Ein Wohngebiet in Rheine im Münsterland. Die Gegend gilt als ruhig und vor allem sicher.
Augenzeuge zu RTL: “Ich bin wohl gerade mit dem Hund gegangen und da hörte ich jemanden schreien. Ich dachte erst ein Autounfall. Aber da war das wohl ein Mord gewesen”
Nachbarin zu RTL: “Der eine rief: ‘Der hatte ein Messer oder eine Waffe in der Hand.’ Und da sind sie alle rausgelaufen, haben die Polizei angerufen und dann der Frau geholfen. Aber das kam wohl zu spät.”
Anwohnerin zu RTL: “Ich habe eine Tochter in dem Alter. Ich wohne zwar nicht hier, aber trotzdem. Wenn ich mir vorstelle, dass so was passiert und was sie für die Angehörigen einfach schlimm.”
Besonders schlimm wohl für den 20-jährigen Sohn des Paares, der alles miterleben musste.
RTL-Reporter: “Eine Nachbarin hat mir erzählt, dass der Mann auch hier auf der Straße noch weiter auf die Frau eingestochen haben soll. Dann sei der 20-jährige Sohn dazwischen gegangen und habe ihm das blutverschmierte Messer weggenommen. Nachbarn kümmerten sich anschließend sofort um den Sohn und versuchten, ihm in dieser dramatischen Situation beizustehen.”
Kurz vor der Tat hat Tanja G. noch selbst den Notruf gewählt, weil ihr Mann sie nach einem Streit offenbar mit dem Messer angriff.
Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten die verletzte Frau dann vorfinden, haben gemeinsam mit Ersthelfern noch Reanimationsmaßnahmen durchgeführt. Die sind allerdings erfolglos verlaufen, so dass die Frau dann noch vor Ort verstorben ist.
Den 55-jährigen Ehemann nimmt die Polizei fest. Völlig regungslos sitzt er da, nachdem er mindestens zehn Mal auf Tanja G. Eingestochen haben soll, um seine Hände Papiertüten, wohl um die Spuren zu sichern. Noch heute wird der Mann einem Haftrichter vorgeführt. Eine Mordkommission ermittelt jetzt, wie es zu dieser Attacke gekommen ist.