Der Name verspricht alles inklusive. Im günstigsten Tarif kostet ausgerechnet das SSL-Zertifikat extra.
Das ist kein Skandal, aber es ist der Punkt, an dem sich entscheidet, ob ALL-INKL.COM für Sie der faire Hoster ist, als der er gilt – oder eine Mogelpackung. Denn der Anbieter aus Friedersdorf in Sachsen macht fast alles anders als die Branche: keine Aktionspreise, keine Mindestlaufzeit, keine Einrichtungsgebühr. Was Sie im ersten Monat zahlen, zahlen Sie auch im dreißigsten. Die Tarifstaffel hat dafür Kanten, die man vor dem Abschluss kennen sollte.
Wir haben den Paketvergleich, die Backup-Richtlinie, die Support-Zeiten und die öffentlichen Kundenbewertungen auf zwei Portalen ausgewertet. Dieser Testbericht zeigt, was in welchem Tarif steckt, wo der Anbieter deutlich transparenter ist als seine Wettbewerber, wo er still leiser wird – und für wen sich das Webhosting 2026 lohnt.

Was ist ALL-INKL.COM und für wen ist es geeignet?
ALL-INKL.COM ist der Markenname der Firma Neue Medien Münnich aus Friedersdorf in Sachsen. Gegründet im Jahr 2000, heute nach eigenen Angaben über 100 Beschäftigte, die Server stehen in Rechenzentren in Dresden. Angeboten werden Webhosting, Domains, Managed Server und Reseller-Pakete. Nach Unternehmensangaben liegen rund 700.000 Kundenwebseiten auf etwa 6.000 Servern, verwaltet werden darüber 1,8 Millionen aktive Domains. Einen einfachen Webbaukasten stellt der Anbieter Kunden ebenfalls zur Verfügung, bewirbt ihn aber nicht als eigenes Produkt – wer damit arbeiten will, vergleicht besser die spezialisierten Website-Baukästen.
Der Unterschied zu IONOS oder STRATO liegt weniger in der Technik als im Geschäftsmodell. Dort locken Aktionspreise von einem Euro, die nach sechs oder zwölf Monaten auf das Zehn- bis Achtzehnfache springen. ALL-INKL.COM verzichtet komplett darauf. Es gibt einen Preis, und der gilt. Dazu einen kostenlosen ersten Monat, den jeder Kunde einmal innerhalb von 365 Tagen nutzen kann. Das Unternehmen führt selbst an, dass 80 % seiner Neukunden über Empfehlungen von Bestandskunden kommen – eine Anbieterangabe, die sich nicht unabhängig prüfen lässt, die aber zum Geschäftsmodell passt.
4,1/5★★★★☆Ehrlichster Preis im deutschen Hosting-Markt, erreichbarer Support – mit einem Einstiegstarif, der weniger enthält als der Name suggeriert.- Selbstständige und kleine Betriebe, die mehrere Projekte auf einem Vertrag bündeln
- Alle, die einen kalkulierbaren Fixpreis über Jahre einem Lockangebot vorziehen
- WordPress-Nutzer mit Grundkenntnissen, die selbst Hand anlegen können
- Projekte mit Datenschutzanforderungen: Server und Anbieter sitzen in Deutschland
- Einsteiger, die eine Website zusammenklicken wollen – der mitgelieferte Baukasten ist Beiwerk
- Wer Managed WordPress mit Staging und automatischen Updates erwartet
- Shops und Portale, bei denen ein Datenverlust nicht rückgängig zu machen wäre
- Entwickler mit Bedarf an Root-Zugriff – dafür braucht es die Server-Tarife
Für den typischen Anwendungsfall – eine oder mehrere WordPress-Seiten, ein paar E-Mail-Adressen, eine Domain mit deutscher Endung – ist ALL-INKL.COM eine naheliegende Wahl. Wie sich das im Vergleich zu anderen Anbietern für Selbstständige schlägt, hängt vor allem davon ab, wie viel Sie selbst machen wollen.
Leistung und Verwaltung im Test
Verwaltet wird alles über das KAS, das hauseigene Kunden-Administrations-System. Es ersetzt cPanel und Plesk und deckt Domains, Subdomains, FTP-Zugänge, Datenbanken, DNS, Cronjobs und E-Mail-Konten ab. Optisch ist das kein Designpreis-Kandidat: graue Tabellen, viel Text, wenig Bild. Funktional dagegen ist es erstaunlich vollständig und vor allem logisch sortiert – wer einmal verstanden hat, dass alles unter der jeweiligen Domain hängt, findet sich zurecht. Über den Software-Installer lassen sich WordPress, Joomla, TYPO3 und weitere Systeme per Klick aufsetzen. Gewöhnungsbedürftig ist, dass es zwei getrennte Oberflächen gibt: Das KAS regelt die Technik, die MembersArea den Vertrag. Wer eine Rechnung sucht, findet sie nicht im KAS.
