschäftskritische Seiten ohne eigene Betreuung
  • Alle, die Sicherungen im Paket erwarten
Tarife bei Contabo ansehen
Ausstattung und Preise im Detail – Einrichtungsgebühr entfällt derzeit.

Leistung und Verwaltung

Der Ablauf nach der Bestellung ist kurz: Sie erhalten Zugangsdaten, melden sich am Server an und beginnen bei null. Betriebssystem wählen, Webserver einrichten, Datenbank anlegen, Verschlüsselung besorgen, Sicherheitseinstellungen setzen – jeder Schritt einzeln, über die Kommandozeile.

Für jemanden, der das kennt, sind das anderthalb Stunden. Für alle anderen ist es ein Nachmittag mit offenen Anleitungen und am Ende trotzdem eine Umgebung, die vielleicht nicht sicher konfiguriert ist. Das ist die eigentliche Rechnung bei diesem Anbieter: Der niedrige Preis kauft Ihnen Hardware, nicht Zeit.

Was Sie hier selbst übernehmen müssen
Diese Punkte gehören bei betreuten Anbietern zum Paket und liegen hier bei Ihnen: Sicherungen (es gibt nur Momentaufnahmen von Hand, keine automatischen Kopien), Aktualisierungen des Betriebssystems und aller Programme, Verschlüsselung einrichten und erneuern, Schutz vor Angriffen konfigurieren. Rechnen Sie ehrlich: Wenn Sie dafür monatlich zwei Stunden brauchen, ist der Server nicht mehr günstig, sondern teuer bezahlt. Wenn Sie das ohnehin können und regelmäßig tun, bekommen Sie hier sehr viel Maschine für sehr wenig Geld.

Eine komfortable Verwaltungsoberfläche gehört nicht zum Angebot; sie lässt sich gegen Aufpreis dazubuchen. Das ist im Servermarkt üblich, verschiebt aber die Rechnung: Wer sie braucht, zahlt am Ende deutlich mehr als den beworbenen Einstiegspreis.

Der Preis bleibt, wo er ist

Ein Punkt, der in dieser Testreihe selten ist: Es gibt keinen Aktionspreis, der nach zwölf Monaten steigt. Was Sie im ersten Monat zahlen, zahlen Sie auch im dreißigsten. Zusammen mit der Mindestlaufzeit von einem Monat bedeutet das: Sie gehen kein Risiko ein und können jederzeit aussteigen, ohne auf ein Vertragsende zu warten.

Contabo im Test: Vor- und Nachteile

Vorteile
  • Viel Leistung je Euro: Deutlich mehr Arbeitsspeicher und Platz als betreute Angebote.
  • Kein Preissprung: Der Betrag bleibt über die gesamte Laufzeit gleich.
  • Monatlich kündbar: Mindestlaufzeit ein Monat, kein Jahresvertrag.
  • Standorte wählbar: Unter anderem Rechenzentren in Deutschland.
  • Einrichtungsgebühr entfällt: Derzeit im Rahmen einer Aktion.
  • Voller Zugriff: Sie bestimmen jede Einstellung selbst.
Nachteile
  • Keine Sicherungen: Nur Momentaufnahmen von Hand, nichts Automatisches.
  • Keine Website-Installation: Alles läuft über die Kommandozeile.
  • Nettopreise: Aus 4,99 € werden 5,94 € brutto.
  • Oberfläche kostet extra: Komfort gibt es nur gegen Aufpreis.
  • Hilfe nur schriftlich: Kein Telefon, Antworten können dauern.
  • Kein Umzugsdienst: Die Übertragung machen Sie selbst.

Was kostet Contabo?

Drei Stufen stehen zur Wahl, monatlich abgerechnet. Alle Preise ohne Mehrwertsteuer.

Cloud VPS S
je Monat, netto
4,99 €
5,94 € brutto · Einstieg
Meistgenutzt
Cloud VPS L
je Monat, netto
14,99 €
17,84 € brutto · deutlich mehr Leistung
Cloud VPS XL
je Monat, netto
26,99 €
32,12 € brutto · für hohen Bedarf
Einrichtung
derzeit
0 €
Im Rahmen einer Aktion
StufeNettoBruttoIm Jahr nettoFür wen
Cloud VPS S4,99 €5,94 €59,88 €Einzelnes Projekt, Übung
Cloud VPS L14,99 €17,84 €179,88 €Produktive Anwendungen
Cloud VPS XL26,99 €32,12 €323,88 €Hoher Speicherbedarf
Der Vergleich mit betreuten Anbietern hinkt
Auf dem Papier wirkt der Einstieg für 4,99 € netto günstiger als jedes Hosting-Paket. Sie vergleichen dabei aber zwei verschiedene Dinge. Bei einem betreuten Anbieter für 7 € brutto sind Aktualisierungen, Sicherungen, Verschlüsselung, Postfächer und eine Internetadresse enthalten – hier nichts davon. Ein fairer Vergleich rechnet den Aufwand mit: Wenn Sie monatlich zwei Stunden für Pflege brauchen und Ihre Arbeitszeit auch nur mit 20 € ansetzen, liegt der Server effektiv bei über 45 € im Monat. Für einen Entwickler, der das nebenbei macht und die Leistung wirklich braucht, ändert das nichts. Für alle anderen kippt die Rechnung sofort.
  • Kreditkarte, PayPal und Überweisung: Alle gängigen Wege.
  • Monatliche Abrechnung: Mindestlaufzeit ein Monat.
  • Einrichtungsgebühr: Entfällt derzeit – beim Abschluss prüfen.

