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Tornado

Tornados sind trichterförmige, schnell rotierende Wirbelstürme. Die Wetterphänomene können je nach Stärke schwere Schäden verursachen.

Tornado picture alliance / AP Photo

Der Begriff Tornado leitet sich vom Lateinischen ab und bedeutet 'gedreht, gewendet‘. Als Tornado oder Großtrombe wird ein Wirbelsturm bezeichnet. Tornados können prinzipiell überall auftreten, wo Gewitter entstehen. Sehr häufig entstehen sie im Mittleren Westen der USA, von den Ebenen der Subtropen bis in die gemäßigten Zonen, in Westafrika zu Beginn und am Ende der Regenzeit.

Eine Großtrombe oder ein Tornado ist ein heftiger lokaler Wirbelsturm. Er entsteht bei extrem labilen Luftverhältnissen. Eine horizontale Luftströmung ersetzt die durch Konvektion aufgestiegene Luft. Eine Großtrombe mit einer Höhe von bis zu 500 Metern entwickelt sich an der Basis einer Gewitterwolke beziehungsweise Quellwolke. Die Rotation ist zyklonal. Der Wirbel wächst in Richtung Boden und kann in seinem Inneren so schnell rotieren, dass selbst schwere Gegenstände hochgehoben und herumgewirbelt werden. Aus der Ferne ist ein Tornado durch einen Wolkenschlauch sichtbar.

Ein Tornado kann innerhalb weniger Sekunden verschwinden oder sich über eine Stunde lang aufbauen und fortbewegen. Im Durchschnitt erreichen Tornados 50 km/h, sie können aber auch mit über 100 km/h über Wasser und Land fegen. Für die schweren Verwüstungen ist jedoch die Eigenrotation verantwortlich. Die Windgeschwindigkeiten im Inneren können nicht gemessen, sondern nur anhand der Schäden geschätzt werden. Sie werden auf der Fujita-Skala von F0 bis F5 klassifiziert. Die größte Anzahl der in den USA beobachteten Tornados wird mit schwach (F0, F1) und nur etwa ein Prozent mit verheerend (F4, F5) angegeben.

Über Tornados erfahren Sie mehr bei RTL.de.