Die meisten Anbieter setzen Ihnen ein Speichermedium vor. Hier wählen Sie zwischen drei Stufen – und zwischen der langsamsten und der nächsten liegt genau 1 € im Monat.
Diese zwölf Euro im Jahr entscheiden darüber, wie schnell Ihre Seite aufbaut – das merkt jeder Besucher, und Suchmaschinen bewerten es mit. Der Anbieter aus Hamburg bringt außerdem etwas mit, das in dieser Preisklasse selten ist: eine Telefonnummer, besetzt an 365 Tagen im Jahr.
Wir haben Tarife, Leistungsumfang, Grenzen und Datenschutzangaben ausgewertet. Dieser Testbericht zeigt, welches Paket sich für wen rechnet und worauf Sie beim Vergleich achten sollten.
Was ist webgo und für wen ist es geeignet?
webgo ist ein deutscher Anbieter mit Sitz in Hamburg. Die Server stehen in Deutschland, angeboten werden Hosting-Pakete in drei Ausbaustufen, Internetadressen, Postfächer und ein Baukasten. Der Schwerpunkt liegt klar auf Hosting.
Die Zielgruppe sind Einsteiger, kleine Unternehmen und Agenturen, die eine verlässliche Grundlage brauchen. Wer vollen Serverzugriff möchte, ist bei Cloudways besser aufgehoben; wer WordPress vollständig betreut haben will, bei einem Spezialisten.
3,9/5★★★★☆Adresse dauerhaft enthalten, Erreichbarkeit an 365 Tagen und Server in Deutschland – dafür kurze Aufbewahrung der Sicherungen.- Wer Adresse und Hosting in einem Vertrag will
- Alle, die am Wochenende jemanden erreichen müssen
- Kleine Unternehmen mit mehreren Postfächern
- Projekte, bei denen der Serverstandort zählt
- Wer eine lange Aufbewahrung der Sicherungen braucht
- Alle, die den niedrigsten Marktpreis suchen
- Projekte mit vollem Serverzugriff
- Sehr große Vorhaben mit hohem Bedarf
Leistung und Verwaltung
Die Einrichtung dauert Minuten: Konto anlegen, Paket wählen, Adresse zuweisen. WordPress installieren Sie mit einem Klick aus dem Kundenbereich, ohne die Datenbank von Hand anzulegen. Die Oberfläche ist eine Eigenentwicklung – funktional, aber nicht auf dem neuesten Stand.
Praktisch im Alltag: Die Größe Ihrer Postfächer legen Sie selbst fest und können sie jederzeit ändern. Wer schon einmal vor einem vollen Postfach stand, während wichtige Nachrichten abgewiesen wurden, weiß, was das erspart.
Eine Schwäche gibt es bei den Sicherungen: Sie reichen nach Angaben des Anbieters bis zu sieben Tage zurück. Das ist knapp – SiteGround und Raidboxes halten dreißig Tage vor. Wenn ein Problem erst nach zwei Wochen auffällt, etwa ein Schadprogramm, haben Sie hier keinen sauberen Stand mehr zur Auswahl.
Erreichbar an 365 Tagen, telefonisch
Der Anbieter nennt eine Telefonnummer und wirbt damit, an 365 Tagen im Jahr erreichbar zu sein. Das ist mehr, als die meisten Wettbewerber in dieser Preisklasse bieten: Viele deutsche Anbieter sind nur werktags da, viele internationale nur auf Englisch und nur schriftlich. Für einen Betrieb, dessen Seite am Samstag ausfällt, ist das der Unterschied zwischen einer Stunde und zwei Tagen Stillstand.
webgo im Test: Vor- und Nachteile
- Adresse dauerhaft enthalten: Nicht nur im ersten Jahr – spart rund 17 € jährlich.
- An 365 Tagen erreichbar: Mit Telefonnummer, auch am Wochenende.
- Postfachgröße frei wählbar: Jederzeit anpassbar, ohne feste Grenze.
- Server in Deutschland: Keine Übermittlung in Drittländer.
- Verschlüsselung enthalten: In allen Paketen, ohne Aufpreis.
- Einrichtung derzeit kostenlos: Der Anbieter beziffert die Ersparnis auf 14,95 €.