Sicherheit, Datenschutz und Support

  • Sicherheit liegt bei Ihnen: Betriebssystem und Programme aktuell halten, Zugänge absichern, Schutzregeln setzen. Ein vernachlässigter Server im Netz wird binnen Tagen angegriffen – das ist keine Übertreibung, sondern Alltag.
  • Sicherungen einrichten: Es gibt nur Momentaufnahmen von Hand. Richten Sie am ersten Tag eine automatische Kopie ein, die täglich läuft und woanders landet – sonst ist bei einem Fehler alles weg.
  • Standort wählbar: Rechenzentren in Deutschland stehen zur Verfügung, daneben Standorte in anderen Regionen. Achten Sie bei der Bestellung darauf, wenn Sie personenbezogene Daten verarbeiten.
  • Verschlüsselung selbst besorgen: Ein Zertifikat gehört nicht zum Paket. Es gibt kostenlose Anbieter, die Einrichtung übernehmen Sie aber selbst.
  • Hilfe nur schriftlich: Über Anfragen, ohne Telefon. Für einen Server, dessen Ausfall Umsatz kostet, ist das zu wenig – dann brauchen Sie jemanden, der selbst eingreifen kann. ALL-INKL.COM hat eine Telefonnummer.

Contabo Erfahrungen und Bewertungen

Die Rückmeldungen fallen so unterschiedlich aus wie die Nutzergruppen. Vier Punkte wiederholen sich.

Häufigstes Lob
Die Leistung
Mehr Maschine als anderswo
Häufigste Kritik
Die Wartezeit
Antworten dauern mitunter Tage
Wiederkehrend
Die Überforderung
Einsteiger kommen nicht zurecht
  • Gelobt wird die Leistung. Fachleute berichten, sie bekämen hier für einen Bruchteil, was anderswo ein Vielfaches kostet.
  • Gelobt werden die stabilen Preise. Kein Aktionspreis, der später steigt – das wird ausdrücklich als Vorteil genannt.
  • Kritisiert wird die Wartezeit auf Antworten. Für einen Server, der Umsatz trägt, nennen Nutzer das zu langsam.
  • Kritisiert wird die fehlende Führung. Wer ohne Vorkenntnisse bucht, steht vor einer leeren Maschine und bekommt keine Hilfestellung.

Alternativen zu Contabo

  • Hetzner: Ähnliches Segment, deutscher Anbieter, mit übersichtlicherer Verwaltung.
  • Cloudways: Server mit Betreuung – teurer, dafür ohne eigene Verwaltungsarbeit.
  • Alfahosting: Fertiges Hosting mit Betreuung rund um die Uhr – für alle, die einfach eine Website wollen.

Fazit: Lohnt sich Contabo?

Für Fachleute ist das ein sehr gutes Angebot. Viel Rechenleistung für wenig Geld, keine Preissprünge nach zwölf Monaten, monatlich kündbar und Rechenzentren in Deutschland. Wer einen Übungsserver, eine Testumgebung oder eine selbstverwaltete Anwendung braucht, findet kaum günstigere Hardware.

Für alle anderen ist es die falsche Wahl, und zwar deutlich. Es gibt keine automatischen Sicherungen, keine Website-Installation und keine Hilfe, die für Sie eingreift. Ein Server, den niemand pflegt, ist binnen Wochen ein Sicherheitsrisiko.

Unser praktischer Rat: Stellen Sie sich vor der Bestellung eine einzige Frage – können Sie einen Server selbst absichern und aktuell halten? Wenn ja, greifen Sie zu. Wenn nein oder unsicher, nehmen Sie ein betreutes Paket; die paar Euro Unterschied sind gut angelegt. Und wenn Sie zugreifen: Richten Sie am ersten Tag eine automatische Sicherung ein, bevor Sie irgendetwas anderes tun.

