Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Drosten: Wer Impfung ablehnt, entscheidet sich für Infektion

11. Mai 2021 - 20:56 Uhr

Im Video: Das macht Hoffnung zu Corona-Impfungen für Kinder

  • 5/11/20216:57:00 PM
    Drosten: "Nein" zur Impfung heißt "Ja" zur Infektion
    Der Virologe Christian Drosten schätzt, dass die Bevölkerung in Deutschland ungefähr in den kommenden eineinhalb Jahren immun gegen das Coronavirus wird. Jeder werde immun werden, durch die Impfung oder durch natürliche Infektion, sagte der Wissenschaftler der Charité Berlin. "Dieses Virus wird endemisch werden, das wird nicht weggehen. Und wer sich jetzt beispielsweise aktiv dagegen entscheidet, sich impfen zu lassen, der wird sich unweigerlich infizieren." Dagegen könne man nichts tun, da die Maßnahmen mit der Zeit immer weiter zurückgefahren würden.
  • 5/11/20218:30:00 PM
    EU hat 200 Millionen Dosen Impfstoff exportiert
    Das gibt der Vizepräsident der EU-Kommission, Maros Sefcovic, in einem Tweet bekannt. Die EU sei zwar offen für neue Solidaritätsvorschläge. Die Priorität sei aber, die Impfstoffproduktion in der EU zu erhöhen. Außerdem sollten andere Länder die Exporte von Impfstoffen und deren Bestandteilen freigeben. Im April hatte Reuters unter Berufung auf Insider berichtet, dass die EU rund 37 Millionen mehr Impfdosen gegen das Coronavirus exportiert als ihre Mitgliedsstaaten erhalten habe.
  • 5/11/20218:05:00 PM
    Seychellen: 37% der positiv Getesteten ist komplett geimpft
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prüft Berichte, wonach auf den Seychellen etwa 37 Prozent der positiven Tests von komplett Geimpften stammen. Die Daten würden ausgewertet, teilt eine WHO-Sprecherin mit. 

    Auf den Seychellen leben weniger als 100.000 Menschen, von denen fast 60 Prozent komplett geimpft sind. Regierungsdaten zufolge haben 57 Prozent von ihnen das Mittel von Sinopharm erhalten und 43 Prozent von AstraZeneca.
  • 5/11/20217:45:00 PM
    Vatertag mit Abstand- die Polizei kontrolliert
    Viele Bollerwagen werden wohl an Christi Himmelfahrt im Keller bleiben. Kontaktbeschränkungen, Alkoholverbot und mieses Wetter stehen einem ausgelassenen Feiertag in Rheinland-Pfalz entgegen.

    Auch wenn die Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz teils sinken - wegen der Corona-Pandemie bleiben Ordnungsbehörden und Polizei auch am Vatertag in Habachtstellung. Üblicherweise geht es für viele Männer an Christi Himmelfahrt mit dem Bollerwagen ins Grüne, doch dieser Tradition werden in diesem Jahr enge Grenzen gesetzt. Aus dem Innenministerium in Mainz hieß es: "Die rheinland-pfälzische Polizei wird auch an Christi Himmelfahrt und dem anstehenden verlängerten Wochenende auf die Einhaltung der Corona-Verordnung und des Bundesinfektionsschutzgesetzes achten." Das werden andere Bundesländer ähnlich handhaben.
  • 5/11/20217:30:00 PM
    Kurz fordert Ende der Quarantäne-Regeln
    Kurz vor den Pfingstferien soll aus der Sicht von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz die Alpenrepublik von der deutschen Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen werden. "Was ich hoffe ist, dass die Quarantäne-Regelungen bald aufgehoben werden", sagte Kurz. Weitere Infos:
  • 5/11/20217:15:00 PM
    Jens Spahn warnt vor Leichtsinn
    Offene Cafés an Pfingsten? Wanderurlaub im Harz? Die ersehnten Öffnungen hängen von der Entwicklung der Infektionszahlen ab. Der Gesundheitsminister warnt vor einer Umkehr des positiven Trends.

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat vor Leichtsinn bei den Corona-Öffnungen gewarnt. Erstmals seit rund zwei Wochen sank die Zahl der Kreise mit hohen Inzidenzen nicht mehr weiter ab. 248 von 412 Kreisen liegen laut dem jüngsten Tagesbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) über der Notbremsen-Schwelle von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Das waren 6 mehr als am Vortag. Spahn rief die Menschen in Deutschland dazu auf, die Inzidenz weiter gemeinsam zu senken.
  • 5/11/20216:40:00 PM
    Schleswig-Holstein: Freie Impftermine für über 70-Jährige
    Menschen in Schleswig-Holstein ab 70 Jahre können sich an diesem Freitag um 10.000 Termine für Impfungen gegen das Coronavirus mit dem Präparat von Johnson & Johnson bemühen. Die Termine für die nächste Woche sind ab 17.00 Uhr unter www.impfen-sh.de im Internet jeweils für eines der 28 Impfzentren buchbar, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. "Die Impfkampagne läuft auf Hochtouren, trotzdem gibt es Menschen, die schon länger impfberechtigt sind, und bislang keinen Termin buchen konnten", sagte Ressortchef Heiner Garg (FDP).

