Ein Wasserflugzeug fliegt ungewöhnlich tief über einer Bucht der San Juan Islands im US-Bundesstaat Washington. Zeugen gehen zunächst von einem gewollten Manöver aus.
„Das ist ja der Hammer. Ich kann gar nicht glauben, dass er das macht.“
Doch dann kracht die Maschine gegen eine Felswand, geht kurz darauf in Flammen auf. Die Aufnahmen lassen Schlimmeres befürchten. Doch tatsächlich konnten sich alle elf Insassen vor Ausbruch des Feuers in Sicherheit bringen. Sie kamen mit teils schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.
„Wir sind dankbar, dass alle Personen, die an Bord waren, gefunden wurden. Und unser oberstes Anliegen ist es nun, sicherzustellen, dass unsere Passagiere und der Pilot die nötige Betreuung und Unterstützung erhalten.“
So der Geschäftsführer der betroffenen Fluggesellschaft Kenmore Air. Das Wasserflugzeug war in Seattle gestartet und nahe der kanadischen Grenze vom Kurs abgekommen.
„Wir haben ziemlich deutliche Hinweise darauf, dass das Wetter eine Rolle gespielt haben könnte. Ob es eine missglückte Notlandung war, was eine der Möglichkeiten ist, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.“
Die US-Luftfahrt sowie Verkehrssicherheitsbehörde hat die Ermittlungen zu dem Unglück aufgenommen.
Verwendete Quellen: Monica Scott, Kenmore Air Harbor, San Juan County Sheriff, Dave Eastman