Sie buchen Carrd Pro Lite für 9 $ im Jahr und merken beim Einrichten: Ihre eigene Domain lässt sich damit nicht verbinden. Die gibt es laut Carrd erst ab Pro Standard für 19 $ – Weiterleitungen und Passwortschutz sogar erst ab Pro Plus für 49 $.
Selbst Pro Plus kostet weniger als ein einziger Monat bei vielen Konkurrenten. Carrd ist auf einseitige Websites spezialisiert: Profilseiten, Landingpages, Link-Sammlungen. Pro Standard bietet bis zu zehn Websites, eigene Domain, Formulare, Analysen und eigene Meta-Tags, Zahlungen binden Sie über Stripe, PayPal oder Gumroad ein. Die kostenlose Version erlaubt drei Websites mit Carrd-Hinweis, Pro testen Sie sieben Tage gratis.
Wer eine Carrd Alternative sucht, braucht meist mehr als eine Seite: einen Blog, einen richtigen Shop, ein Portfolio mit Unterseiten oder mehr Gestaltungsfreiheit. Dafür zahlen Sie bei den Alternativen deutlich mehr – dieser Vergleich zeigt, wie viel, und für wen sich der Schritt lohnt. Alle Details zu Carrd lesen Sie im Carrd-Test. Stand: Oktober 2026.
Warum Nutzer eine Carrd Alternative suchen
Carrd ist der günstigste Weg zu einer eigenen Seite. Drei Punkte führen trotzdem zum Wechsel:
- Nur einseitige Websites: Carrd baut One-Pager. Für einen Blog, ein Portfolio mit vielen Projekten oder eine Firmenseite mit Unterseiten fehlt die Struktur.
- Kein eingebauter Shop: Verkaufen geht nur über eingebundene Dienste wie Stripe, PayPal oder Gumroad, ohne Produktverwaltung.
- Funktionen nach Paket gestaffelt: Eigene Domain ab 19 $, Weiterleitungen und kanonische URLs erst ab 49 $ im Jahr.
Zur Einordnung: Für eine einzelne Visitenkarte im Netz, eine Event-Seite oder eine Link-Sammlung ist Carrd kaum zu schlagen. Mit 19 $ im Jahr kostet Pro Standard weniger als zwei Monate bei den meisten Alternativen.
Die besten Carrd Alternativen 2026 im Überblick
Alle Preise in der Währung, die der Anbieter Kunden in Deutschland anzeigt, bei jährlicher Zahlung. Carrd, Webflow und Framer führen Dollarpreise.
| Anbieter | Am besten für | Eigene Domain ab | Mehrere Seiten | Kostenlose Version |
|---|---|---|---|---|
| Carrd Pro Standard | Vergleichsbasis | 19 $ im Jahr | nein, One-Pager | ja, mit Carrd-Hinweis |
| Webflow | Designer, Agenturen | 15 $ im Monat | ja | ja (Starter) |
| Squarespace | Portfolios, kleine Shops | 12 € im Monat | ja | nein, 14 Tage Test |
| Framer | Designstarke Websites | 10 $ im Monat | ja, bis 30 im Basic | ja |
| WordPress.com | Blogs, Inhalte | 4 € im Monat | ja | ja, mit Werbung |
| Canva | Einfache Seiten aus Designs | laut Paket | eingeschränkt | ja |
| Wix | Einsteiger, viele Apps | 16,66 € im Monat | ja | ja, mit Werbung |
| Jimdo | Schneller Start, Rechtstexte | 12 € im Monat (10 € bei 24 Mon.) | ja | ja, mit Werbung |
| Weebly | Kleine Shops mit Square | 18 € (monatl. Zahlung) | ja | ja |
Die 5 besten Carrd Alternativen im Detail
1. Webflow
⭐ 4,7/5 – volle Gestaltungsfreiheit für mehrseitige Websites
Webflow ist der große Sprung für Designer, die Carrd entwachsen sind. Sie gestalten visuell mit voller Kontrolle über Layout, Seitenstruktur, SEO-Einstellungen und Weiterleitungen, Webflow erzeugt sauberen Code und übernimmt das Hosting. Ein CMS für Blog oder Projekte gibt es ab dem Paket Premium.
Der Preis ist ein anderer Maßstab: Basic kostet 15 $ im Monat bei jährlicher Zahlung, also 180 $ im Jahr, und enthält kein CMS – mit CMS sind es 25 $. Die Einarbeitung ist anspruchsvoller als bei Carrd. Mehr im Webflow-Test.