    Haus- und Facharztpraxen impften so schnell sie können und die Impfzentren verimpften alles, was da ist. "Nun haben wir mit Johnson & Johnson die Möglichkeit, kurzfristig zusätzliche Kapazitäten zu aktivieren, um gerade der Gruppe der über 70-Jährigen, die noch keinen Termin beim Haus- oder Facharzt oder im Impfzentrum buchen konnten, ein zusätzliches Angebot zu machen." Dieses Mittel muss nur einmal geimpft werden.
  • 5/11/20216:30:00 PM
    Experten: Kein bestimmter Risikofaktor für Impf-Komplikationen bekannt
    Für die seltenen schweren Impfnebenwirkungen im Zusammenhang mit den Präparaten von AstraZeneca und Johnson & Johnson kann Experten zufolge bisher keine genaue Risikogruppe und kein bestimmter Risikofaktor definiert werden. Es gebe keine bestimmte Population, von der man auf den ersten Blick sagen könne, dass sie besonders gefährdet sei, die Komplikation zu bekommen, sagte der Direktor des Mikrobiologischen Instituts am Universitätsklinikum Erlangen, Christian Bogdan. Er ist Mitglied der Ständigen Impfkommission.

    Eine mögliche Ausnahme könnten Menschen sein, die schon einmal eine ganz bestimmte Erkrankung (Heparininduzierte Thrombozytopenie) hatten, die Ähnlichkeiten mit der Impfkomplikation hat. Andere Risikofaktoren, die üblicherweise für Thrombosen genannt werden, seien kein begünstigender Faktor für die spezielle Impfnebenwirkung, sagte Bogdan. 

    Für die Frage, ob man sich mit einem der Impfstoffe impfen lassen will, seien die individuelle Risikobereitschaft und das Covid-19 Erkrankungsrisiko je nach Alter und Vorerkrankung wichtig.
  • 5/11/20215:53:51 PM
    Karliczek: Kinder könnten auch in der Schule geimpft werden
    Nach Ansicht von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) kommen zum Impfen von Kindern sowohl Schulen als auch Hausärzte in Frage. „Je nachdem, ob man eine große oder eine kleine Schule hat, gibt es ganz unterschiedliche Rahmenbedingungen“ sagte Karliczek im Interview mir RTL/ntv. Entsprechend unterschiedliche Angebote könne man machen. Für viele Eltern sei es aber wichtig, dabei zu sein, wenn ihre Kinder geimpft werden. „Von daher ist es dann vielleicht sogar einfacher, das beim Hausarzt zu machen“, so die Ministerin.

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte angekündigt, dass bis zum Ende der Sommerferien den 12- bis 18-Jährigen in Deutschland ein Impfangebot gemacht werden soll.
  • 5/11/20215:40:00 PM
    Briten dürfen bald nach Spanien
    Spanien will die Einreisebeschränkungen für Großbritannien lockern. Ab dem 20. Mai sollen Briten dann keinen negativen PCR-Test mehr vorlegen müssen, wie der spanische Tourismusminister Reyes Maroto sagt. 
    Großbritannien ist beim Impfen der Bevölkerung innerhalb Europas führend.
  • 5/11/20215:15:00 PM
    "Mich hat es leider erwischt", sagte der Ex-Nationalspieler. 
    Weitere Infos:
  • 5/11/20214:54:19 PM
    EU-Behörde will schnell über Impfstoff für Kinder entscheiden
    Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) will noch im Mai über die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller Biontech und Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren entscheiden. Das teilte die EMA  auf dpa-Anfrage mit. Das Verfahren könne angesichts von Fortschritten bei der Bewertung beschleunigt werden und Ende des Monats abgeschlossen sein.

    EMA-Chefin Emer Cooke hatte im "Handelsblatt" gesagt, dass die Behörde Daten zur Wirkung des Impfstoffs für 12- bis 15-Jährige erhalte. "Wir haben am 30. April mit der Prüfung begonnen." Sie nannte Juni als Ziel für die Zulassung. "Wir versuchen, ob wir dies bis Ende Mai beschleunigen können."

    Zuvor hatte die US-Arzneimittelbehörde FDA das Präparat des deutschen Herstellers Biontech und seines US-Partners Pfizer auch für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren zugelassen.
  • 5/11/20214:45:00 PM
    NRW: SPD und Grüne fordern mehr Hilfe für Kinder
    Kinder und Jugendliche sind die Leidtragenden der Corona-Krise. Fast jedes dritte Kind leidet infolge der Pandemie unter psychischen Auffälligkeiten. Die Zahl der Schulabbrecher dürfte steigen. SPD und Grüne im NRW-Landtag haben gezielte Hilfen für Kinder und Jugendliche gefordert, um die seelischen Belastungen und schulischen Defizite infolge der Corona-Pandemie aufzufangen. 

