1,90 € im Monat – günstiger geht Webhosting aus Deutschland kaum. Online geht Ihre Seite damit trotzdem nicht.
Denn Hetzner macht etwas, das im deutschen Markt fast einzigartig ist: Die Webhosting-Pakete enthalten keine Domain. Und ohne Domain gibt es laut Anbieter keinen HTTP-Zugang zum öffentlichen Hosten, keine Mailboxen und kein Varnish-Caching. Der beworbene Einstiegspreis ist also kein Komplettpaket, sondern der Mietpreis für Speicher und Rechenleistung. Wer das weiß, bekommt eines der besten Angebote am Markt. Wer es nicht weiß, wundert sich beim Bestellen.
Wir haben die vier Tarife, die Backup-Richtlinie, die Vertragsbedingungen und rund 2.700 öffentliche Kundenbewertungen ausgewertet. Dieser Testbericht zeigt, was in welchem Paket steckt, warum Hetzner beim günstigen Webhosting die beste Datensicherung im Vergleich bietet – und an welchen drei Stellen der Einstiegstarif an seine Grenzen kommt.

Was ist Hetzner und für wen ist es geeignet?
Die Hetzner Online GmbH wurde 1997 von Martin Hetzner gegründet und sitzt im bayerischen Gunzenhausen. Das Unternehmen betreibt eigene Rechenzentrumsparks in Nürnberg und Falkenstein sowie im finnischen Tuusula und zählt mit Hunderttausenden Servern zu den größten Anbietern Europas. Bekannt ist Hetzner vor allem für Cloud- und Dedicated-Server; das Shared Hosting läuft nebenher, aber auf derselben Infrastruktur.
Seit Oktober 2025 gibt es ein neues Tarif-Lineup mit den Stufen S, M, L und XL, das die alten Level-Pakete abgelöst hat. Für die Webhosting-Server gibt Hetzner ausschließlich Deutschland als Standort an. Verwaltet wird über konsoleH, eine hauseigene Oberfläche, die funktional vollständig ist und optisch aus einer anderen Zeit stammt. Einen Website-Baukasten gibt es nicht – wer klicken statt konfigurieren will, vergleicht besser die Website-Baukästen.
4,2/5★★★★☆Beste Datensicherung und flexibelster Vertrag im Testfeld – aber der Einstiegstarif ist knapper geschnitten, als der Preis vermuten lässt.- Alle, die viele E-Mail-Postfächer brauchen – die Zahl ist in jedem Tarif unbegrenzt
- Projekte, bei denen eine schnelle Wiederherstellung einzelner Dateien zählt
- Wer sich nicht binden will: keine Laufzeit, Kündigung laut Dokumentation sofort
- Entwickler ab Tarif L, wo SSH, Redis und Node.js dazukommen
- Einsteiger, die ein Rundum-sorglos-Paket samt Domain erwarten
- Onlineshops unterhalb des XL-Tarifs – Hetzner rät davon selbst ab
- Wer telefonischen Support braucht, ohne den teuersten Tarif zu buchen
- Projekte mit stark schwankendem Speicherbedarf, siehe Hinweis zur Überschreitung
Hetzner ist ein Angebot für Leute, die ihre Infrastruktur selbst zusammenstellen. Für einen persönlichen Blog oder eine Firmenseite reicht das vollkommen, solange man die Domain separat mitdenkt – wer dafür Orientierung sucht, findet sie im Ratgeber zu Website-Buildern für Blogger.
Leistung und Verwaltung im Test
Verwaltet wird alles über konsoleH. Die Oberfläche deckt Domains, Subdomains, FTP-Zugänge, Datenbanken, DNS, Cronjobs, E-Mail und die Backups ab, wirkt optisch aber wie ein Werkzeug, das seit Jahren funktioniert und deshalb nicht angefasst wurde. Wer von cPanel oder Plesk kommt, braucht eine Eingewöhnung. Wer das einmal hinter sich hat, findet alles an derselben Stellen Sie wieder. Ein One-Click-Installer setzt WordPress auf, darunter laufen Debian, Apache und als Mailserver Dovecot mit Exim.
