Zeitschrift hatte es nur erfunden Verlag zahlt 200.000 Euro Entschädigung für Fake-Schumi-Interview

Saftige Entschädigung für ein erfundenes Schumi-Interview!
200.000 Euro für ein Fake-Interview mit der Formel-1-Legende. Diese Summe zahlt die Funke-Mediengruppe der Familie Schumacher. Außerdem ist die Kündigung der wegen des Skandals gefeuerten Chefredakteurin des Blattes „Die Aktuelle“ unwirksam. Das berichtet das Medienportal „übermedien“.
KI-Gespräch empörte Öffentlichkeit
Der Verlag hatte im April vergangenen Jahres ein Interview veröffentlicht, das den falschen Eindruck erweckte, es sei mit dem vor mehr als zehn Jahren schwer verunglückten Michael Schumacher geführt worden.
Auf dem Titel des Blattes wurde es als „Das erste Interview“ und „Weltsensation“ beschrien. Nur beiläufig und kleingedruckt erfuhren die Leserinnen und Leser, dass es sich mitnichten um ein echtes Gespräch handelt. Sondern von sogenannter „künstlicher Intelligenz“, kurz KI, erstellt wurde.
Funke reagierte, entschuldigte sich bei Familie Schumacher für den „geschmacklosen und irreführenden Artikel“ und feuerte Aktuelle-Chefredakteurin Anne Hoffmann.
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Jetzt stellt sich laut „übermedien“ heraus – diese Entschuldigung wurde von einer hohen Entschädigung begleitet oder gefolgt. Das Medienportal beruft sich auf ein Urteil des Arbeitsgerichtes München, das ihm vorliege.
Lese-Tipp: Empörung über Fake-Schumi-Interview von „Die Aktuelle“
Kündigung für „Die Aktuelle“-Chefredakteurin nicht rechtswirksam
Weiter heißt es in dem Bericht, dass die gekündigte Aktuelle-Chefredakteurin sich erfolgreich gegen ihre Kündigung gewehrt habe. Diese sei im Februar von dem Münchner Gericht für „nicht rechtswirksam“ erklärt worden. (uvo)
Lese-Tipp: Zehn Jahre nach Skiunfall - RTL-Reporter blickt voller Sorge auf Michael Schumacher