    Das bundesweite Corona-Aufholprogramm müsse dafür durch das Land finanziell aufgestockt werden, sagte SPD-Schulexperte Jochen Ott. Von den vom Bundeskabinett beschlossenen zwei Milliarden Euro gingen rund 500 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen. Das Programm sei aber nur ein erster Schritt. Das Geld müsse auch abgerufen werden und dürfe nicht versickern. Es gehe um ein grundsätzliches Umsteuern in den nächsten Jahren, "um die Kinder dort abzuholen, wo sie nach der Pandemie stehen".
  • 5/11/20214:15:00 PM
    Rheinland-Pfalz öffnet weiter
    Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz hat einen dreistufigen Öffnungsplan beschlossen. Ab Mittwoch kann der Einzelhandel in Kommunen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 generell wieder unter Auflagen öffnen, wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer ankündigt. Dies betreffe derzeit 16 Kommunen. Auch Hotels und Ferienwohnungen sollen in Kombination mit Testauflagen wieder öffnen dürfen. Ab dem 21. Mai sind dann auch Kulturveranstaltungen wieder möglich. Ab dem 2. Juni soll dann etwa auch die Innengastronomie in Kommunen mit einer Inzidenz unter 50 aufmachen können. Die Außengastronomie ist in dem Bundesland bereits erlaubt.
  • 5/11/20214:00:00 PM
    Zum Impfen in die Kirche
    Für Corona-Impfungen nutzt ein Hausarzt in Castrop-Rauxel kommende Woche eine katholische Kirche in der Nähe seiner Praxis. Einer entsprechenden Bitte des Arztes habe er nach kurzem Nachdenken gern entsprochen, sagte der örtliche Pastor Bernhard Dlugos. Schließlich habe auch Christus Kranke geheilt. Es sei Ausdruck der Nächstenliebe und des christlichen Glaubens, Impfungen zum Schutz der Menschen schnell möglich zu machen.

    Der Arzt hatte in seiner Praxis im Stadtteil Ickern nicht genug Platz, um eine größere Zahl Patienten mit dem nötigen Abstand unterzubringen. Jetzt könnten um die 200 Menschen in dem großen Kirchenraum der St. Antonius-Kirche in zwei- bis zweieinhalb Stunden geimpft werden. Kommenden Mittwochmorgen sollten die Impfungen beginnen, sagte der Pastor.
  • 5/11/20213:26:00 PM
    Mallorca: Insel lockt mit Corona-Versicherung
    Die Urlaubsinsel Mallorca will Besucher mit einer Corona-Versicherung zu einem Besuch animieren. Diese soll für gewisse Kosten aufkommen, die Gästen durch eine Infektion während des Urlaubs entstehen: etwa Reiseverlängerungen, neue Flugtickets und Quarantänekosten. So berichtet RP Online.

    „Die Balearische Regierung stellt für alle Urlauber, die diesen Sommer auf die Inseln kommen, eine Versicherung bereit, welche für die Rückführung oder Rückkehr zum heimatlichen Wohnort aufkommt“, heißt es in einer Mitteilung, die die regionale Ministerpräsidentin Francina Armengol veröffentlichte. Diese Corona-Police decke auch „Zahlungen für die Aufenthaltsverlängerungen, die durch eine Covid-19-Erkrankung verursacht wurden“.

    Mehr Infos: 
  • 5/11/20213:15:00 PM
    Lasst uns solidarisch sein- Ein Kommentar

  • 5/11/20213:04:21 PM
    Slowakei setzt AstraZeneca-Impfungen aus
    Die Slowakei setzt Erstimpfungen mit dem Mittel von AstraZeneca aus. Dem Gesundheitsministerium zufolge sollen dagegen bereits einmal Geimpfte auch beim zweiten Mal damit versorgt werden. Über das weitere Vorgehen werde beraten. In der vergangenen Woche berichtete die slowakische Arzneimittelbehörde über den Tod einer 47-Jährigen, der vermutlich im Zusammenhang mit einer AstraZeneca-Impfung stehe.
  • 5/11/20212:35:00 PM
    Staatssekretär Krings springt für Seehofer ein
    Nachdem sich Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mit dem Coronavirus infiziert hat, haben sich einige Mitarbeiter seines Hauses vorsorglich in Quarantäne begeben. "Die Funktionsfähigkeit des Ministeriums ist dadurch aber nicht eingeschränkt", sagte Sprecher Steve Alter. Die betroffenen Kollegen und Kolleginnen arbeiteten im Homeoffice. In der Sitzung des Bundeskabinetts an diesem Mittwoch werde der Minister durch den parlamentarischen Staatssekretär Günter Krings (CDU) vertreten.
  • 5/11/20211:50:00 PM
    Was Sie jetzt bei der Impfterminplanung beachten müssen