Unbegrenzt ist bei Hetzner mehr als ein Werbewort. Mailboxen, Weiterleitungen, FTP-Benutzer, Subdomains und die Zahl der Domains im Paket sind in allen vier Tarifen ohne Limit – sie teilen sich lediglich die Serverressourcen. Für eine Firma mit fünfzehn E-Mail-Adressen ist das ein handfester Vorteil gegenüber Anbietern, die Postfächer stückweise abrechnen. Dazu kommen Varnish als Cache für CMS-Seiten, kostenlose Zertifikate über Let’s Encrypt und ein täglicher Virenscan mit ClamAV.
Der stärkste Punkt im gesamten Test ist die Datensicherung. Hetzner legt nach eigener Dokumentation jede Nacht automatisch ein Backup an und bewahrt es 14 Tage lang in einem separaten Rechenzentrum auf. Über konsoleH stellen Sie daraus jederzeit selbst einzelne Dateien oder ganze Ordner wieder her – ohne Ticket, ohne Gebühr, ohne Wartezeit. Zum Vergleich: ALL-INKL.COM sichert Dateien nur etwa alle 14 Tage, netcup sichert freiwillig und lässt sich das Zurückspielen bezahlen. Hier liegt Hetzner deutlich vorn.
Drei Funktionen, die erst in höheren Tarifen beginnen
Die Tarifstaffel unterscheidet sich nicht nur im Speicher. Drei Grenzen sind für die Kaufentscheidung wichtiger als jedes Gigabyte. SSH-Zugang gibt es erst ab Tarif L – in S und M arbeiten Sie ausschließlich über FTP und die Oberfläche. Für einen Webshop stuft Hetzner die Pakete S und M selbst als ungeeignet ein, L nur als bedingt tauglich und empfiehlt für Shopware oder WooCommerce den XL-Tarif. Und Telefonsupport ist ein Tarifmerkmal: Er steht ausschließlich XL-Kunden offen.
Diese Grenzen sind nicht in Stein gemeißelt: Zusätzlicher Speicherplatz und weitere Datenbanken lassen sich als Add-on nachbuchen, statt gleich den nächsten Tarif zu nehmen. Rechnen Sie aber nach, ab wann sich der größere Tarif eher lohnt. Dazu kommen die PHP-Grenzen, die im Alltag über Erfolg oder Fehlermeldung entscheiden. Das Speicherlimit je Skript steigt von 192 MB im S-Tarif über 256 und 384 MB auf 512 MB im XL-Paket, die maximale Ausführungszeit von 120 auf 360 Sekunden. Wer schon einmal beim Import einer großen WordPress-Datenbank an einem Timeout gescheitert ist, weiß, warum diese Zahlen zählen.
Hetzner im Test: Vor- und Nachteile
Hetzner liefert Infrastruktur, keine Betreuung. Das erklärt beide Spalten.
- Nächtliche Backups, 14 Tage: Aufbewahrung in einem separaten Rechenzentrum, Wiederherstellung einzelner Dateien selbst über konsoleH.
- Keine Vertragslaufzeit: Kündigung laut Dokumentation sofort, Tarifwechsel zwischen S, M, L und XL jederzeit möglich.
- Alles unbegrenzt, was zählt: Mailboxen, Weiterleitungen, FTP-Benutzer, Subdomains und Domains pro Paket ohne Limit.
- Dauerpreis und freier Traffic: Keine Aktionsrabatte, kein Sprung nach dem ersten Jahr; das Datenvolumen ist nach Anbieterangaben unbegrenzt.
- Serverstandort Deutschland: DDoS-Schutz in allen Tarifen, täglicher Virenscan, AV-Vertrag auf Wunsch.
- Keine Domain enthalten: Sie muss separat gebucht werden und ist Voraussetzung für Hosting, Mailboxen und Varnish.
- Speicherüberschreitung kostet automatisch: 0,92 € je GB und Monat, ohne dass Sie zustimmen müssen.
- Telefonsupport nur im XL-Tarif: Alle anderen sind auf Tickets angewiesen.
- SSH erst ab Tarif L: Für Entwickler sind S und M damit praktisch raus.
- Kundenkommunikation: In den Bewertungen dominieren Beschwerden über Kontosperrungen mit pauschalen Begründungen.
Was kostet Hetzner?
