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Unfallversicherung

Mit einer Unfallversicherung sorgt man dem Risiko vor, aufgrund eines Unfalls dauerhaft finanziell belastet zu sein.

Unfallversicherung

Eine Unfallversicherung schützt vor den finanziellen Folgen eines Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden. Wenn ein Unfall zur dauerhaften Invalidität einer Person führt, zahlt die Unfallversicherung eine vertraglich festgesetzte Leistung.

Eine Unfallversicherung kommt nur für bleibende Schäden auf

Wie bei jeder anderen Versicherung sind die Leistungen aus einer Unfallversicherung an genau definierte Bedingungen geknüpft. Ein Unfall allein - auch ein schwerwiegender - führt noch nicht dazu, dass der Versicherte eine Zahlung erhält. Der Unfall muss zu einer dauerhaften Behinderung führen. Das ist zum Beispiel die Versteifung eines Gelenks. Oftmals führen solche Beeinträchtigungen dazu, dass Personen nicht mehr in der Lage sind, ihren Beruf voll auszuüben. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass eine Unfallversicherung nicht für Behinderungen infolge einer Krankheit zahlt. Krankheiten sind aber mit 85 Prozent die weitaus häufigste Ursache für Invalidität. Nur zwei Prozent aller schweren Behinderungen haben einen Unfall als Ursache.

Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

In Deutschland verfügen etwa 35 Prozent aller Haushalte über eine private Unfallversicherung, nur 25 Prozent dagegen über eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die von einer Unfallversicherung und einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckten Risiken sind zwar zum Teil deckungsgleich, sie weisen jedoch auch Unterschiede auf. Zwar sind die Gebühren für eine Unfallversicherung regelmäßig geringer, dagegen ist die Wahrscheinlichkeit, aufgrund der von einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckten Risiken erwerbsunfähig zu werden, ungleich größer. Das Verhältnis beträgt 9 zu 91 Prozent. Damit ist die Berufsunfähigkeitsversicherung in der Regel die vernünftigere Versicherung. Für viele Menschen ist die Unfallversicherung allerdings eine preiswerte Alternative - zumal dann, wenn sie vom Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen sind. Welche Leistungen der Tarif jeweils umfasst, hängt vom Angebot des Versicherers ab.

Es kommt auf die Details an

Wie für alle anderen Versicherungen gilt auch für die Unfallversicherung, dass sich ein Blick ins Kleingedruckte lohnt. Dies zeigt sich zum Beispiel bei den sogenannten Gliedertaxen: Wie viel Prozent der Versicherungssumme wird für den Verlust einzelner Körperglieder gezahlt? Die Versicherungsbedingungen müssen hierzu Hinweise geben. Zwischen verschiedenen Versicherungen bestehen zum Teil große Unterschiede. Auch die im Versicherungsvertrag gewählte Definition eines Unfalls kann Auswirkungen auf die Leistungen haben. Dazu kommen Regelungen über die Mitursächlichkeit von Erkrankungen für das Ausmaß an Behinderungen.