  • 5/11/20211:26:00 PM
    Rainer Dulger: Betriebsärzte sollen mitimpfen
    Die Arbeitgeber dringen darauf, dass die Betriebsärzte früher als bisher geplant in die Impfkampagne einbezogen werden. Dass die Betriebsärzte erst ab dem 7. Juni 500.000 Impfdosen pro Woche bekommen sollen, sei ein "falsches Signal", sagt der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Rainer Dulger. "Impfen ist gelebte Wirtschaftspolitik. Wir können 1,5 Millionen Dosen pro Woche verimpfen", fügt er mit Blick auf die Betriebe hinzu.
  • 5/11/20211:20:00 PM
    Bayern: Ausflüge nach Österreich bald wieder möglich
    Bayern erlaubt ab Mittwoch wieder Ausflüge nach Österreich. Ab dann sei der kleine Grenzverkehr wieder zugelassen, sagt Ministerpräsident Markus Söder. Dann seien Einkäufe oder Besuche bei Verwandten und Freunden - unter Beachtung der Corona-Regelungen - wieder erlaubt.
  • 5/11/20211:00:00 PM
    Berlin kündigt Lockerungen an
    Berlin will einen abgestuften Weg der Lockerungen gehen. Der Senat beschließt angesichts der Sieben-Tage-Inzidenz, dass zunächst kommenden Montag die Kitas wieder einen sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb aufnehmen. Ab kommenden Mittwoch könnten die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen aufgehoben und die Kontaktauflagen gelockert werden. Am 21. Mai könnte die Außengastronomie wieder öffnen. Voraussetzung ist, dass die Inzidenz weiter unter 100 bleibt. Zugang erhalten sollen dann vollständig Geimpfte, Genesene oder mit einem tagesaktuellen negativen Testergebnis ausgestattete Personen.
  • 5/11/202112:14:36 PM
    Österreich: Mann verurteilt, weil er seine Ex-Frau vorsätzlich angesteckt hat
    Weil er seine Ex-Frau angehustet und mit dem Coronavirus angesteckt hat, ist ein Mann in Österreich verurteilt worden. Das Landgericht in Linz wertete die absichtliche Ansteckung mit dem Coronavirus als versuchte schwere Körperverletzung, erklärte Gerichtssprecher Walter Eichinger am Dienstag. Der 63-Jährige hatte die Frau demnach zudem körperlich attackiert und bekam eine neunmonatige Bewährungsstrafe.
  • 5/11/202111:51:12 AM
    Im März so viele Tote in Tschechien wie seit 1947 nicht mehr
    In März dieses Jahres sind in Tschechien so viele Menschen gestorben wie in keinem anderen Monat seit 1947. Das teilte ein Sprecher der Statistikbehörde CSU am Dienstag mit. Nach vorläufigen Angaben waren rund 16 000 Todesfälle zu beklagen. Das waren rund 60 Prozent mehr als im Schnitt der Monate März der Jahre 2015 bis 2019. Im März befand sich Tschechien auf dem Höhepunkt der dritten Corona-Welle.
  • 5/11/202111:35:50 AM
    Handelsverband: Einkauf mit Termin bringt nur halb so viel Umsatz
    Beim Einkaufen mit Termin tragen die Kunden längst nicht so viel Geld in die Läden wie in normalen Zeiten. Betroffene Händler machen nur halb so viel Umsatz wie gewohnt, wie eine Umfrage des Handelsverbands Deutschland ergab. Wenn Kunden zum Einkauf einen negativen Corona-Test mitbringen müssen, liegt demnach die Umsatzeinbuße bei 60 Prozent.
  • 5/11/202111:09:59 AM
    Athen impft griechische Inseln durch
    Im Rahmen der landesweiten Impfkampagne "Operation Freiheit" will Griechenland Medienberichten zufolge die Inselbewohner bis Ende Juni durchimpfen. Das Angebot gilt für alle Altersgruppen, wie griechische Medien am Dienstag berichteten. Um Touristen willkommen zu heißen, hatte die Regierung bisher bereits den Bewohnern von rund 70 kleineren Eilanden ein Impf-Angebot gemacht. Nun sollen auch die größeren Inseln folgen. Von den mehreren Tausend griechischen Inseln im Mittelmeer sind rund 200 bewohnt - die größte ist Kreta mit rund 600 000 Einwohnern.
  • 5/11/202110:56:19 AM
    Riech- und Schmeckstörungen können lange dauern
    Der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns aufgrund einer Corona-Infektion kann nach Angaben eines Experten monatelang anhalten. Bei 80 bis 95 Prozent der betroffenen Corona-Infizierten sei der Riech- und Geschmackssinn innerhalb von ein oder zwei Monaten wieder normal oder fast wieder normal, sagte der Mediziner Thomas Hummel der Deutschen Presse-Agentur. Bei 5 bis 20 Prozent aber dauere es länger. "Das geht dann über Monate oder Jahre", sagte Hummel, der Leiter des Interdisziplinären Zentrums für Riechen und Schmecken am Universitätsklinikum Dresden ist. "Bei manchen aus dieser Gruppe kommt er auch gar nicht wieder."
  • 5/11/202110:43:32 AM
    Corona-Prognosen sind schwierig
  • 5/11/202110:11:21 AM
    Überlastung in der Antidiskrimierungsstelle
    Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat wegen zu vielen Anrufen vorübergehend ihre telefonische Beratung eingestellt. Das teilte der kommissarische Leiter, Bernhard Franke, am Dienstag mit. Im Jahr 2020 sei die Zahl der Beratungsanfragen im Vergleich zum Vorjahr so stark gestiegen wie nie zuvor. Ein wesentlicher Grund für die große Zahl an Anrufen ist Unmut über die Coronamaßnahmen, beispielsweise wenn Leuten ohne Masken der Zugang zu Geschäften verwehrt wurde, obwohl sie ein Attest hatten.
  • 5/11/20219:39:22 AM
    Corona-Maßnahmen bereiten Lehrern Stress
    Viele Lehrerinnen und Lehrer berichten wegen der Umsetzung von Corona-Maßnahmen an Schulen von Beschimpfungen, Beleidigungen und Bedrohungen. In einer repräsentativen Forsa-Befragung unter 1500 Lehrkräften im Auftrag der Bildungsgewerkschaft VBE gaben 22 Prozent an, dass ihnen an der eigenen Schule entsprechende direkte Angriffe auf Lehrkräfte im "Zusammenhang mit der Durchsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen" bekannt sind. Von Beschimpfungen und Bedrohungen über E-Mail oder Chats berichteten 25 Prozent. 
  • 5/11/20218:44:58 AM
    Weil verteidigt Einschränkungen beim Tourismus
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die Öffnung des Tourismus zunächst nur für die Einwohner des eigenen Bundeslandes verteidigt. Ziel der sogenannten Landeskinderregelung sei es, die Gästezahlen in dieser Anfangsphase noch sehr überschaubar zu halten, sagte Weil am Dienstag im Landtag in Hannover. Außerdem lägen die Länder, aus denen typischerweise viele Gäste nach Niedersachsen kommen, etwa 30 Prozent über den unterdurchschnittlichen niedersächsischen Infektionswerten. "In dieser allerersten Phase wollen wir deswegen das Risiko von Einträgen von außen noch beschränken."
  • 5/11/20217:30:00 AM
    Spahn hält Impfung für Jugendliche bis Ende der Sommerferien für möglich
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält es für möglich, dass bis zum Ende der Sommerferien den 12- bis 18-Jährigen in Deutschland ein Impfangebot gemacht wird. Das hänge aber in erster Linie von der Zulassung der Impfstoffe für Jugendlichen ab, sagte Spahn am Dienstag im Deutschlandfunk. "Die europäische Arzneimittelbehörde hat ja gesagt, gerade heute, Ende Mai, Anfang Juni kann das - wenn nichts Unvorhergesehene passiert - mit der Zulassung gelingen."
  • 5/11/20215:42:09 AM
    Vordrängeln beim Impfen soll künftig bestraft werden