Vier Tarife, alle Preise inklusive 19 % Mehrwertsteuer, abgerechnet wird stundengenau. Es gibt keine Vertragslaufzeit und keine Aktionspreise – der Betrag bleibt gleich, solange Sie Kunde sind. Ein Punkt bleibt unklar und gehört in den Warenkorb geprüft: Das Bestellformular weist eine einmalige Setup-Position aus. Das Vergleichsportal trusted.de berichtet, dass bei den kleineren Paketen eine Einrichtungsgebühr anfällt, andere Quellen nennen keine. Für den Wechsel zwischen den Tarifen entfällt sie laut Hetzners eigener Dokumentation derzeit. Schauen Sie sich den Betrag also vor dem Abschicken an.
Der Sprung von S auf M kostet drei Euro und bringt den fünffachen Speicher, fünf statt einer Datenbank und ein höheres PHP-Limit. Für fast jedes reale Projekt ist das die richtige Einstiegsstufe. Tarif L lohnt, sobald Sie SSH brauchen oder mehrere Kundenprojekte verwalten. XL ist die Shop-Stufe – und die einzige mit Telefonsupport.
| Merkmal | S | M | L | XL |
|---|---|---|---|---|
| Speicherplatz | 10 GB | 50 GB | 100 GB | 300 GB |
| Datenbanken | 1 | 5 | 20 | 50 |
| Cronjobs | 1 | 5 | 10 | 20 |
| PHP-Speicher je Skript | 192 MB | 256 MB | 384 MB | 512 MB |
| SSH-Zugang | nein | nein | ja | ja |
| Für Webshop geeignet | nein | nein | bedingt | ja |
| Telefonsupport | nein | nein | nein | ja |
Bezahlt werden kann per Überweisung, Kreditkarte, PayPal und SEPA-Lastschrift, letztere nur in Euro innerhalb der SEPA-Länder. Weitere Positionen der Preisliste: eine dedizierte IPv4-Adresse kostet einmalig 16,66 € plus 5,11 € monatlich, der Versand einer SMS-Benachrichtigung 0,10 €. Subdomains sind kostenlos, solange die zugehörige Domain im selben Kundenstamm liegt.
Sicherheit, Datenschutz und Support
- Backups: Nächtlich, automatisch, 14 Tage Aufbewahrung in einem separaten Hetzner-Rechenzentrum. Einzelne Dateien oder ganze Ordner stellen Sie selbst über konsoleH wieder her – das ist im Testfeld das mit Abstand beste Konzept.
- Serverstandort und Datenschutz: Für das Webhosting gibt Hetzner ausschließlich Deutschland als Standort an. Einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung stellt der Anbieter auf Wunsch bereit. Nach Unternehmensangaben laufen die Rechenzentren mit 100 % erneuerbarer Energie.
- Verschlüsselung und Schutz: Kostenlose Zertifikate über Let’s Encrypt, DDoS-Schutz in allen vier Tarifen, 24/7-Überwachung der Systeme und ein täglicher Virenscan mit ClamAV, der ein- und ausgehende Mails prüft.
- Netzwerk-Verfügbarkeit: Hetzner gibt für das Webhosting 99,9 % Netzwerk-Verfügbarkeit und eine Gesamtbandbreite von 45,06 Tbit an. Das ist eine Zusage zur Anbindung, keine Garantie für die Erreichbarkeit Ihrer einzelnen Website.
- Support: Tickets und eine sehr umfangreiche deutschsprachige Wissensdatenbank stehen allen Kunden offen. Telefonischer Support gehört ausschließlich zum XL-Tarif. Einen Live-Chat gibt es nicht.
- Vertrag: Keine Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist laut Dokumentation sofort. Der Wechsel zwischen den vier Tarifen ist jederzeit möglich.
Hetzner Erfahrungen und Bewertungen
Auf Trustpilot steht die Hetzner Online GmbH bei 3,4 von 5 aus rund 2.700 Bewertungen und damit in der Einstufung „Mittelmäßig“. Das Vergleichsportal trusted.de kommt bei gut 500 Nutzerstimmen auf einen ähnlichen Wert. Bemerkenswert ist die Reaktionsquote: Hetzner beantwortet nach Trustpilot-Angaben 98 % der negativen Bewertungen.
Die mittelmäßige Note überrascht angesichts der technischen Substanz – bis man die Themen sortiert. Vier Muster wiederholen sich.