- Sicherungen nur 7 Tage: Andere Anbieter halten dreißig Tage vor.
- Einstieg auf Festplatten: Für Tempo lohnt die nächste Stufe.
- Oberfläche gealtert: Funktional, aber nicht zeitgemäß.
- Kein Spitzenpreis: Günstigere Anbieter gibt es am Markt.
- Kein voller Serverzugriff: Für Entwickler zu eingeschränkt.
- Kein Auslieferungsnetz: Für internationales Publikum separat nötig.
Was kostet webgo?
Drei Stufen stehen zur Wahl, sie unterscheiden sich vor allem im Speichermedium. Alle Preise einschließlich Mehrwertsteuer, eine Adresse ist jeweils enthalten.
| Paket | Je Monat | Im Jahr | Adresse | Für wen |
|---|---|---|---|---|
| HDD Hosting | 6,95 € | 83,40 € | enthalten | Viel Speicher, wenig Tempo |
| SSD Hosting | 7,95 € | 95,40 € | enthalten | Der Regelfall |
| NVMe CMS | 12,95 € | 155,40 € | enthalten | WordPress mit Anspruch |
- Lastschrift, Kreditkarte und PayPal: Alle gängigen Wege.
- Einrichtung derzeit kostenlos: Prüfen Sie beim Abschluss, ob das noch gilt.
- Adresse inbegriffen: Dauerhaft, nicht als befristetes Angebot.
Sicherheit, Datenschutz und Support
- Server in Deutschland: Für eine Seite mit Kontaktformular entfällt damit die Frage nach der Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer.
- Verschlüsselung enthalten: In allen Paketen, automatisch eingerichtet. Ohne sie zeigen Browser Ihren Besuchern eine Warnung an.
- Sicherungen bis zu 7 Tage: Täglich erstellt, aber kurz aufbewahrt. Legen Sie deshalb zusätzlich eigene Kopien an – vor jeder größeren Änderung und in regelmäßigen Abständen. Das kostet nichts und schließt die Lücke.
- Postfachgröße frei wählbar: Sie passen sie jederzeit an, statt an eine feste Grenze zu stoßen.
- Telefonisch an 365 Tagen: Der Anbieter nennt eine Nummer und wirbt mit Erreichbarkeit das ganze Jahr über. Das ist der stärkste Unterschied zu internationalen Anbietern wie SiteGround, wo die Hilfe überwiegend schriftlich und auf Englisch läuft.
webgo Erfahrungen und Bewertungen
Die Rückmeldungen fallen einheitlich aus. Vier Punkte wiederholen sich.
- Gelobt wird die Erreichbarkeit. Dass eine Telefonnummer existiert und auch am Wochenende jemand rangeht, wird als Hauptgrund fürs Bleiben genannt.
- Gelobt wird die Verlässlichkeit. Nutzer berichten von jahrelangem Betrieb ohne nennenswerte Ausfälle.
- Kritisiert wird der Preis. Im reinen Zahlenvergleich gibt es günstigere Anbieter – allerdings meist ohne enthaltene Adresse.
- Kritisiert wird die Oberfläche. Sie erfüllt ihren Zweck, wirkt neben moderneren Anbietern aber gealtert.
Alternativen zu webgo
- Alfahosting: Ebenfalls deutsch und rund um die Uhr erreichbar, mit wählbarer Laufzeit.
- ALL-INKL.COM: Vergleichbarer Zuschnitt, monatlich kündbar, mit Telefonnummer.
- IONOS: Günstigerer Einstieg und modernere Bedienung, dafür mit steigenden Preisen.
Fazit: Lohnt sich webgo?
Das Paket ist vollständiger, als der Preis vermuten lässt. Eine Internetadresse ist dauerhaft enthalten, nicht nur als Lockangebot – das sind rund 17 € im Jahr, die anderswo dazukommen. Dazu telefonische Erreichbarkeit an 365 Tagen und Server im Inland.
Eine Schwäche sollten Sie kennen: Die Sicherungen reichen nur sieben Tage zurück. Wenn ein Problem später auffällt, hilft Ihnen der Anbieter nicht weiter. Und die Oberfläche hat ihre besten Jahre hinter sich.
