Der Pool steht, die Geschenke sind verpackt und auch der Rettungsschwimmer ist da. Ja richtig gehört, Morgan Coulter hat für den sechsten Geburtstag ihrer Tochter tatsächlich einen Rettungsschwimmer engagiert. Eine Idee, die offensichtlich spaltet.
„Ich habe dazu einige Kommentare bekommen, die mich ehrlich gesagt überrascht haben. Viele Leute sagten, es sei zu viel, übertrieben, dramatisch und nicht notwendig … Ich dachte, es wäre hilfreich.“
Sie wäre dankbar, würden andere Eltern das machen. Außerdem begründet Morgan ihre Entscheidung damit, dass Kinder allgemein eher auf eine Autoritätsperson wie einen Rettungsschwimmer hören als auf die Eltern. Deswegen investiert die Amerikanerin gerne rund 50 Euro für drei Stunden Aufsicht.
„Wie würdet ihr es finden, wenn ein Rettungsschwimmer auf der Geburtstagsparty einer Sechsjährigen anwesend wäre? Ist das zu viel? Ich weiß es nicht.“
Die Antworten auf ihre Frage sind jetzt meist positiv.
„In Gruppen denken die Leute: ‚Alle schauen zu‘, und das macht sie unvorsichtig.“
„Ich wäre begeistert.“
Tolle Idee. Menschen können an allem etwas auszusetzen haben.“
Auch Experten finden Morgans Einstellung keineswegs übertrieben, da Ertrinken eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern zwischen fünf und 14 Jahren ist. Und eine ausgelassene Party, bei der alle Spaß haben, die Eltern auch mal durchatmen können, weil ein Profi zusätzlich für die Sicherheit sorgt, klingt doch eigentlich nach einem perfekten Plan.