- Kontosperrungen prägen die Ein-Stern-Bewertungen. Der dominierende Vorwurf betrifft nicht die Technik, sondern die Kontoverwaltung: Accounts werden wegen Abuse-Meldungen oder gescheiterter Verifizierung eingeschränkt, die Begründung bleibt allgemein. Ein Kunde seit 2018 schildert eine Einschränkung ohne Vorwarnung, die über Monate bestehen blieb.
- Die Verifizierung beim Anlegen des Kontos irritiert. Hetzner prüft Neukunden streng, unter anderem über Ausweis oder PayPal. Mehrere Bewertungen beschreiben abgelehnte Anmeldungen, ohne den Grund zu erfahren.
- Preis und Technik werden fast ausnahmslos gelobt. Langzeitkunden beschreiben Jahre ohne Zwischenfall, schnelle Anbindung und eine Leistung pro Euro, die sie bei internationalen Anbietern nicht finden.
- Die Preiserhöhungen betrafen die Cloud, nicht das Webhosting. In den Bewertungen tauchen Klagen über gestiegene Beträge auf – sie beziehen sich auf die Cloud-Server, deren Preise 2026 angepasst wurden. Die Webhosting-Tarife blieben davon unberührt.
Praktische Lesart: Technisch bekommen Sie hier sehr viel für wenig Geld. Halten Sie Ihr Konto sauber, hinterlege vollständige und korrekte Daten und bewahre eine zweite Backup-Kopie außerhalb von Hetzner auf – dann greift keines der beschriebenen Muster.
Alternativen zu Hetzner
Je nachdem, was Ihnen wichtiger ist als der niedrigste Preis, kommen drei andere Anbieter in Frage:
- ALL-INKL.COM: Drei Inklusivdomains schon im Einstiegstarif, ebenfalls keine Mindestlaufzeit und eine Telefon-Hotline für alle Kunden – die Wahl, wenn die Domain nicht extra kosten soll.
- netcup: Ähnliche Preisphilosophie, dafür SSH in jedem Tarif und Inklusivdomains – passend für Entwickler, die sich für zwölf Monate binden können.
- IONOS: Telefon-Support rund um die Uhr für alle Tarife, persönlicher Berater und ein Website-Baukasten im Portfolio – für alle, die Betreuung über den Endpreis stellen.
Fazit: Lohnt sich Hetzner?
Hetzner bietet die beste Datensicherung und den flexibelsten Vertrag im gesamten Testfeld. Nächtliche Backups, 14 Tage Aufbewahrung in einem zweiten Rechenzentrum und ein Restore, den Sie selbst und kostenlos durchführen – das bekommt man sonst im Managed-Hosting für ein Vielfaches. Dazu keine Vertragslaufzeit, sofortige Kündigung, unbegrenzte Postfächer und Server in Deutschland. Für den aufgerufenen Preis ist das schwer zu schlagen.
Drei Punkte sollten Sie vorher wissen. Erstens: Die Domain ist nicht dabei und ohne sie funktioniert kaum etwas – kalkulieren Sie sie von Anfang an mit ein. Zweitens: Wird der Speicher überschritten, berechnet Hetzner automatisch 0,92 € je Gigabyte und Monat, was den S-Tarif schnell teurer macht als die nächste Stufe. Drittens sind SSH, Shop-Tauglichkeit und Telefonsupport an höhere Tarife gebunden – wer eines davon braucht, startet nicht bei 1,90 €.
Für eine Firmenseite oder einen Blog mit vielen E-Mail-Adressen ist Webhosting M für 4,90 € eine der vernünftigsten Entscheidungen im deutschen Markt. Wer eine Rundumbetreuung, eine Inklusivdomain oder einen Ansprechpartner am Telefon erwartet, ohne dafür den XL-Tarif zu buchen, ist bei ALL-INKL.COM oder IONOS besser aufgehoben – und zahlt dort mehr, bekommt dafür aber weniger Eigenverantwortung.
Häufig gestellte Fragen zu Hetzner
Vier Tarife, alle inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer: Webhosting S für 1,90 Euro, M für 4,90 Euro, L für 9,90 Euro und XL für 19,90 Euro pro Monat. Abgerechnet wird stundengenau, eine Vertragslaufzeit gibt es nicht. Aktionspreise mit späterer Erhöhung setzt Hetzner nicht ein. Eine Domain ist in keinem Tarif enthalten.