Eine Zahl im offiziellen Paketvergleich verdient besondere Aufmerksamkeit, weil kaum ein anderer Hoster sie überhaupt veröffentlicht: Kunden je Server. ALL-INKL.COM gibt an, wie viele Kunden sich die Leistung einer Maschine teilen – 100 im Tarif Privat, 50 in Privat+ und Premium, 30 in Business. Damit macht der Anbieter transparent, was bei geteiltem Hosting sonst Betriebsgeheimnis ist. Gleichzeitig steht damit schwarz auf weiß, warum der günstigste Tarif in Spitzenzeiten langsamer sein kann als die teureren.
WordPress auf ALL-INKL.COM: was geht und was fehlt
WordPress läuft hier ohne Zicken. Aktuelle PHP-Versionen sind im KAS wählbar, Let’s Encrypt wird ab Privat+ automatisch ausgestellt und erneuert, phpMyAdmin ist vorinstalliert. Was fehlt, ist die Managed-Ebene: keine automatischen Core-Updates, keine Staging-Umgebung, kein Ein-Klick-Rollback nach einem missglückten Plugin-Update. Wartung und Sicherheit Ihrer Installation bleiben vollständig bei Ihnen. Für einen Blog oder eine Firmenseite ist das kein Problem, solange Sie ein Backup-Plugin einrichten. Für eine Seite, die Geld verdient, sollten Sie das sogar unbedingt tun – warum, steht weiter unten im Kapitel zur Datensicherung.
ALL-INKL.COM im Test: Vor- und Nachteile
Der Anbieter hat ein ungewöhnlich klares Profil. Fast alle Stärken folgen aus derselben Haltung – und die wenigen Schwächen auch.
- Ein Preis, dauerhaft: Keine Aktionsrabatte, kein Sprung nach dem ersten Jahr, keine Einrichtungsgebühr.
- Keine Mindestlaufzeit: Alle Webhosting-Tarife sind monatlich kündbar.
- Transparenz bei der Überbuchung: Der Anbieter nennt die Kunden je Server – das tut sonst praktisch niemand.
- Viele Inklusivdomains: Drei bis zwanzig Domains sind im Preis enthalten, aus über 20 gängigen Endungen wählbar.
- Deutscher Support rund um die Uhr: E-Mail in allen Tarifen 24/7, Telefon täglich bis Mitternacht.
- SSL kostet im Einstiegstarif extra: Let’s Encrypt ist erst ab Privat+ enthalten.
- Datei-Sicherungen nur alle zwei Wochen: Im schlimmsten Fall ist der jüngste Stand 14 Tage alt.
- Nur SEPA und Überweisung: Kreditkarte und PayPal werden nach Anbieterangaben nicht akzeptiert.
- Kein Managed WordPress: Updates, Staging und Wartung bleiben Ihre Aufgabe.
- Privat ohne DNS-Zugriff: Eigene DNS-Einträge sind erst ab Privat+ möglich.
Was kostet ALL-INKL.COM?
Vier Webhosting-Tarife, alle Preise inklusive 19 % Mehrwertsteuer, alle monatlich kündbar. Die Einrichtungsgebühr von 14,95 € entfällt laut Anbieter dauerhaft – auch beim Providerwechsel. Der erste Monat ist gratis, allerdings nur einmal je Kunde innerhalb von 365 Tagen.
Die entscheidende Grenze verläuft nicht zwischen teuer und günstig, sondern zwischen Privat und Privat+. Drei Euro mehr im Monat bringen das SSL-Zertifikat, den Zugriff auf die DNS-Einstellungen, 25 statt fünf Datenbanken, Cronjobs ohne Aufpreis und die 24-Stunden-Hotline. Wer im Tarif Privat SSL nachbucht, liegt preislich ohnehin schon fast auf dem Niveau des nächsthöheren Pakets – nur eben mit weniger Leistung.