Unser praktischer Rat: Nehmen Sie die zweite Stufe für 7,95 € – der eine Euro Aufpreis bringt ein deutlich schnelleres Speichermedium. Und legen Sie sich eine eigene Sicherung an, mindestens vor jeder größeren Änderung. Damit schließen Sie die einzige echte Lücke dieses Angebots, und zwar zum Nulltarif.
Häufig gestellte Fragen zu webgo
Ja, und zwar dauerhaft – nicht nur im ersten Jahr. Das ist ein echter Kostenvorteil: Bei einem reinen Adressanbieter zahlen Sie für eine .de-Adresse ab dem zweiten Jahr rund 17 € jährlich. Rechnen Sie diesen Posten mit, wenn Sie Angebote ohne enthaltene Adresse vergleichen.
Die drei Stufen liegen bei 6,95, 7,95 und 12,95 € im Monat, jeweils einschließlich Mehrwertsteuer. Über ein Jahr sind das 83,40, 95,40 beziehungsweise 155,40 €. Eine Internetadresse ist in jedem Paket enthalten, die Einrichtung ist derzeit kostenlos.
Die zweite für 7,95 €. Der Aufpreis gegenüber der ersten beträgt genau 1 € im Monat, dafür bekommen Sie ein deutlich schnelleres Speichermedium – das merkt jeder Besucher. Die dritte Stufe lohnt sich erst, wenn Ihre Seite spürbar unter Last steht.
Bis zu sieben Tage, nach Angaben des Anbieters. Das ist die deutlichste Schwäche – SiteGround und Raidboxes halten dreißig Tage vor. Wenn ein Problem erst nach zwei Wochen auffällt, haben Sie hier keinen sauberen Stand mehr zur Auswahl.
Legen Sie zusätzlich eigene Kopien an – vor jeder größeren Änderung und in regelmäßigen Abständen. Bei WordPress gibt es dafür kostenlose Erweiterungen, die den Stand auf Ihren Rechner oder einen Speicherdienst legen. Das kostet nichts und schließt die einzige echte Lücke dieses Angebots.
Ja, der Anbieter nennt eine Telefonnummer und wirbt mit Erreichbarkeit an 365 Tagen im Jahr. Das ist mehr, als die meisten Wettbewerber in dieser Preisklasse bieten – viele deutsche Anbieter sind nur werktags da, viele internationale nur schriftlich und auf Englisch.
Postfächer gehören zum Paket, und Sie legen ihre Größe selbst fest – jederzeit änderbar, ohne an eine feste Grenze zu stoßen. Wer schon einmal vor einem vollen Postfach stand, während wichtige Nachrichten abgewiesen wurden, weiß, was das erspart.
Brutto, die Mehrwertsteuer ist enthalten. Achten Sie darauf, wenn Sie vergleichen: Mehrere Wettbewerber im Profi-Segment weisen Nettopreise aus, sodass 19 % hinzukommen. Wer privat oder ohne Vorsteuerabzug bucht, zahlt dort mehr, als die Zahl vermuten lässt.
In Deutschland. Für eine Seite mit Kontaktformular oder Kundendaten entfällt damit die Frage nach der Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer, die bei amerikanischen Anbietern aufkommt und dort zusätzliche Verträge erfordert.
Ja, die Installation gelingt mit einem Klick aus dem Kundenbereich, ohne dass Sie die Datenbank von Hand anlegen. Die dritte Stufe ist ausdrücklich für Redaktionssysteme gedacht. Für Seiten mit sehr hohen Ansprüchen an Geschwindigkeit sind spezialisierte Anbieter die bessere Wahl.
Derzeit nicht – der Anbieter wirbt mit kostenloser Einrichtung und beziffert die Ersparnis auf 14,95 €. Prüfen Sie beim Abschluss, ob das Angebot noch gilt; solche Aktionen sind erfahrungsgemäß zeitlich begrenzt, auch wenn sie dauerhaft beworben werden.
Für kleine Betriebe und Selbstständige, die Adresse und Hosting in einem Vertrag wollen, mehrere Postfächer brauchen und am Wochenende jemanden erreichen müssen. Wer eine lange Aufbewahrung der Sicherungen braucht oder den niedrigsten Marktpreis sucht, ist bei SiteGround oder IONOS besser aufgehoben.
