17 € im Monat kostet der Einstieg – E-Mail-Postfächer sind darin nicht enthalten, und zwar in keinem Tarif. Wer Adressen unter eigenem Namen braucht, zahlt woanders noch einmal.
Prüfen Sie diesen Posten zuerst, denn die meisten Vergleiche lassen ihn weg – bei Mittwald etwa sind Postfächer zum ähnlichen Preis unbegrenzt dabei. Was Sie hier dafür bekommen, ist ein auf WordPress zugeschnittener Betrieb mit Servern in Deutschland, einer Testumgebung für Änderungen und Sicherungen über dreißig Tage.
Wir haben Tarife, Leistungsumfang, Grenzen und Datenschutzangaben ausgewertet. Dieser Testbericht zeigt, welcher Tarif sich ab welcher Projektzahl rechnet und wofür der Aufpreis gegenüber einfachem Hosting steht. Ein Hinweis vorab: Alle Preise verstehen sich ohne Mehrwertsteuer.
Was ist Raidboxes und für wen ist es geeignet?
Raidboxes ist ein Anbieter aus Münster, gegründet 2017, der ausschließlich WordPress betreibt. Aktualisierungen, Sicherheitskorrekturen, Sicherungen und Serverpflege übernimmt das Unternehmen. Sie kümmern sich um Inhalte.
Die Zielgruppe sind Agenturen, Selbstständige und Entwickler mit WordPress-Projekten, denen einfaches Hosting zu unzuverlässig geworden ist. Wer Postfächer im selben Vertrag braucht, ist bei Mittwald besser aufgehoben; wer eine erste kleine Seite plant, bei Onecom.
4,0/5★★★★☆Server in Deutschland, Testumgebung und Sicherungen über dreißig Tage – dafür ohne Postfächer, nur für WordPress und mit Nettopreisen.- Agenturen mit mehreren WordPress-Projekten
- Wer Server in Deutschland braucht
- Alle, die eine Testumgebung für Änderungen wollen
- Projekte, bei denen Postfächer ohnehin woanders liegen
- Wer Postfächer im selben Vertrag erwartet
- Projekte ohne WordPress – nichts anderes läuft hier
- Private Seiten mit knappem Budget
- Wer im Störungsfall telefonieren möchte
Leistung und Verwaltung
Eine neue WordPress-Umgebung steht in unter zwei Minuten: anlegen, Programmversion und Sprache wählen, fertig. Keine Datenbank von Hand, kein Hochladen von Dateien, Verschlüsselung ist sofort aktiv. Aktualisierungen von WordPress und Erweiterungen lassen sich aus der Verwaltung heraus einspielen, ohne sich in jede Seite einzeln einzuloggen – bei mehreren Projekten spart das jede Woche Zeit.
Die Testumgebung gehört zu jedem Tarif. Sie legen mit einem Klick eine Kopie Ihrer Seite an, spielen dort Aktualisierungen ein, prüfen das Ergebnis und übertragen es mit einem weiteren Klick zurück. Wer schon einmal nach einem Update vor einer weißen Seite saß, weiß, warum das im Alltag den Unterschied macht.
Die deutlichste Lücke: Postfächer gibt es nicht. Eine berufliche Adresse unter eigenem Namen müssen Sie bei einem zweiten Anbieter buchen und dann zwei Verträge verwalten. Bei Mittwald sind Postfächer unbegrenzt enthalten – rechnen Sie diesen Posten in jeden Vergleich ein.
Nur WordPress, sonst nichts
Das ist keine Nebenbemerkung, sondern eine harte Grenze. Andere Redaktionssysteme oder eigene Anwendungen laufen hier nicht. Für ein reines WordPress-Vorhaben ist diese Spezialisierung der Grund, warum die Betreuung fachlich passende Antworten gibt statt allgemeiner Hinweise. Sobald Ihr Projekt aber etwas anderes braucht, brauchen Sie einen anderen Anbieter.
Raidboxes im Test: Vor- und Nachteile
- Server in Deutschland: Keine Übermittlung in Drittländer.
- Testumgebung in jedem Tarif: Mit Rückübertragung per Klick.
- Sicherungen 30 Tage: Täglich erstellt, selbst zurückspielbar.
- Betreuung auf Deutsch: Mit WordPress-Fachwissen statt Textbausteinen.
- 20 % Nachlass: Bei Zahlung für zwölf Monate im Voraus.
- Preis je Projekt sinkt: Je größer der Tarif, desto günstiger je Seite.
