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Bayreuth

Die bayerische Stadt Bayreuth ist Sitz der Regierung Oberfranken und beheimatet mit dem Markgräflichen Opernhaus einen Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Bayreuth picture-alliance / dpa

Bayreuth ist der Regierungssitz von Oberfranken in Bayern und erstreckt sich über eine Fläche von knapp 67 km², auf der über 75.000 Einwohner leben (Stand 2018).

Bayreuth wurde durch die Bayreuther Festspiele, auch als Richard-Wagner-Festspiele bekannt, berühmt. Die Festspiele zu Ehren des Dirigenten Richard Wagner fanden erstmals 1951 statt und locken zahlreiche Besucher in die Stadt. Das Marktgräfliche Opernhaus zählt zudem zum UNESCO-Weltkulturerbe. Doch Bayreuth bietet zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten wie das Richard Wagner Museum oder das Alte Schloss Eremitage.

Bereits im frühen Mittelalter entwickelte sich auf dem heutigen Stadtgebiet von Bayreuth eine erste Siedlung. Es wird angenommen, dass die Ortschaft schon zwischen 1200 und 1230 ihre Stadtrechte erhielt. Mehrere Stadtbrände verwüsteten in den kommenden Jahrhunderten immer wieder die Gemeinde.

Kulturell entwickelte sich Bayreuth vor allem ab Beginn des 18. Jahrhunderts. So wurde 1715 bis 1719 das erste Schloss im Parkgelände der Eremitage errichtet, das Marktgräfliche Opernhaus entstand im Zeitraum von 1744 bis 1748. Zudem stand die Stadt unter wechselnder politischer Herrschaft. Am 30. Juni 1810 wurde Bayreuth vom Königreich Bayern zurückgekauft. Napoleon erhielt dafür eine Zahlung von 15 Millionen Francs.

Das berühmte Bayreuther Festspielhaus wurde unter der Leitung des Komponisten Richard Wagner in den Jahren 1872 bis 1876 gebaut. In dem traditionsreichen Gebäude auf dem Grünen Hügel finden die berühmten Bayreuther Festspiele statt, die sich ausschließlich auf die letzten zehn Opern von Wagner konzentrieren.

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