3,4/5
★★★☆☆
Sehr viel Maschine, sehr wenig Service – Contabo passt zu Entwicklern und Systemverwaltern, die wissen, was sie tun, und Leistung je Euro über Komfort stellen. Wer einfach eine Website betreiben will, ist bei Alfahosting oder webgo deutlich besser aufgehoben.
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Monatlich kündbar, kein Preissprung – Verwaltung übernehmen Sie selbst.

Häufig gestellte Fragen zu Contabo

Was bekomme ich nach der Bestellung?

Eine E-Mail mit Zugangsdaten und einen leeren Server. Keine Vorinstallation, keine Website-Einrichtung, keine Sicherungen. Betriebssystem, Webserver, Datenbank und Verschlüsselung richten Sie selbst über die Kommandozeile ein. Das ist das Geschäftsmodell, kein Versäumnis.

Was kostet Contabo?

Der Einstieg liegt bei 4,99 € im Monat netto, also 5,94 € brutto. Die höheren Stufen kosten 14,99 und 26,99 € netto, brutto 17,84 und 32,12 €. Es gibt keinen Aktionspreis, der später steigt – der Betrag bleibt über die gesamte Laufzeit gleich.

Ist das wirklich günstiger als ein Hosting-Paket?

Nur wenn Sie den Aufwand nicht rechnen. Bei einem betreuten Anbieter sind Aktualisierungen, Sicherungen, Verschlüsselung und Postfächer enthalten, hier nichts davon. Wenn Sie monatlich zwei Stunden für Pflege brauchen und Ihre Zeit mit 20 € ansetzen, liegt der Server effektiv bei über 45 € im Monat.

Gibt es automatische Sicherungen?

Nein, nur Momentaufnahmen von Hand. Richten Sie deshalb am ersten Tag eine automatische Kopie ein, die täglich läuft und woanders landet – bevor Sie irgendetwas anderes tun. Ohne das ist bei einem Fehler oder Angriff alles verloren.

Kann ich WordPress betreiben?

Technisch ja, die Leistung reicht bei Weitem. Sie müssen es aber selbst installieren: Webserver aufsetzen, Datenbank anlegen, WordPress hochladen, Verschlüsselung einrichten. Wer WordPress mit einem Klick will, ist bei einem Hosting-Anbieter deutlich besser bedient.

Steigt der Preis nach dem ersten Jahr?

Nein, und das unterscheidet den Anbieter von vielen anderen. Was Sie im ersten Monat zahlen, zahlen Sie auch im dreißigsten. Zusammen mit der Mindestlaufzeit von einem Monat bedeutet das: Sie gehen kein Risiko ein und können jederzeit aussteigen.

Sind die Preise brutto oder netto?

Netto. Auf alle Beträge kommt die Mehrwertsteuer hinzu: Aus 4,99 € werden 5,94 €, aus 14,99 € werden 17,84 €. Sind Sie vorsteuerabzugsberechtigt, ist das ein durchlaufender Posten. Privat zahlen Sie den Bruttobetrag.

Wo stehen die Server?

Rechenzentren in Deutschland stehen zur Verfügung, daneben Standorte in anderen Regionen. Achten Sie bei der Bestellung gezielt darauf, wenn Sie personenbezogene Daten verarbeiten – die Wahl treffen Sie selbst, und sie wird nicht automatisch auf die EU beschränkt.

Wie sicher ist ein eigener Server?

So sicher, wie Sie ihn machen. Sie müssen Betriebssystem und Programme aktuell halten, Zugänge absichern und Schutzregeln setzen. Ein vernachlässigter Server im Netz wird binnen Tagen angegriffen – das ist keine Übertreibung, sondern Alltag.

Gibt es eine Verwaltungsoberfläche?

Eine komfortable Oberfläche gehört nicht zum Angebot, sie lässt sich gegen Aufpreis dazubuchen. Das ist im Servermarkt üblich, verschiebt aber die Rechnung: Wer sie braucht, zahlt am Ende deutlich mehr als den beworbenen Einstiegspreis.

Wie lange bin ich gebunden?

Einen Monat. Es gibt keinen Jahresvertrag und keine lange Kündigungsfrist – das ist ein echter Vorteil gegenüber Anbietern, die zwölf oder vierundzwanzig Monate voraussetzen. Sie können den Server also gefahrlos ausprobieren.

Für wen lohnt sich Contabo?

Für Entwickler und Systemverwalter, die einen Server selbst absichern und aktuell halten können und viel Leistung je Euro brauchen. Wer diese Frage nicht klar mit Ja beantwortet, sollte ein betreutes Paket nehmen – bei Alfahosting oder webgo sind die paar Euro Unterschied gut angelegt.