| Merkmal | Privat | Privat+ | Premium | Business |
|---|---|---|---|---|
| Speicherplatz | 50 GB | 100 GB | 250 GB | 500 GB |
| Domains inklusive | 3 | 5 | 10 | 20 |
| Let’s-Encrypt-SSL | gegen Aufpreis | inklusive | inklusive | inklusive |
| DNS-Einstellungen | nein | ja | ja | ja |
| Cronjobs | gegen Aufpreis | 25 | 50 | 100 |
| SSH-Zugang | nein | nein | ja | ja |
| 24-Stunden-Hotline | nein | ja | ja | ja |
| Kunden je Server | 100 | 50 | 50 | 30 |
Über die Inklusivdomains hinaus lassen sich weitere Endungen aus fast 100 TLDs zubuchen. Wer ein anerkanntes, domainvalidiertes SSL-Zertifikat statt Let’s Encrypt braucht, zahlt dafür 59,00 € für sechs Monate Laufzeit, die Wildcard-Variante 215,00 €. Sonderwünsche wie die Installation zusätzlicher Software auf dem Server rechnet der Anbieter mit 120,00 € pro Stunde ab, allerdings in Fünf-Minuten-Schritten und erst nach einem verbindlichen Angebot.
Sicherheit, Datenschutz und Support
- Serverstandort Deutschland: Der Anbieter gibt an, alle Daten ausschließlich auf unternehmenseigenen Servern in Deutschland zu speichern; die Rechenzentren stehen in Dresden. Firmensitz und Verarbeitung liegen damit im Geltungsbereich der DSGVO.
- SSL-Verschlüsselung: Let’s Encrypt mit automatischer Verlängerung ab Privat+, im Tarif Privat gegen Aufpreis. POP3 und IMAP laufen in allen Tarifen über TLS.
- Datensicherung: Die Sicherungen sind über das KAS unter „Tools“ selbst zugänglich – ein Support-Ticket brauchen Sie dafür nicht. Die Intervalle sind allerdings weit; Details im Kasten darunter.
- Support-Kanäle: E-Mail-Support rund um die Uhr in allen Tarifen. Die Standard-Telefon-Hotline ist montags bis freitags von 8:30 bis 24:00 Uhr erreichbar, am Wochenende von 10:00 bis 22:00 Uhr. Eine echte 24-Stunden-Hotline über eine gesonderte Nummer gibt es erst ab Privat+. Einen Live-Chat bietet der Anbieter nicht an.
- Zugesicherte Verfügbarkeit: Der Anbieter gewährleistet nach eigener Angabe eine Erreichbarkeit der Webserver von 99 % im Jahresmittel – rechnerisch sind das bis zu rund 3,6 Ausfalltage pro Jahr. Das Vergleichsportal HOSTtest misst im laufenden Betrieb 99,96 %. Die Zusage ist also deutlich vorsichtiger formuliert als die gemessene Realität.
- Zahlung und Abrechnung: Bezahlt wird per SEPA-Lastschrift oder Überweisung; Kreditkarte und PayPal bietet der Anbieter nicht an. Abgerechnet wird wahlweise monatlich oder mit Vorauszahlung über 3, 6 oder 12 Monate.
- Vertrag und Kündigung: Keine Mindestvertragslaufzeit in allen vier Webhosting-Tarifen. Kündigung und Widerruf laufen über eigene Formulare im Kundenbereich.
ALL-INKL.COM Erfahrungen und Bewertungen
Die Bewertungslage ist gut, aber je nach Portal unterschiedlich deutlich. Auf Trustpilot steht der Anbieter bei der Einstufung „Gut“ aus gut 320 Bewertungen; der Detailwert bewegte sich zuletzt zwischen 3,9 und 4,1. Auf dem deutschen Fachportal HOSTtest, das gezielt Hosting-Kunden befragt und Domains per WHOIS verifiziert, sind es 4,9 von 5 aus 386 Bewertungen – 96,6 % davon vergeben fünf Sterne, die Weiterempfehlungsrate liegt bei 99 %. Bei der Publikumswahl „Webhoster des Jahres 2025“ desselben Portals belegte ALL-INKL.COM mit 22.057 Teilnehmenden den ersten Platz in der Kategorie Webhosting.
Die Lücke zwischen beiden Werten erklärt sich über die Nutzergruppen: Auf Trustpilot landen auch Menschen, die nie Kunde waren und sich etwa über unerwartete Rechnungen wundern, während HOSTtest ausschließlich Hosting-Kunden abfragt. Wer die Bewertungen durchgeht, erkennt fünf wiederkehrende Muster.
- Der Support wird gelobt wie bei kaum einem Wettbewerber. Auffällig viele positive Bewertungen nennen Mitarbeitende mit Nachnamen und heben hervor, dass am Telefon jemand sitzt, der die Frage versteht und nicht auf ein Hilfeportal verweist.
