Es sind sind dramatische Szenen in Venezuelas Hauptstadt Caracas. Die schweren Erdbeben haben hier mehrere Gebäude in Schutt und Asche gelegt.
„Es gab eine Rauchwolke, die uns die Sicht versperrte, und als wir die Treppe runtergingen, glich die Szene einem Horrorfilm. Wir mussten über die Trümmer und alles Mögliche klettern. Der Hausmeister mit dem Baby und alle Nachbarn kamen herunter. "
Die zwei Erdbeben ereigneten sich innerhalb einer Minute, nur 160 Kilometer westlich von Caracas. Auch am Flughafen versuchen sich Passagiere vor den Trümmern in Sicherheit zu bringen. Venezuelas geschäftsführende Präsidentin hat derweil den Notstand ausgerufen. Der Zugverkehr wurde eingestellt, die Schulen geschlossen.
„In diesem schwierigen Moment für unsere Bevölkerung sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus. Außerdem möchten wir die Bevölkerung um größtmögliche Zusammenarbeit bitten."
Häuser mit schweren Schäden müssen geräumt werden. Derzeit sind das Zivilschutzsystem und das nationale Notfallsystem im Einsatz. Vielerorts durchsuchen die Retter die Trümmer und bergen Überlebende. Viele von ihnen sind geschockt.
Das genaue Ausmaß der Schäden und der Opferzahlen ist noch unbekannt.