Nein. Hetzner weist ausdrücklich darauf hin, dass die Webhosting-Pakete keine Domain enthalten und ohne Domain viele Funktionen nicht nutzbar sind – darunter der HTTP-Zugang zum öffentlichen Hosten, die Mailboxen und der Varnish-Cache. Eine anderswo registrierte Domain kostet im Paket zusätzlich 0,76 Euro pro Monat.
Für die meisten Webhosting M für 4,90 Euro. Gegenüber dem S-Tarif bringt er den fünffachen Speicher, fünf statt einer Datenbank, fünf Cronjobs und ein höheres PHP-Speicherlimit. Tarif L lohnt, sobald Sie SSH-Zugang brauchen. Für einen Onlineshop empfiehlt Hetzner selbst den XL-Tarif, der als einziger auch Telefonsupport enthält.
Jede Nacht automatisch. Die Sicherungen werden 14 Tage lang in einem separaten Hetzner-Rechenzentrum aufbewahrt. Über die Oberfläche konsoleH stellen Sie daraus jederzeit selbst einzelne Dateien oder ganze Ordner wieder her, ohne ein Ticket zu öffnen und ohne zusätzliche Gebühr. Im Vergleich der deutschen Hoster ist das die großzügigste Regelung.
Hetzner berechnet automatisch 0,92 Euro je zusätzlichem Gigabyte und Monat, ohne dass Sie etwas bestellen müssen. Im S-Tarif mit 10 GB ist die Grenze schnell erreicht, weil auch die Inhalte der Postfächer auf denselben Speicher zählen. Behalten Sie die Anzeige in konsoleH im Blick oder wählen Sie gleich den größeren Tarif.
Nur im XL-Tarif. Telefonischer Support ist bei Hetzner ein Tarifmerkmal und den Kunden des teuersten Webhosting-Pakets vorbehalten. Alle anderen nutzen das Ticket-System und die sehr ausführliche deutschsprachige Wissensdatenbank. Einen Live-Chat bietet der Anbieter nicht an.
Nein. Laut Dokumentation gibt es keine Vertragslaufzeit, die Kündigungsfrist wird mit sofort angegeben. Abgerechnet wird stundengenau, und der Wechsel zwischen den Tarifen S, M, L und XL ist jederzeit möglich. Die Setup-Gebühr für einen solchen Wechsel entfällt derzeit. Damit ist das Einstiegsrisiko sehr gering.
Unbegrenzt viele, und zwar in jedem der vier Tarife. Dasselbe gilt für Weiterleitungen, FTP-Benutzer, Subdomains und die Anzahl der Domains im Paket. Sie teilen sich lediglich die Ressourcen des gebuchten Tarifs. Beachten Sie, dass der Speicherplatz der Postfächer auf das Kontingent des Pakets angerechnet wird.
Für das Webhosting gibt Hetzner ausschließlich Deutschland als Serverstandort an. Das Unternehmen betreibt Rechenzentrumsparks in Nürnberg und Falkenstein sowie im finnischen Tuusula, wobei Letzteres für andere Produktlinien genutzt wird. Einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung stellt Hetzner auf Wunsch bereit.
Ja. Ein One-Click-Installer richtet WordPress ein, PHP steht in den Versionen 5, 7 und 8 frei wählbar zur Verfügung, und Varnish beschleunigt als Cache die Auslieferung. Managed WordPress ist es allerdings nicht: automatische Core-Updates, eine Staging-Umgebung und ein Ein-Klick-Rollback fehlen. Wartung und Sicherheit bleiben Ihre Aufgabe.
Erst ab den größeren Tarifen. Hetzner stuft die Pakete S und M selbst als nicht für Webshops geeignet ein, L nur als bedingt tauglich. Für Systeme wie Shopware oder WooCommerce empfiehlt der Anbieter den XL-Tarif mit 512 MB PHP-Speicher je Skript und 360 Sekunden maximaler Ausführungszeit.
Weil sich die Kritik selten auf die Technik bezieht. Preis, Anbindung und Stabilität werden fast durchgängig gelobt. Die schlechten Bewertungen drehen sich um die Kontoverwaltung: Sperrungen nach Abuse-Meldungen, strenge Verifizierung bei der Anmeldung und Begründungen, die Betroffenen zu pauschal erscheinen. Hetzner beantwortet 98 Prozent dieser Bewertungen.
