Pleiten, Pech und Pannen bis 23. JuliPlanet Merkur wird wieder rückläufig! Bei diesen vier Sternzeichen ist Chaos vorprogrammiert

„Mercury in was bitte?”
Auf Social Media lesen wir immer mal wieder vom englischen Begriff „Mercury in retrograde”. Dass das irgendetwas mit Astrologie und Sternzeichen zu tun haben muss, liegt auf der Hand. Doch was genau es mit dem Phänomen auf sich hat, können nur die wenigsten so wirklich erklären. Fakt ist: Während der Zeit des rückläufigen Merkurs passieren vielen Menschen besonders viele Missgeschicke. Aber warum? Hier erfahrt ihr alles, was ihr wissen müsst!
Rückläufiger Merkur: Bedeutung, Auswirkungen und Co.
Wenn morgens bereits der Kaffee verschüttet wird, der Ex plötzlich wieder im Leben auftaucht, wir Bus und Bahn verpassen oder wenn wir fürs Falschparken sofort blechen müssen, dann geben wir häufig dem Schicksal oder dem Universum die Schuld. Und manchmal sind tatsächlich die Sterne – beziehungsweise ein bestimmter Planet – die Wurzel allen Übels.
„Mercury in retrograde” oder auch „rückläufiger Merkur” nennt sich das Astro-Phänomen, wenn nichts zu klappen scheint.

Auch aktuell steht uns diese Phase wieder bevor: Ab dem 29. Juni wird der Planet Merkur laut der Astro-Website StarWalk wieder rückläufig. Und der „Spaß” dauert bis zum 23. Juli an, erst dann ändert Merkur wieder seine Richtung und wird, wie man es nennt, direktläufig.
Astrologin Phi Weber (@phi.loves.astrology) erzählte uns bereits in einem vergangenen RTL-Interview: „Der rückläufige Merkur ist in der Astrologie des Internets mittlerweile ein bisschen zum Schreckgespenst geworden. Seine Rückläufigkeit versetzt uns oftmals mehr als bei allen anderen Planeten in helle Aufregung und verdirbt die Laune ebenso schnell wie eine lange rote Ampelphase, wenn wir es so richtig eilig haben.“ Aber werden wir vom Merkur wirklich ausgebremst?
„Rückläufiger Merkur” begegnet uns dreimal im Jahr für drei Wochen – Termine 2026
Zuerst einmal sollte man wissen: Merkur ist laut der Expertin der Planet der Kommunikation und des Ausdrucks, er steht für Vermittlung und Aufnahme von Informationen. Außerdem hilft er uns dabei, Entscheidungen zu treffen und logisch zu denken.
Zudem ist der Merkur der kleinste und schnellste Planet im Sonnensystem und braucht ca. 88 Tage, um die Sonne einmal zu umkreisen. Dabei wird er dreimal pro Jahr für jeweils drei Wochen rückläufig und schwächer.
2026 haben wir es zu den folgenden Zeiten mit dem rückläufigen Merkur zu tun:
26. Februar bis 20. März (in den Fischen)
29. Juni bis 23. Juli (im Krebs)
24. Oktober bis 13. November (im Skorpion)
„Mercury in retrograde”: Warum läuft beim rückläufigen Merkur so viel schief?
Den rückläufigen Merkur bekommen wir daher zu spüren, weil sich der Planet dann schneller um die Sonne dreht als die Erde. Dadurch sieht es so aus, als würde er sich rückwärts bewegen.
Und genau das kann für Chaos sorgen! „Merkurs Rückläufigkeit kann einiges an Chaos-Potenzial bringen hinsichtlich Missverständnissen, allgemeiner Kommunikation, Terminen, Pannen, Turbulenzen, (technischen) Störungen und Flüchtigkeitsfehlern“, so Weber. Aber die Astrologin erklärt auch: „Der Planet zeigt uns auf, dass Perfektion eine Illusion ist und weist uns in diesen Zeiten liebevoll daraufhin, auch mal ,locker’ zu lassen und dem Universum zu vertrauen, anstatt alles zu planen, zu strukturieren und zu kontrollieren.“ Eigentlich möchte Merkur gar keine Unruhe stiften, sondern einfach nur, dass wir innehalten, uns sortieren und den Blick nach innen richten.