    Angesichts zunehmender Versuche von Impfwilligen, sich ungerechtfertigt und teils mit falschen Angaben eine vorzeitige Impfung zu verschaffen, wird der Ruf nach Strafen laut. "Zwar werden Tausende erwischt, aber es fehlt an Sanktionen", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Deutschen Presse-Agentur. "Sich beim Impfen vorzudrängen, ist weiterhin keine Ordnungswidrigkeit."

    Viele Impfzentren klagen nach einem Medienbericht über Aggressivität von Impfwilligen und zunehmende Versuche, sich eine vorzeitige Impfung zu erschleichen. Das SWR-Fernsehmagazin "Report Mainz" berichtete von mehreren tausend Fällen. Um vorzeitig an einen Impftermin zu kommen, würden etwa falsche Alters- oder Berufsangaben gemacht. Allein das Hamburger Impfzentrum meldete demnach zuletzt 2000 Vordrängler in einer Woche. In München würden bis zu 350 Vordrängler in der Woche erwischt, in Saarbrücken bis zu 140, berichtete "Report".

  • 5/11/20215:24:23 AM
    WHO: In Indien auftretende Coronavirus-Mutation "besorgniserregend"

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die in Indien aufgetretene Mutante des Coronavirus als "besorgniserregende Variante" eingestuft. Das gab die leitende WHO-Wissenschaftlerin Maria Van Kerkhove am Montagabend bekannt. Bislang hatte die UN-Behörde in Genf nur die sogenannten britischen, südafrikanischen und brasilianischen Varianten so bezeichnet.