- Struktur: Beliebig viele Unterseiten.
- CMS: Blog und Sammlungen ab Premium.
- Weiterleitungen: In jedem bezahlten Paket.
- Preis: 180 $ statt 19 $ im Jahr.
- Einarbeitung: Deutlich anspruchsvoller.
2. Squarespace
⭐ 4,4/5 – hochwertige Vorlagen mit eingebautem Shop
Squarespace ist die Wahl für Kreative, die ein Portfolio mit Unterseiten und einen echten Shop wollen. Die Vorlagen sehen ohne Nacharbeit professionell aus. Schon im Paket Basic für 12 € im Monat bei jährlicher Zahlung können Sie verkaufen – Squarespace behält dabei 2 % jedes Verkaufs ein, ab Core für 18 € entfällt die Gebühr.
Eine kostenlose Version gibt es nicht, nur einen 14-tägigen Test. Im Jahr zahlen Sie 144 € statt 19 $ bei Carrd. Dafür bekommen Sie Produktverwaltung, Galerien und Buchungen ohne eingebundene Fremddienste. Mehr im Squarespace-Test.
- Shop: Eingebaut statt über Fremddienste.
- Struktur: Portfolio mit Unterseiten.
- Vorlagen: Professionell ohne Nacharbeit.
- Preis: 144 € statt 19 $ im Jahr.
- Kostenlos: Keine kostenlose Version.
- Gebühr: 2 % pro Verkauf im Paket Basic.
3. Framer
⭐ 4,2/5 – designstarke Seiten mit Animationen
Framer ist der naheliegende nächste Schritt für Carrd-Nutzer mit Designanspruch: Sie gestalten frei, Animationen gelingen ohne Code, eine KI erstellt auf Wunsch einen ersten Entwurf. Das Paket Basic kostet 10 $ im Monat bei jährlicher Zahlung und enthält eigene Domain, bis zu 30 Seiten und ein CMS mit zwei Sammlungen.
Im Jahr zahlen Sie 120 $ statt 19 $. Einen eingebauten Shop bietet Framer wie Carrd nicht, Weiterleitungen gibt es erst im Paket Pro für 30 $. Die kostenlose Version ist laut Framer nicht für kommerzielle Seiten gedacht. Mehr im Framer-Test.
- Struktur: Bis zu 30 Seiten im Basic.
- CMS: Zwei Sammlungen, etwa für Blog.
- Animationen: Ohne Code.
- Preis: 120 $ statt 19 $ im Jahr.
- Shop: Ebenfalls nicht eingebaut.
- Weiterleitungen: Erst ab 30 $ im Monat.
4. WordPress.com
⭐ 3,9/5 – günstig mit Blog und Plugins
WordPress.com ist die günstigste mehrseitige Alternative mit eigener Domain: Das Paket Persönlich kostet 4 € im Monat bei jährlicher Zahlung, also 48 € im Jahr. Kategorien, Schlagwörter und ein ausgereifter Redaktionsablauf sind eingebaut, seit April 2026 lassen sich laut WordPress.com in allen bezahlten Paketen Plugins installieren.
Der Block-Editor ist weniger frei gestaltbar als Carrd oder Framer. Beim Verkaufen behält WordPress.com im Paket Persönlich 8 % ein, erst im Paket Commerce für 45 € nichts mehr. Mehr im WordPress.com-Test.
- Blog: Vollwertiges Redaktionssystem.
- Plugins: In allen bezahlten Paketen.
- Preis: 48 € im Jahr mit eigener Domain.
- Gestaltung: Weniger frei als Carrd.
- Verkaufsgebühr: 8 % im Paket Persönlich.
5. Canva
⭐ 3,7/5 – Websites direkt aus dem Design-Werkzeug
Canva ist für viele Carrd-Nutzer bereits das tägliche Design-Werkzeug. Entwürfe lassen sich direkt als einfache Website veröffentlichen, mit allen Vorlagen und Grafiken aus Canva. Für eine Visitenkarte oder Event-Seite reicht die kostenlose Version mit einer Canva-Adresse.
Bei Struktur und SEO bietet Canva ähnlich wenig wie Carrd, einen Shop gibt es nicht. Canva lohnt sich vor allem, wenn Sie ohnehin darin gestalten und keine zweite Plattform lernen wollen. Mehr im Canva-Test.
- Vorlagen: Riesige Auswahl an Grafiken.
- Vertrautheit: Gleiche Oberfläche wie im Design-Alltag.
- Kostenlos: Veröffentlichen mit Canva-Adresse.