- Keine Postfächer: E-Mail müssen Sie separat buchen.
- Nur WordPress: Andere Systeme laufen hier nicht.
- Nettopreise: Aus 17 € werden 20,23 € brutto.
- Hoher Einstieg: Für eine private Seite unverhältnismäßig.
- Kein Telefon: Hilfe über Chat und Anfragen.
- Kleinster Tarif ungünstig: Je Projekt rund 55 % teurer als die nächste Stufe.
Was kostet Raidboxes?
Die Tarife sind nach der Zahl der WordPress-Umgebungen gestaffelt. Bei Jahreszahlung gibt es 20 % Nachlass, bei längerer Bindung nach Angaben des Anbieters bis zu 28 %. Alle Beträge ohne Mehrwertsteuer.
| Tarif | Monatlich | Jährlich | Projekte | Je Projekt |
|---|---|---|---|---|
| Mini | 17 € | 13,60 € | 1 | 13,60 € |
| Starter | 22 € | 17,60 € | 2 | 8,80 € |
| Fully Managed | 35 € | 28,00 € | mehrere | sinkend |
| Pro | 60 € | 48,00 € | mehrere | sinkend |
- Kreditkarte und Lastschrift: Beides wird akzeptiert.
- Jahreszahlung spart 20 %: Bei längerer Bindung bis zu 28 %.
- Rückgaberecht: Der Anbieter räumt Neukunden eine Frist ein – Konditionen vorab prüfen.
Sicherheit, Datenschutz und Support
- Server in Deutschland: Für eine Seite mit Kontaktformular entfällt damit die Frage nach der Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer, die bei amerikanischen Anbietern aufkommt.
- Sicherungen 30 Tage: Täglich erstellt und ohne Rückfrage beim Anbieter zurückspielbar. Probieren Sie das einmal aus, solange Ihre Seite klein ist – im Ernstfall zählt jede Minute.
- Verschlüsselung enthalten: Wird automatisch eingerichtet und erneuert.
- Testumgebung statt Risiko: Jede größere Änderung lässt sich vorher prüfen. Das ist der wirksamste Schutz vor einer kaputten Seite – wirksamer als jedes Schutzprogramm.
- Betreuung auf Deutsch, ohne Telefon: Über Chat und Anfragen, mit fachlich passenden Antworten. Wer im Störungsfall lieber spricht, findet bei ALL-INKL.COM eine Telefonnummer.
Raidboxes Erfahrungen und Bewertungen
Die Rückmeldungen teilen sich klar nach Anwendungsfall. Vier Punkte wiederholen sich.
- Gelobt wird die Betreuung. Dass die Antworten von Leuten kommen, die WordPress kennen, nennen Agenturen als Hauptgrund fürs Bleiben.
- Gelobt wird die Verlässlichkeit. Der Betrieb läuft stabil, Aktualisierungen brechen die Seite nicht.
- Kritisiert wird der Preis. Wer eine private Seite betreibt, zahlt ein Vielfaches gegenüber einfachem Hosting und nutzt nur einen Teil der Funktionen.
- Kritisiert wird das fehlende Postfach. Vielen wird erst nach dem Buchen klar, dass sie einen zweiten Anbieter brauchen – das ist der häufigste Überraschungsmoment.
Alternativen zu Raidboxes
- Mittwald: Ebenfalls deutsch und für Profis, dafür mit unbegrenzten Postfächern und ISO-Zertifizierung.
- Kinsta: Ähnliches Segment mit Betreuung in acht Sprachen – ebenfalls ohne Postfächer und in Dollar.
- SiteGround: Günstiger Einstieg mit derselben Aufbewahrungsdauer bei Sicherungen – dafür mit starkem Preissprung im zweiten Jahr.
Fazit: Lohnt sich Raidboxes?
Für berufliche WordPress-Projekte ist das ein überzeugendes Angebot. Server in Deutschland, eine Testumgebung in jedem Tarif, Sicherungen über dreißig Tage und eine Betreuung, die WordPress tatsächlich kennt – zusammen ergibt das einen Betrieb, um den Sie sich nicht kümmern müssen.
Drei Dinge sollten Sie wissen. Postfächer gibt es nicht, Sie brauchen also einen zweiten Anbieter für E-Mail. Andere Systeme als WordPress laufen hier nicht. Und die Preise sind netto – aus 17 € werden 20,23 €.