    In Indien stecken sich täglich Hunderttausende mit dem Virus an. Seit Beginn der Pandemie sind in dem Land gut 22,6 Millionen Infektionen gezählt worden. "Vorliegende Informationen weisen auf eine erhöhte Übertragbarkeit" der indischen Variante mit der Bezeichnung B.1.617 hin, sagte Van Kerkhove. Nach vorläufigen Studienergebnissen könnte zudem das menschliche Immunsystem weniger stark auf diese Variante reagieren, sagte sie.

  • 5/11/20214:23:47 AM
    RKI meldet 6125 Neuinfektionen - Inzidenzwert fällt weiter 

    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6125 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 7534 Neuansteckungen gelegen.

    Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner sank ebenfalls: Laut RKI liegt sie am Dienstagmorgen bundesweit bei 115,4 (Vortag: 119,1; Vorwoche: 141,4).
  • 5/10/20219:15:00 PM
    Mehr als ein Drittel der US-Amerikaner ist geimpft
    In den USA sind der Seuchenbehörde CDC zufolge inzwischen 115,5 Millionen Menschen komplett geimpft und damit mehr als ein Drittel der Bevölkerung. Es seien insgesamt 261,6 Millionen Dosen verimpft worden, hieß es weiter. In den USA leben etwa 328 Millionen Menschen.
  • 5/10/20219:00:00 PM
    Emotionales Wiedersehen: Erste Umarmung nach eineinhalb Jahren 
    Nach fast eineinhalb Jahren ohne persönlichen Kontakt hat die erste freiwillige Testperson für einen Corona-Impfstoff in Brasilien ihre Mutter wieder getroffen. Mehr als 600 Kilometer reiste Denise Abranches für das Wiedersehen zum Muttertag von São Paulo nach Araguari im Bundesstaat Minas Gerais, wie das brasilianische Nachrichtenportal "G1" berichtete.
    "Ich wollte nur eine Umarmung", sagte Abranches (47) demnach. "Wenigstens einen Tag mit ihr. Für mich war es absolut notwendig, für alles, was ich durchgemacht habe."

    Abranches, die die Abteilung für Zahnmedizin des Hospital São Paulo leitet und als Zahnchirurgin den Mund von Corona-Patienten reinigt, damit kein zusätzliches Infektionsrisiko entsteht, hatte im vergangenen Jahr an einer sogenannten Phase-III-Studie für den AstraZeneca-Impfstoff in Brasilien teilgenommen.
  • 5/10/20218:30:00 PM
    Frankreichs Premier vor Lockerungen: "Sind dabei, Krise zu überwinden"
    In Frankreich beginnen Mitte Mai die geplanten Corona-Lockerungen. In den Außenbereichen der Restaurants und Cafés werde es eine Begrenzung auf 50 Prozent der Kapazität geben, kündigte er in einem Interview mit der Zeitung "Le Parisien" an. Es seien maximal sechs Personen pro Tisch erlaubt. Im Kino oder bei einer Live-Veranstaltung dürfe nur jeder dritte Platz besetzt werden, pro Saal gelte eine Obergrenze von 800 Menschen.

    "Ich sage es in aller Deutlichkeit: Wir sind endlich dabei, diese Gesundheitskrise dauerhaft zu überwinden", sagte Castex. Die Lockerungen müssten nun schrittweise erfolgen und alle müssten sich weiter an die Spielregeln halten. "Ich möchte klarstellen, dass ich mir diese Regeln nicht aus dem Hut gezogen habe, sie sind das Ergebnis zahlreicher Beratungen und stützen sich auf die Einschätzung des Hohen Rates für Gesundheit", reagierte Castex auf die Frage nach Kritik an den Lockerungen.
  • 5/10/20218:00:00 PM
    "Busse und Bahnen sind sicher", versichert Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann
    Das Infektionsgeschehen ist laut Verband Deutscher Verkehrsunternehmen nicht höher als im Auto. Die Verkehrsunternehmen haben seit Monaten Einbußen, weil Fahrgäste Angst vor einer Corona-Ansteckung haben. Doch die sei unbegründet. Mehr Infos hier:
  • 5/10/20217:30:00 PM
    Europäische Arzneimittelagentur ist gegen Freigabe der Impfstoff-Patente
    In der Diskussion um eine mögliche Freigabe der Patente für Corona-Impfstoffe hat sich die Chefin der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), Emer Cooke, gegen diese Idee ausgesprochen. Das löse die akuten Probleme nicht und schaffe kein Umfeld für Innovationen, denen die Vakzine zu verdanken seien, sagte Cooke dem "Handelsblatt" und weiteren europäischen Medien. Dagegen sei alles hilfreich, was zur Produktion und zur internationalen Kooperation beitrage. US-Präsident Joe Biden hatte vor kurzem die Diskussion um Patentfreigabe angestoßen. Dies wird aber vor allem in der EU abgelehnt.

