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PKK

Die PKK ist die Arbeiterpartei Kurdistans. Sie kämpft für einen autonomen kurdischen Staat und setzt Waffengewalt zur Erreichung ihrer Ziele ein.

PKK picture alliance / NurPhoto

Die PKK (Arbeiterpartei Kurdistans) heißt auf Kurdisch Partiya Karkerên Kurdistanê und ist eine kurdische Partei und militante Untergrundorganisation, die sich dem bewaffneten Kampf für eine Autonomie in den kurdischen Gebieten verschrieben hat. Neben ihrer politischen Arbeit wurde die PKK vor allem durch ihren Kampf gegen das türkische Militär bekannt, der schon viele Menschen das Leben kostete. Sowohl von der Türkei als auch von vielen westlichen Staaten wird die PKK als Terrororganisation angesehen.

Der Gründer und ideologische Anführer der PKK ist Abdullah Öcalan. Politische Ziele der PKK sind neben dem Wunsch nach einem selbstständigen oder zumindest autonomen Kurdistan auch die Beendigung der Diskriminierung kurdischer Kultur in der Türkei. Wurde der Kampf gegen die PKK vonseiten der türkischen Regierung lange Zeit mit dem Einsatz von Militär geführt, so konnte unter dem Ministerpräsident Recep Tayip Erdoğan eine langsame Annäherung beobachtet werden. Unter anderem wurde auch der Forderung nach dem Ende des Verbots der kurdischen Sprache in der Türkei nachgegeben. Im Rahmen von Friedensverhandlungen wurde im Jahr 2013 auch ein Waffenstillstand vereinbart.

Mit ihrer marxistisch-leninistischen Grundhaltung steht die PKK der türkischen Regierung auch ideologisch entgegen. 2015 wurde der Kampf gegen die PKK nach einem Anschlag auf türkische Polizisten wieder aufgenommen. Vorausgegangen war diesem der Vorwurf der PKK, die türkische Regierung würde verdeckt die Terrormiliz Islamischer Staat unterstützen.

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