Dramatisches Video zeigt, wie sich verzweifelt aneiander festhalten wollten Flut-Drama in Norditalien: Zwei vermisste Frauen (20,23) tot, nach Mann wird noch gesucht

Sie hatten keine Überlebenschance.
Zwei der drei jungen Menschen, die bei einem Unwetter in Norditalien vom Fluss Natisone mitgerissen wurden, sind sicher tot. Die Leichen der beiden Frauen wurden zwei Tage nach dem Unglück aus dem Fluss geborgen. Nach einem Mann (25) wird noch gesucht, seine Überlebenschancen sind gering.
In der ganzen Region toben seit Tagen schwere Unwetter.
Bei den Toten handelt es sich um zwei Freundinnen (20, 23) aus Italien und Rumänien. Der offiziell noch vermisste Mann ist der Lebensgefährte der Rumänin. Die Suche nach ihm dauert an.
Das Unglück ereignete sich am Freitagnachmittag nach heftigen Unwettern in der norditalienischen Region Friaul-Julisch Venetien. In der Nähe von Udine waren die beiden Frauen und ein Mann von den Wassermassen des Flusses mitgerissen und anschließend vermisst worden.
Sie hielten sich am Natisone in Premariacco auf, als sie von den gewaltigen Wassermassen überrascht wurden. An der Suche nach ihnen beteiligen sich Feuerwehr, Zivilschutz und die Bergrettung.
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Video: Gefangen in den Fluten: Drei Menschen werden fortgerissen
Menschen warfen ihnen noch Seile zu
Passanten hatten die drei Menschen im Wasser bemerkt und Alarm geschlagen, wie das Nachrichtenportal „RaiNews“ berichtete. Demnach warfen die Passanten Seile von einer Brücke, an denen sich die jungen Menschen aber nicht mehr festhalten konnten.
Auf Videos in den sozialen Medien war auch zu sehen, wie sich die drei versuchten, aneinander festzuklammern, die Wucht der Wassermassen sie aber mit sich riss und sie in verschiedene Richtungen trieben.
Warum sie sich an der Stelle aufgehalten hatten, ist unklar. Laut der Schweizer Zeitung „Blick“ hatten sie Fotos machen wollen.
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