- Die Preisstabilität wird ausdrücklich erwähnt. Langzeitkunden schreiben sinngemäß immer wieder dasselbe: Der Betrag auf der Rechnung ist nach Jahren noch derselbe. In einer Branche, die von Lockangeboten lebt, ist das ein Alleinstellungsmerkmal.
- Umzüge verlaufen unauffällig. Mehrere Bewertungen beschreiben den Wechsel von einem anderen Hoster als unkomplizierter als erwartet, inklusive funktionierender Mailweiterleitungen und SSL.
- Kritik trifft die Buchhaltung und knifflige Fälle. Der wiederkehrende Vorwurf: Bei komplexeren technischen Problemen oder in der Kommunikation mit der Buchhaltung wirken Antworten knapp, widersprüchlich oder wenig lösungsorientiert. Einzelne berichten auch von gekündigten Inklusivdomains, die sich nicht erneut in den Vertrag holen ließen.
- Störungskommunikation als Schwachstelle. Zur DNS-Störung vom 30. August 2026 beschreibt ein Premium-Kunde auf HOSTtest, dass der SSH-Zugang danach aus Sicherheitsgründen abgeschaltet blieb und er auf konkrete Fragen nach einem Zeitfenster nur allgemeine Auskünfte bekam. Wer produktiv auf SSH angewiesen ist, sollte das einkalkulieren.
Praktische Lesart: Für Standardfragen bekommen Sie hier schneller einen kompetenten Menschen an den Apparat als bei den meisten großen Anbietern. Für einen Sonderfall, der durch kein Formular passt, sollten Sie Geduld einplanen und alles schriftlich festhalten.
Alternativen zu ALL-INKL.COM
Je nachdem, was Ihnen wichtiger ist als der stabile Preis, kommen drei andere Anbieter in Frage:
- IONOS: Deutlich günstigerer Einstieg über Aktionspreise und zusätzlich ein Website-Baukasten im Portfolio – interessant, wenn Sie kurzfristig sparen wollen und den Folgepreis im Blick behalten.
- STRATO: Ebenfalls deutsche Rechenzentren und deutschsprachiger Support, mit dauerhaft enthaltener Domain und 50 GB Webspace im Einstieg – die naheliegende Alternative bei gleichen Infrastrukturanforderungen.
- Netcup: Der technischere Weg mit mehr Leistung pro Euro und Root-Servern im Angebot – passend, wenn Sie mit Serveradministration auskennen und sie auch nutzen wollen.
Fazit: Lohnt sich ALL-INKL.COM?
ALL-INKL.COM ist der Hoster für alle, die keine Lust mehr auf Rabattlogik haben. Kein Aktionspreis, keine Mindestlaufzeit, keine Einrichtungsgebühr, dazu ein Support, der in den Kundenbewertungen konstant besser abschneidet als bei den großen Wettbewerbern. Dass der Anbieter sogar offenlegt, wie viele Kunden sich einen Server teilen, ist in dieser Branche fast schon exotisch – und ein starkes Indiz dafür, dass er den Vergleich nicht scheut.
Zwei Punkte sollten Sie vor dem Abschluss einplanen. Erstens ist der Einstiegstarif Privat weniger „alles inklusive“, als der Firmenname verspricht: SSL und Cronjobs kosten extra, DNS-Einstellungen sind gesperrt. Für die meisten Projekte ist Privat+ für 7,95 € die realistischere Untergrenze. Zweitens sind die automatischen Datei-Sicherungen mit rund 14 Tagen Abstand weit auseinander, und der Anbieter sichert ihre Verfügbarkeit ausdrücklich nicht zu. Ein eigenes Backup ist hier kein Luxus, sondern Pflicht.
Wenn Sie damit leben können, bekommen Sie für unter zehn Euro im Monat eine Hosting-Basis, die jahrelang unauffällig läuft, nichts nachfordert und im Problemfall jemanden ans Telefon bringt, der Deutsch spricht. Wer dagegen eine Website klicken statt installieren will oder Managed WordPress mit Staging und Rollback braucht, sucht besser woanders – das war nie das Versprechen dieses Anbieters.
Häufig gestellte Fragen zu ALL-INKL.COM
Vier Webhosting-Tarife, alle inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer: Privat 4,95 Euro, Privat+ 7,95 Euro, Premium 9,95 Euro und Business 24,95 Euro pro Monat. Aktionspreise gibt es nicht, der Betrag bleibt über die gesamte Laufzeit gleich. Die Einrichtungsgebühr von 14,95 Euro entfällt, eine Mindestvertragslaufzeit besteht nicht. Der erste Monat ist kostenlos.
