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Pille danach

Die 'Pille danach' ist ein Notfallpräparat, das nach dem Geschlechtsverkehr ohne Verhütung eingenommen werden kann, um eine Schwangerschaft zu verhindern.

Pille danach picture alliance / dpa

Die 'Pille danach' bezeichnet eine Methode der Empfängnisverhütung durch die Einnahme eines oral einzunehmenden Präparats, die jedoch im Gegensatz zu den meisten anderen Verhütungsmethoden erst nach dem Geschlechtsverkehr genutzt wird. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass die 'Pille danach' eine Notlösung darstellt, falls es zu sexuellem Kontakt ohne Verhütungsmittel gekommen ist. Davon abzugrenzen ist die Anwendung der klassischen Pille, die im Vorfeld des Sexualverkehrs eingenommen wird, oder die Verwendung eines Kondoms beim Geschlechtsverkehr.

Die 'Pille danach' wirkt, indem sie den natürlichen Menstruationszyklus stört und die bereits im Körper befindlichen Spermien an der Befruchtung der Eizelle hindert. Die 'Pille danach' besteht aus einer Reihe von Substanzen, die die Empfängnis verhindern sollen. Wird die 'Pille danach' in einem Zeitrahmen von einem Tag nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen, sinkt die Chance der Empfängnis auf 0,6 Prozent. Je länger man jedoch mit der Einnahme wartet, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Frau schwanger wird. Wie bei vielen anderen Medikamenten kommt es auch bei der 'Pille danach' relativ häufig zu starken Nebenwirkungen, beispielsweise Kopfschmerzen oder Übelkeit.

Die 'Pille danach' war und ist Teil heftiger politischer Auseinandersetzungen. Diese drehen sich auch darum, ob die 'Pille danach' rezeptfrei erhältlich sein soll oder ob man dafür zuerst einen Facharzt konsultieren sollte, der einem das Medikament verschreibt. 2015 entschied die EU-Kommission, dass die 'Pille danach' rezeptfrei erhältlich sein sollte.

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