- SEO: Kaum mehr Kontrolle als bei Carrd.
- Shop: Nicht vorhanden.
Weitere Carrd Alternativen im Kurzüberblick
6. Wix
Wix ist der Allrounder mit über 900 Vorlagen und großem App-Markt für Buchungen, Mitgliederbereiche oder Shop. Light kostet laut Wix 16,66 € im Monat inklusive Mehrwertsteuer, Verkaufen ist ab Core für 29,75 € möglich. Die Vorlage lässt sich nach der Veröffentlichung nicht wechseln. Mehr im Wix-Test.
7. Jimdo
Jimdo aus Hamburg baut aus einigen Fragen eine fertige Seite mit Unterseiten. Start kostet laut aktueller Preisübersicht 12 € im Monat bei zwölf Monaten oder 10 € bei 24 Monaten, inklusive eigener Domain. Ein Paket mit laufend aktualisierten Rechtstexten gibt es zusätzlich. Mehr im Jimdo-Test.
8. Weebly
Weebly gehört zum Zahlungsanbieter Square und eignet sich für kleine Shops, deren Zahlungen ohnehin über Square laufen. Es gibt eine kostenlose Version, bezahlte Pakete beginnen in Deutschland bei 18 € im Monat bei monatlicher Zahlung. Mehr im Weebly-Test.
Carrd vs. Alternativen: Was eine Website mit eigener Domain im Jahr kostet
Carrd ist mit Abstand am günstigsten. Diese Übersicht zeigt, was Sie bei den Alternativen im Jahr zahlen und was Sie dafür bekommen:
| Lösung | Kosten pro Jahr | Mehrere Seiten | Shop eingebaut |
|---|---|---|---|
| Carrd Pro Standard | 19 $ | nein | nein |
| Carrd Pro Plus | 49 $ | nein | nein |
| WordPress.com Persönlich | 48 € | ja | ja, 8 % Gebühr |
| Framer Basic | 120 $ | ja, bis 30 | nein |
| Squarespace Basic | 144 € | ja | ja, 2 % Gebühr |
| Webflow Basic | 180 $ | ja | nein |
| Wix Light | 199,92 € | ja | erst ab Core |
Das Ergebnis: Für eine einzelne Seite bleibt Carrd unschlagbar. Wer einen Blog will, kommt mit WordPress.com am günstigsten weiter, wer einen Shop will, mit Squarespace. Für Designer mit Unterseiten sind Framer und Webflow die stärksten Optionen. Weitere Baukästen vergleicht der große Vergleich der Website-Baukästen.
Welche Carrd Alternative passt zu Ihnen?
- Sie wollen frei gestalten mit Unterseiten: Framer oder Webflow.
- Sie wollen einen Shop: Squarespace.
- Sie wollen bloggen: WordPress.com.
- Sie gestalten ohnehin in Canva: Canva.
- Sie wollen einfach und mit vielen Apps: Wix.
- Sie bleiben bei Carrd: Aktuelle Rabatte finden Sie im Carrd-Gutschein.
So wechseln Sie von Carrd ohne Ranking-Verlust
Carrd-Seiten lassen sich nicht in andere Baukästen importieren. Weil die Seiten meist klein sind, ist der Neuaufbau aber schnell erledigt:
Fazit: Für eine Seite Carrd, für mehr eine Alternative
- Carrd: eigene Domain ab 19 $ im Jahr, nur One-Pager.
- Blog: WordPress.com ab 48 € im Jahr.
- Shop: Squarespace ab 144 € im Jahr.
- Design mit Unterseiten: Framer ab 120 $, Webflow ab 180 $ im Jahr.
- Rechnen Sie in Euro: Carrd, Framer und Webflow rechnen in Dollar ab.
Häufig gestellte Fragen zu Carrd Alternativen
Für designstarke Seiten mit Unterseiten ist Framer die beste Wahl, für volle Kontrolle Webflow. Wer einen Shop braucht, wählt Squarespace, wer bloggen will, WordPress.com. Canva passt für alle, die ohnehin darin gestalten. Für eine einzelne Seite bleibt Carrd selbst meist die günstigste Lösung. Klären Sie zuerst, ob Sie wirklich mehr als eine Seite brauchen.
Laut Carrd kostet Pro Lite 9 Dollar im Jahr für drei Websites ohne eigene Domain, Pro Standard 19 Dollar für zehn Websites mit eigener Domain, Formularen und Meta-Tags. Pro Plus kostet 49 Dollar für 25 Websites mit Weiterleitungen und Passwortschutz. Die kostenlose Version erlaubt drei Websites mit Carrd-Hinweis. Abgerechnet wird jährlich in Dollar.