    Mit Skepsis reagierte Cooke auf die Diskussion um ein Ende der Restriktionen und volle Freiheit für Geimpfte. "Ich weiß, dass man nicht einfach sagen kann: "Wenn du zwei Impfungen hattest, kannst du dich frei bewegen"", sagte die EMA-Chefin. "Wenn wir Covid am Anfang ernst genug genommen hätten, wären wir vielleicht in einer anderen Situation. Ich möchte also nicht, dass wir den gleichen Fehler noch einmal machen." Sie schloss zudem eine rasche Rückkehr zur Normalität aus. "Wir müssen wachsam bleiben und mehr lernen darüber, wie wir mit dem Virus umgehen, was auch immer das neue normale Leben sein wird."
  • 5/10/20217:00:00 PM
    Serbien: Impf-Bus auf Reise durch das Land
    Serbien plant die Immunisierung der Bevölkerung. Einer der Wege, auf denen der Impfstoff die Bürger erreicht, ist der Impf-Bus. Die Einwohner von Barajevo hatten heute die Chance, sich an einem mobilen Punkt impfen zu lassen. Mehr als 120 Menschen wurden so geimpft. Der gesamte Prozess, von der Beantragung bis zur Entgegennahme des Impfstoffs, dauert nur ein paar Minuten. Ärzte laden alle Bürger ein, vorbeizukommen und sich impfen zu lassen, wenn sie einen Bus in ihrer Nähe sehen.
     
    In den letzten 24 Stunden starben in Serbien 18 Patienten an COVID-19-bedingten Komplikationen, und von 10.225 getesteten Personen waren 918 mit dem Coronavirus infiziert, teilte das serbische Gesundheitsministerium mit. 
  • 5/10/20216:30:00 PM
    AstraZeneca-Impfstoff erneut vor Gericht
    Die EU-Kommission will erneut juristisch gegen Astrazeneca wegen verspäteter Impfstoff-Lieferungen vorgehen. Der Fall soll am Dienstag vor Gericht gebracht werden, wie ein Sprecher der Behörde mitteilte. Die Europäische Union (EU) könnte damit möglicherweise finanzielle Strafen verhängen, sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Im April sei es darum gegangen, die Impfstoff-Lieferungen des schwedisch-britischen Pharmakonzerns zu beschleunigen. Diesmal würden die eigentlichen Argumente geprüft. Laut einem EU-Vertreter hat Astrazeneca bis zum 7. Mai knapp 50 Millionen Impfstoffdosen geliefert. Diese Zahl sollte ursprünglich bereits im Januar erreicht werden.
  • 5/10/20216:00:00 PM
    Hamburg: AfD-Klage gegen Ausgangssperre erfolgreich
    Das Hamburger Verwaltungsgericht hat einer Klage der AfD gegen die in der Hansestadt geltende nächtliche Ausgangssperre im Eilverfahren stattgegeben. Demnach brauchen die vier Kläger keine Sanktionen zu befürchten, wenn sie sich mit einem höchstens zwölf Stunden alten negativen Corona-Testergebnis nach draußen begeben, wie ein Gerichtssprecher erklärte. Die Begründung für die Entscheidung lag zunächst noch nicht vor.

    Der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, betonte, dass die Entscheidung nur für die vier Kläger gelte. Er kündigte an, dass die Stadt Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen werde. Das Urteil gilt bis dahin gleichwohl, wie der Gerichtssprecher erklärte. Am Vormittag hatte Sozial- und Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) bereits angekündigt, dass der Senat die seit Anfang April geltende Ausgangsbeschränkung ab Mittwoch aufheben werde.
  • 5/10/20215:30:00 PM
    Karl-Josef Laumann mit Appell: Impftermine nicht verfallen lassen
    Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat an die Bürger appelliert, gebuchte Corona-Impftermine nicht einfach verfallen zu lassen. Wer anderswo früher zum Zuge komme, sollte den ursprünglich vereinbarten Termin umgehend absagen, bat Laumann. "Das ist eine Frage der Gerechtigkeit und der Fairness gegenüber denjenigen Menschen, die nach wie vor auf einen Termin warten." Absagen seien möglich über die bekannten Kontakte der Kassenärztlichen Vereinigungen oder direkt über die zuständigen Impfzentren.