Unser praktischer Rat: Vergleichen Sie den Betrag je Projekt statt den Einstiegspreis. Der kleinste Tarif kostet 13,60 € für eine Seite, der nächste 17,60 € für zwei – das sind 8,80 € je Seite statt 13,60. Wer zwei Projekte hat oder plant, fährt mit der zweiten Stufe deutlich besser. Und klären Sie vorher, wo Ihre E-Mail künftig liegen soll; dieser Posten gehört in jede Rechnung.
Häufig gestellte Fragen zu Raidboxes
Nein, und das ist die wichtigste Lücke. Der Anbieter betreibt ausschließlich WordPress-Websites. Eine berufliche Adresse unter eigenem Namen müssen Sie bei einem zweiten Anbieter buchen und dann zwei Verträge verwalten. Rechnen Sie diesen Posten in jeden Vergleich ein.
Der kleinste Tarif liegt bei 17 € im Monat netto, bei Jahreszahlung 13,60 €. Der nächste kostet 22 beziehungsweise 17,60 €, es folgen Stufen ab 35 und 60 €. Bei Jahreszahlung gibt es 20 % Nachlass, bei längerer Bindung nach Angaben des Anbieters bis zu 28 %.
Rechnen Sie je Projekt, nicht je Tarif. Der kleinste kostet bei Jahreszahlung 13,60 € für eine WordPress-Umgebung, der nächste 17,60 € für zwei – das sind 8,80 € je Projekt statt 13,60, ein Unterschied von rund 55 %. Wer zwei Seiten betreibt oder plant, sollte die zweite Stufe nehmen.
Netto. Auf alle Beträge kommt die Mehrwertsteuer hinzu: Aus 17 € werden 20,23 €, aus 22 € werden 26,18 €. Sind Sie vorsteuerabzugsberechtigt, ist das ein durchlaufender Posten. Privat zahlen Sie den Bruttobetrag – rechnen Sie das ein, wenn Sie mit Bruttoanbietern vergleichen.
Nein, das Angebot ist ausschließlich auf WordPress zugeschnitten. Für ein reines WordPress-Vorhaben ist diese Spezialisierung der Grund für die fachlich passende Betreuung. Sobald Ihr Projekt etwas anderes braucht, brauchen Sie einen anderen Anbieter.
30 Tage, und sie werden täglich erstellt. Zurückspielen können Sie sie selbst, ohne beim Anbieter nachzufragen – im Ernstfall zählt jede Minute. Probieren Sie das einmal aus, solange Ihre Seite klein ist; dann wissen Sie, wo die Funktion liegt.
Sie legen mit einem Klick eine Kopie Ihrer Seite an, spielen dort Aktualisierungen ein und übertragen sie erst nach der Prüfung zurück. Das ist der wirksamste Schutz vor einer kaputten Seite – wirksamer als jedes Schutzprogramm, weil der Fehler nie öffentlich wird.
In Deutschland. Für eine Seite mit Kontaktformular oder Kundendaten entfällt damit die Frage nach der Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer, die bei amerikanischen Anbietern aufkommt und dort zusätzliche Verträge erfordert.
Ja, die Betreuung ist deutschsprachig und antwortet mit WordPress-Fachwissen statt allgemeiner Hinweise. Ein Telefon gibt es allerdings nicht – die Hilfe läuft über Chat und Anfragen. Wer im Störungsfall lieber spricht, sollte einen Anbieter mit Telefonnummer wählen.
Sie spart 20 %, bei längerer Bindung nach Angaben des Anbieters bis zu 28 %. Dafür zahlen Sie den Betrag für zwölf Monate im Voraus. Bei einem beruflichen Projekt, das ohnehin bleibt, ist das sinnvoll – bei unsicherem Verlauf ist die monatliche Zahlung den Aufpreis wert.
In unter zwei Minuten: anlegen, Programmversion und Sprache wählen, fertig. Keine Datenbank von Hand, kein Hochladen von Dateien, die Verschlüsselung ist sofort aktiv. Aktualisierungen spielen Sie danach aus der Verwaltung ein, ohne sich in jede Seite einzeln einzuloggen.
Für Agenturen und Selbstständige, die WordPress beruflich betreiben, Server in Deutschland brauchen und ihre E-Mail ohnehin bei einem anderen Anbieter haben. Wer Postfächer im selben Vertrag erwartet, andere Systeme einsetzt oder privat eine kleine Seite betreibt, ist bei Mittwald oder ALL-INKL.COM besser aufgehoben.