Nicht in allen Tarifen. Ab Privat+ ist Let’s Encrypt mit automatischer Verlängerung enthalten, im günstigsten Tarif Privat kostet es Aufpreis. Wer eine Seite mit Kontaktformular oder Login betreibt, braucht die Verschlüsselung zwingend und sollte das einrechnen. Validierte Zertifikate für eine einzelne Domain kosten 59 Euro für sechs Monate Laufzeit.
Für die meisten Privat+ für 7,95 Euro. Drei Euro über dem Einstieg bringt er das SSL-Zertifikat, Zugriff auf die DNS-Einstellungen, 25 statt fünf Datenbanken, Cronjobs ohne Aufpreis und die 24-Stunden-Telefon-Hotline. Premium lohnt ab mehreren Projekten oder wenn Sie SSH-Zugang brauchen, Business erst bei hoher Last.
Ihre FTP-Daten werden laut Anbieter etwa alle 14 Tage gesichert, vorgehalten werden zwei Stände: einer maximal zwei, einer maximal vier Wochen alt. Datenbanken sichert der Hoster häufiger, etwa vom Vortag sowie rund 5 bis 8 und 9 bis 12 Tage alt. Der Anbieter bezeichnet das als freiwilligen Service ohne Anspruch auf Verfügbarkeit.
Ja. Die automatischen Sicherungen liegen im KAS unter dem Menüpunkt Tools und sind für Accountinhaber direkt abrufbar, ein Support-Ticket ist dafür nicht nötig. Von außen sind die Daten nicht erreichbar. Wegen der weiten Intervalle sollten Sie trotzdem ein eigenes Backup-Plugin mit täglicher Sicherung auf einen externen Speicher einrichten.
Der Anbieter betreibt eigene Server in Rechenzentren in Dresden und gibt an, alle Daten ausschließlich in Deutschland zu speichern. Firmensitz ist Friedersdorf in Sachsen. Für Projekte mit Datenschutzanforderungen verkürzt das die Angaben in der Datenschutzerklärung und beantwortet Nachfragen von Geschäftskunden zum Speicherort.
Für Standardprojekte ja. WordPress lässt sich über den Software-Installer per Klick aufsetzen, aktuelle PHP-Versionen sind wählbar und phpMyAdmin ist vorinstalliert. Es handelt sich aber nicht um Managed WordPress: automatische Core-Updates, eine Staging-Umgebung und ein Ein-Klick-Rollback fehlen. Wartung und Sicherheit bleiben Ihre Aufgabe.
Sie nennt die Obergrenze, wie viele Kunden sich die Leistung einer Maschine teilen: 100 im Tarif Privat, 50 in Privat+ und Premium, 30 in Business. Kaum ein Hoster veröffentlicht diese Zahl. Für kleine Seiten spielt sie keine Rolle, bei rechenintensiven Plugins oder vielen Datenbankabfragen erklärt sie Tempounterschiede zwischen den Tarifen.
Ja, alle vier Webhosting-Tarife haben keine Mindestvertragslaufzeit und sind monatlich kündbar. Abgerechnet wird wahlweise monatlich oder per Vorauszahlung über 3, 6 oder 12 Monate. Bezahlen können Sie nur per SEPA-Lastschrift oder Überweisung – Kreditkarte und PayPal bietet der Anbieter nicht an. Kündigung und Widerruf laufen über eigene Formulare im Kundenbereich.
Der E-Mail-Support ist in allen Tarifen rund um die Uhr besetzt, die Standard-Hotline werktags von 8:30 bis 24:00 Uhr und am Wochenende von 10:00 bis 22:00 Uhr. Eine echte 24-Stunden-Hotline gibt es erst ab Privat+, einen Live-Chat gar nicht. In den öffentlichen Bewertungen ist der Support der am häufigsten gelobte Punkt.
Ja, der erste Monat ist in jedem Webhosting-Tarif kostenlos. Diesen Gratismonat kann jeder Kunde allerdings nur einmal innerhalb von 365 Tagen nutzen. Weil es keine Mindestlaufzeit und keine Einrichtungsgebühr gibt, lässt sich der Anbieter damit praktisch risikofrei ausprobieren. Ab dem zweiten Monat gilt der reguläre Preis.
KAS steht für Kunden-Administrations-System und ist die selbst entwickelte Verwaltungsoberfläche von ALL-INKL.COM. Sie ersetzt cPanel oder Plesk und deckt Domains, Subdomains, FTP-Zugänge, Datenbanken, DNS, Cronjobs, E-Mail-Konten und die Backups ab. Vertragliches wie Rechnungen und Tarifwechsel läuft dagegen über eine zweite Oberfläche, die MembersArea. Diese Trennung verwirrt anfangs.
