Es ist ein völlig neues Kapitel in ihrem Leben, das Jens Spahn und seinen Mann Daniel Funke jetzt erwartet. Und das möchte der CDU-Fraktionschef mit der Öffentlichkeit teilen.
„Georg ist unser ganzes Glück. Dieses Gefühl lässt sich kaum in Worte fassen. Wir sind überglücklich und schockverliebt in den kleinen Mann, voller Freude auf ein gemeinsames Leben zu dritt, die stolzen Papas."
Es ist eine absolute Besonderheit, dass Jens Spahn so offen sein privates Glück teilt. Denn auch wenn er und sein Mann gerne zusammen öffentlich auftreten, haben sie ihre privaten Ziele und Träume immer für sich behalten. Ein einziges Mal in der RTL+-Doku über Jens Spahns Leben aus dem Jahr 2022 spricht Ehemann Daniel über ihren Kinderwunsch.
„Kinder waren und sind bei uns natürlich immer ein Thema. Muss man sagen, dass bei Politikerbeziehungen dann schon auch klar wäre, wer sich in der Hauptsache um die Kinder kümmern müsste. Das wäre ich."
Der kleine Georg kommt mithilfe einer Leihmutter in den USA auf die Welt. Der biologische Erzeuger ist Daniel. Doch auch seine leibliche Mutter soll Teil seines Lebens sein.
„Sie gehört quasi zur Familie und wird Georgs Lebensweg begleiten."
Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Deshalb gehen manche kinderlosen Paare, hetero wie homosexuell, ins Ausland, um ihren Wunsch auf diesem Wege zu erfüllen. Im Jahr 2015 teilt der CDU-Politiker offen seine Zweifel zum Thema Leihmutterschaft.
„Als schwuler Mann und Christ kann ich mich persönlich nur sehr schwer mit der Idee eines gemieteten Mutterbauchs anfreunden."
Dann, 2020, lehnt er als Gesundheitsminister einen Vorstoß der FDP ab, der die Leihmutterschaft unter gewissen Auflagen in Deutschland erlauben soll.