Es ist ein ganz normaler Schultag in der schwedischen Kleinstadt Fagersta. Die Sommerferien sind gerade erst zu Ende. Gegen 14 Uhr entwickelt sich der Tag am örtlichen Gymnasium jedoch zum Alptraum. Ein Mann mit einem Schwert betritt die Schule, verletzt drei Menschen, tötet einen vierten. Den Rettungskräften, die kurz danach eintreffen, bietet sich ein Bild des Chaos:
„Als die erste Einheit eintraf, rannten Menschen aus dem Gebäude. Schüler lehnten sich aus dem Fenster und schrien."
Im Innern der Schule stehen die Menschen Stunden der Angst aus:
„Ich hab einen Typen gesehen, der überall am Rücken Blut hatte. Und dann hab ich gesehen, wie die Polizei und alle möglichen Leute ankamen. Die Lehrer haben gesagt, wir sollen uns verbarrikadieren. Wir wussten aber nicht, wie lange."
Am Ende, so erzählt die Schülerin, wurden es fünf Stunden. In dieser Zeit gelingt es der Polizei, den Angreifer zu stellen. Sie schießt ihm ins Bein und nimmt ihn dann fest.
Laut Medieninformationen soll es sich bei dem Täter um einen 18 Jahren alten ehemaligen Schüler handeln, der bereits eine Vorstrafe wegen Körperverletzung hat. Warum er jetzt in der Schule mit einem Schwert um sich stach, ist noch nicht geklärt.