Große Suchaktion in Renninngen. Denn hier wird seit Donnerstag, den 18. Juni kurz vor Mitternacht ein etwa drei Monate alter Säugling vermisst. Doch auch Stunden nach seinem Verschwinden fehlt von dem Jungen jede Spur. Wurde das Kind möglicherweise aus seinem Kinderwagen entführt?
„Fokus liegt momentan auf der Suche nach dem Kind. Ja, das ist ganz klar. Das geht vor allen anderen Erwägungen, ob jetzt da Straftat oder nicht. Natürlich muss das parallel auch mit geprüft werden. Da möchte ich jetzt aber auch nicht spekulieren. Wir ermitteln in alle Richtungen, wir suchen in alle Richtungen. Wir hoffen, wir finden das Kind schnell. Die heißen Temperaturen, die tun ihr Übriges. Das ist nicht nur für die Suchmannschaft sehr unangenehm, sondern könnte natürlich auch potenziell das Kind zusätzlich gefährden, wenn es denn in einer hilflosen Lage wäre. Aber wir wissen es momentan einfach nicht. Deswegen stellen wir uns da und möchten auch nicht zu schnell uns auf eine Hypothese stützen. Das ist eigentlich die Suche nicht dienlich.“
„Es ist realistisch, das Kind zu finden?“
„Das hoffe ich doch. Realistisch ist es auf jeden Fall. Ich kann natürlich momentan nicht spekulieren und sagen.“
50 Beamte, 40 Suchhunde des Deutschen Roten Kreuzes, Hubschrauber, Drohnen mit Wärmebildkameras und auch Leichenspürhunde geben alles, um das Kind zu finden.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, dpa