Auswirkungen des rückläufigen Merkurs – diese vier Sternzeichen werden besonders gestört
Sternzeichen Zwillinge: Schon gewusst? Wer im Tierkreiszeichen Zwillinge geboren ist, steht in direkter Verbindung zum Planeten Merkur, weil er der sogenannte herrschende Planet dieses Sternzeichens ist. Kein Wunder also, dass Zwillinge seine Rückläufigkeit ganz besonders zu spüren bekommen. Das Luftzeichen hat jetzt ziemlich viel Pech – zum Glück aber nur, was die kleinen Dinge im Leben angeht. Missverständnisse, vergessene Gegenstände und ein gewisses Maß an Tollpatschigkeit stehen jetzt an der Tagesordnung. Doch bleibt gelassen! Auch das geht wieder vorbei.
Sternzeichen Krebs: Während seiner zweiten Rückläufigkeit des Jahres befindet sich Merkur im Sternzeichen Krebs. Dass auch Krebs-Geborene diese Phase ganz besonders stark zu spüren bekommen, ist also wenig verwunderlich. Während der rückläufige Merkur oft für Chaos im Außen sorgt, spüren Krebse ihn jedoch überwiegend im Inneren. Das sensible Sternzeichen sollte sich darauf einstellen, von der Vergangenheit – etwa einem Ex-Partner – eingeholt zu werden. Auch wenn euer Bauchgefühl euch in dieser Zeit eine Lösung präsentiert, wartet mit konkreten Entscheidungen lieber bis nach dem 23. Juli. Denn logische Entscheidungen zu treffen, kann euch während Merkurs Rückläufigkeit schwerfallen.
Sternzeichen Skorpion: Wie der Krebs zählt der Skorpion zu den Wasserzeichen, als solches sollten auch Skorpion-Geborene während des rückläufigen Merkurs achtsam sein. Von Natur aus sprecht ihr Tabu-Themen gerne an, doch gerade jetzt solltet ihr darauf lieber verzichten. Denn Missverständnisse sind vorprogrammiert. Vertagt derartige Gespräche lieber auf die Zeit Ende Juli, wenn sich die Planeten wieder ein wenig beruhigt haben. Ach ja: Und wundert euch nicht, wenn euer Smartphone plötzlich den Geist aufgibt oder euer Laptop hängt – Kommunikationsprobleme könnten euch auch auf technischer Ebene treffen.
Sternzeichen Fische: Auch das Wasserzeichen Fische sollte zwischen dem 29. Juni und dem 23. Juli auf der Hut sein. Ihr seid es gewohnt, euch auf eure Intuition verlassen zu können, doch während dieser Zeit könnte sie euch im Stich lassen. Trefft also keine voreiligen Entscheidungen und hört lieber einmal mehr in euch hinein. Dabei könntet ihr auch mit längst vergessenen Gefühlen in Kontakt kommen, die den feinfühligen Fisch dazu zwingen, innezuhalten und mit sich selbst ins Reine zu kommen.
Rückläufiger Merkur sorgt dafür, dass wir mal wieder einen Gang zurückschalten und innehalten sollten
Generell gilt: Schaltet während der nächsten Tage ruhig mal einen Gang zurück und nehmt den Fuß vom Gaspedal. „Während der Rückläufigkeit Merkurs dürfen wir uns bewusst Zeit nehmen, das Erlebte zu betrachten und zu reflektieren und gegebenenfalls neu zu sortieren.“ Merkur, „der Schelm“, helfe uns mit seinen Umleitungen und Sackgassen dabei, alles zu hinterfragen, dabei kreativ zu denken und genau zu beobachten.
Und so ein Richtungswechsel ist doch manchmal auch gar nicht so schlecht, oder? Vielleicht verlauft ihr euch während „Mercury in retrograde“ auf eurem Weg zum Termin und trefft euren Traumpartner? Vielleicht aber entdeckt ihr auch ein neues Lieblingsrestaurant, weil euer Stammlokal wegen eines Stromausfalls schließen musste.
„Mercury in retrograde” ist also gar nicht so ein Schreckgespenst, wie viele denken. Im Gegenteil: „Der rückläufige Merkur kann zu unerwarteten Abenteuern und glücklichen Zufällen führen – vorausgesetzt, wir sind dafür offen“, so die Astrologin. Seid also in den kommenden Wochen offen für das, was euch das Universum serviert!
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche, StarWalk


