Wem Donald Trump am Sonntag den WM-Pokal überreichen darf, steht noch in den Sternen. Eine klare Präferenz dürfte der US-Präsident aber haben. Und Spanien ist es wohl nicht.
Während Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez bei Trump aktuell kein gern gesehener Gast ist, verhält es sich mit Argentiniens Staatschef Javier Milei ganz anders. Der setzt sich immer wieder mit skurrilen Auftritten in Szene. Seine gern mitgebrachte Kettensäge steht für die Verkleinerung des Staatsapparats. Trump nennt ihn liebevoll seinen Lieblingspräsidenten. Und auch Infantino macht keinen Hehl daraus, ein sehr großer Messi-Fan zu sein. In England siehts da nach der Pleite im Halbfinale sicherlich anders aus. Die Three Lions wurden von den Argentiniern quasi niedergerungen. Und die Schuld für die Niederlage gibt die englische Presse Trainer Thomas Tuchel.
„Die Nacht, in der unser Traum gestorben ist, schreibt die Daily Mail. Und das zeigt natürlich, dass auch nach 60 Jahren die Niederlagen immer noch nicht einfacher werden. Viele geben Tuchel die Schuld, sagen aber auch, dass er sie trotzdem 2028 in die EM führen sollte."
Vor allem Tuchels Entscheidung, nach der eins zu null Führung einen Verteidiger einzuwechseln und nicht noch auf ein, zwei zu null zu spielen, wird dem Deutschen angelastet. Und so spielt eben nun Argentinien das Finale gegen Spanien. Schon jetzt steht fest Es wird hochemotional und spannend. Vor allem auch, was sich diese beiden neben dem Platz im Stadion leisten werden. Auch da dürfte es wieder Kopfschüttelpotenzial auf dem heimischen Sofa geben. Das zumindest ist schon jetzt so gut wie sicher.