    Die im Impfzentrum vorgesehenen Termine seien für den Mai bereits ausgebucht und der vom Bund hierfür für diesen Monat zur Verfügung gestellte Impfstoff damit vollständig verplant. Daneben könnten noch Termine zwischen Hausärzten und ihren Patienten in Eigenregie vereinbart werden.
  • 5/10/20215:10:00 PM
    Ärtze sind mit Impfwilligen überfordert
    Ärzte und Impfzentren klagen über eine zunehmende Aggressivität der Impfwilligen und kriminelle Energie von Impfvordränglern. Im Interview mit "Report Mainz" erklärte etwa der Sprecher der Sozialbehörde Hamburg, Martin Helfrich: "Die Stimmung wird aggressiver. Den Menschen ist teilweise sehr klar, dass sie nicht berechtigt sind und trotzdem versuchen sie, sich impfen zu lassen." Weil Geimpfte jetzt mehr Rechte bekommen, könnte das Problem noch größer werden, warnen Experten.
  • 5/10/20214:40:00 PM
    Österreich: Normalität in Sicht durch Lockerungen
    Unser Nachbarland lockert dank gesunkener Corona-Fallzahlen ab Mitte Mai die Einschränkungen quer über alle Bereiche. Ab 19. Mai sperren nach rund sieben Monaten wieder Cafés, Restaurants, Hotels sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen auf, gab die konservativ-grüne Regierung nach Gesprächen mit den Landesregierungschefs bekannt. Schulen nehmen ab 17. Mai wieder den vollen Präsenzbetrieb auf, und auch Veranstaltungen werden in beschränktem Ausmaß wieder erlaubt. Zudem werden die Ausgangssperren aufgehoben.

    Nicht möglich sein werden hingegen weiterhin große Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Vereinsfeste. Auch die Nachtgastronomie und Clubs bleiben weiterhin geschlossen. Für diese Bereiche seien Öffnungsschritte für spätestens Juli angedacht, sagte Kurz.
  • 5/10/20214:10:00 PM
    So wenige Krankmeldungen wie noch nie
    Es klingt absurd: Mitten in einer Pandemie fehlen weniger Beschäftigte krank bei der Arbeit als in den Vorjahren. Weniger Fahrten in der vollen S-Bahn, Angst vor dem Arztbesuch und auch mal leicht kränklich im Homeoffice arbeiten: Der Krankenstand unter den Beschäftigten ist in der Corona-Pandemie auf ein Rekordtief gesunken. Die Techniker Krankenkasse (TK) meldete für das erste Quartal mit 3,8 Prozent ausgefallener Arbeitszeit den niedrigsten Stand seit 13 Jahren. Insbesondere Erkältungskrankheiten seien stark zurückgegangen.

    "Wir vermuten, dass viele Beschäftigte aus Angst vor Ansteckung auf einen Arztbesuch verzichtet haben", erläuterte der stellvertretende Geschäftsführer des wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), Helmut Schröder. Aus Sicht der Barmer steigt damit auch das Risiko, Krankheiten zu verschleppen. Hinzu kommt: Wer im Homeoffice arbeitet, setzt sich im Zweifel auch mal leicht angeschlagen an den Laptop. Das belegt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Demnach gaben im Februar rund drei Viertel der Befragten im Homeoffice an, auch mal mit leichten Erkältungssymptomen arbeiten zu können - wegen derer sie sich sonst krank melden müssten.
  • 5/10/20213:15:00 PM
    Köln: Impf-Projekt liegt auf Eis
    Das Kölner Impf-Projekt in sozialen Brennpunkten wie den Hochhaussiedlungen des Stadtteils Chorweiler ist vorerst ausgesetzt. "Es finden derzeit keine städtischen Impfaktionen in vulnerablen Sozialräumen statt", erklärte eine Stadtsprecherin. Das gehe erst wieder, wenn das Land ein weiteres Zusatzkontingent an Impfstoff bereitgestellt habe. Die Stadt habe dem NRW-Gesundheitsministerium am Freitag wie gefordert einen Bericht zu den ersten Impfaktionen gemailt. Zudem habe man um weiteren Impfstoff gebeten. Bislang habe es aber noch keine Reaktion darauf gegeben.

    Köln hatte in der vergangenen Woche damit begonnen, mit mobilen Teams in sozialen Brennpunkten zu impfen - etwa in Chorweiler, aber auch im Stadtteil Meschenich. Das Land hatte Köln dafür 1000 zusätzliche Impfdosen zur Verfügung gestellt.
  • 5/10/20213:04:12 PM
    Horst Seehofer ist positiv getestet
    Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Minister sei positiv auf das Virus getestet worden und befinde sich aktuell in häuslicher Isolation, teilte sein Sprecher Steve Alter mit. Er habe derzeit keine Krankheitssymptome. Seine Termine für diese Woche seien abgesagt.

    Seehofer ist nach eigenen Angaben seit April mit Biontech gegen das Coronavirus geimpft. Er sei aufgrund seines Alters und seiner Vorerkrankungen berechtigt gewesen: Seehofer ist 71 Jahre alt. Medizin-Experte Dr. Specht erklärt die Hintergründe von Infektionen trotz Impfung hier: 
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