Nein. Pro Lite veröffentlicht laut Carrd auf einer Carrd-Adresse ohne Carrd-Hinweis. Eine eigene Domain verbinden Sie erst ab Pro Standard für 19 Dollar im Jahr. Pro testen Sie laut Anbieter sieben Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten. Wer bereits eine Domain besitzt und sie nutzen will, sollte deshalb direkt Pro Standard wählen. Ein späteres Upgrade ist aber jederzeit möglich, auch während der Laufzeit.
Carrd baut einseitige Websites, die Sie in Abschnitte gliedern und per Menü verlinken können. Echte Unterseiten mit eigener Struktur, ein Blog oder Sammlungen fehlen. Dafür eignen sich Framer, Webflow, Squarespace oder WordPress.com. Für Profile, Landingpages und Event-Seiten reicht die einseitige Struktur meist völlig aus. Sobald Inhalte regelmäßig wachsen, wird es eng.
Nur über eingebundene Dienste wie Stripe, PayPal oder Gumroad oder über Formulare mit Zahlungsfunktion in den Pro-Paketen. Eine Produktverwaltung oder einen echten Warenkorb gibt es nicht. Squarespace bietet einen eingebauten Shop ab dem Paket Basic, Wix ab Core. Für den Verkauf einzelner Produkte oder digitaler Güter reicht das oft aus.
Ja. Webflow, Framer, WordPress.com, Canva, Wix, Jimdo und Weebly bieten kostenlose Versionen. Sie laufen auf einer Adresse des Anbieters und zeigen teils Werbung oder einen Hinweis. Für eine eigene Domain brauchen Sie überall ein bezahltes Paket. Squarespace bietet nur einen 14-tägigen Test. Zum Ausprobieren und für erste Entwürfe reichen die Gratis-Versionen völlig aus.
Mit eigener Domain und mehreren Seiten ist WordPress.com am günstigsten: 4 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung, also 48 Euro im Jahr. Framer kostet 120 Dollar im Jahr, Squarespace 144 Euro. Für eine einzelne Seite bleibt Carrd mit 19 Dollar unschlagbar. Rechnen Sie Dollarpreise vor der Entscheidung in Euro um.
Webflow bietet die feinste Kontrolle über Seitentitel, Struktur und Weiterleitungen. WordPress.com erlaubt SEO-Plugins wie Yoast in allen bezahlten Paketen. Framer und Squarespace decken die Grundlagen gut ab. Bei Carrd gibt es Meta-Tags ab Pro Standard und kanonische URLs ab Pro Plus. Entscheidend bleiben aber gute Inhalte und schnelle Ladezeiten Ihrer Seite.
Die Gestaltung nicht, Carrd-Seiten lassen sich nicht in andere Baukästen importieren. Laut Carrd können Sie Seiten ab Pro Plus herunterladen. Weil Carrd-Seiten meist klein sind, ist ein Neuaufbau in wenigen Stunden erledigt. Sichern Sie Texte und Bilder vorab vollständig. Notieren Sie außerdem eingebundene Formulare, Newsletter-Dienste und Zahlungsanbieter, damit nichts fehlt.
Ja. Ihre Domain liegt bei Ihrem Domain-Anbieter, Carrd verbindet sie nur. Sie zeigen sie per DNS auf den neuen Baukasten. Für .de-Domains regelt die DENIC den Providerwechsel, falls Sie die Domain selbst umziehen. Stellen Sie erst um, wenn die neue Seite fertig ist. Die Domain bleibt dabei Ihre, auch beim Anbieterwechsel.
Wenn Ihre Adressen gleich bleiben, ändert sich für Google wenig. Bei einem One-Pager ist das meist einfach. Ändern sich Adressen, leiten Sie sie per 301 weiter. Prüfen Sie nach dem Umzug in der Google Search Console, ob Fehlerseiten auftauchen. Kurzfristige Schwankungen sind normal und meist nach wenigen Wochen wieder vorbei.
Wenn Sie eine einzelne Seite wie ein Profil, eine Landingpage oder eine Link-Sammlung betreiben. Dann ist Carrd mit 19 Dollar im Jahr kaum zu schlagen. Ein Wechsel lohnt vor allem, wenn Sie Unterseiten, einen Blog oder einen echten Shop brauchen. Rechnen Sie den Aufwand und die Mehrkosten ehrlich gegen den Nutzen.
