Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Corona-Mutation bei Kita-Kindern: Baden-Württemberg vertagt Öffnungs-Entscheidung

27. Januar 2021 - 16:01 Uhr

Freiburg: Mindestens 2 Kinder mit Corona-Mutation infiziert

In einer Freiburger Kindertagesstätte hat sich die britische Coronavirus-Mutation ausgebreitet. Es seien acht neue Fälle von Virusmutationen im Südwesten bekannt geworden, davon zwei bei zwei Kindern in einem Kindergarten in Freiburg, sagte ein Sprecher der baden-württembergischen Landesregierung. Damit begründete Baden-Württemberg, die Entscheidung über Öffnungen von Kindergärten und Grundschulen zu vertagen. Mehr dazu im Ticker.

Im Video: Bundeskanzlerin Angela Merkel diskutiert mögliche Lockerungen im ganz kleinen Kreis – damit nichts durchsickert.

Aktuelle Entwicklungen rund um Corona im Ticker

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    Corona-Mutation in Kita: Baden-Württemberg vertagt Entscheidung über Kita- und Grundschulöffnungen
    Die baden-württembergische Landesregierung hat die Entscheidung über die Öffnung von Kitas und Grundschulen erneut vertagt. Es seien acht neue Fälle von Virusmutationen im Südwesten bekannt geworden, davon zwei bei zwei Kindern in einem Kindergarten in Freiburg, sagte Regierungssprecher Rudi Hoogvliet in Stuttgart.

    21 Menschen in dem Kindergarten seien ebenfalls infiziert, nun müsse noch geklärt werden, ob es sich ebenfalls um die neuen Virusvarianten handele

  • 1/27/21 4:22 PM
    Verbraucherschützer warnt vor Einschränkung des Flugverkehrs
    Deutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller warnt vor weiteren Einschränkungen des Flugverkehrs. Dies dürfe nicht zur Folge haben, dass Verbraucher im Ausland strandeten, sagt der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) dem "Handelsblatt". "Für alle Verbraucher muss die Rückkehr gesichert sein." Müller fordert die Airlines auf, bezahlte Flüge im Falle von Stornierungen "zügig" zu erstatten. Die "unsägliche Hinhaltetaktik" wie in der Vergangenheit dürfe sich nicht wiederholen.
  • 1/27/21 4:11 PM
    Gesundheitsministerium lehnt Impfstoff-Zwangslizenzen ab
    Das Bundesgesundheitsministerium lehnt die vom Grünen-Chef Robert Habeck geforderten Zwangslizenzen zur Produktion von Corona-Impfstoff ab. "Wer Zwangslizenzen als einfache Lösung fordert, verkennt die Komplexität von Impfstoffproduktion", sagt ein Sprecher des Ministeriums zu Reuters. "Im Übrigen stellt sich die Frage, welches Unternehmen denn mit einer solchen Zwangslizenz schneller zusätzliche Produktion schafft als es die Kooperationen der Pharmafirmen tun, die aktuell überall entstehen und die wir fördern", fügt er hinzu.
  • 1/27/21 4:02 PM
    Schweden untersagt wegen Corona-Bedenken Nerzzüchtung 2021
    In Schweden dürfen in diesem Jahr keine neuen Nerze herangezüchtet werden. Im Frühjahr dürfen diesmal keine Jungtiere geboren werden, wie die schwedische Ministerin für den ländlichen Raum, Jennie Nilsson, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Stockholm bekanntgab. Das bedeutet, dass die Nerzzüchter zwar ihre derzeit rund 90 000 Zuchttiere behalten, jedoch in der bevorstehenden Paarungszeit keine neuen heranzüchten dürfen. Grund dafür sind die Sorgen darüber, dass Nerze besonders anfällig für Coronaviren sein sollen und sie verbreiten können.

    Den ersten Fall bei einem Pelztier entdeckten die Schweden laut Nilsson im Oktober. Die Paarungszeit der Nerze findet normalerweise im Februar und März statt. Die Jungtiere kommen im April und Mai zur Welt, im November werden sie dann für ihren Pelz gekeult.

    Damit gehen die Schweden deutlich weniger radikal gegen die Nerze im Land vor als ihre Nachbarn im Süden: Dänemark als führender Nerzfellproduzent hatte im November aus Corona-Sorgen die massenhafte Keulung von mehreren Millionen Pelztieren veranlasst. Die dänische Nerzzucht wurde bis Ende 2021 verboten, die Züchter werden mit einem Milliardenbetrag entschädigt. Wissenschaftler in Finnland und Russland sitzen
  • 1/27/21 3:53 PM
    Altmaier warnt vor öffentlicher Debatte über Corona-Lockerungen
    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat vor einer öffentlichen Debatte über Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen gewarnt. Es wäre das «falsche Signal», nun öffentlich über Lockerungen zu spekulieren und Erwartungen zu setzen, die die Bekämpfung der Pandemie eher erschwerten, sagte Altmaier am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts. Es gebe im wöchentlichen Schnitt pro Tag immer noch an die 15 000 Neuinfektionen. Man brauche Geduld.

    Hintergrund ist, dass etwa Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erste Lockerungen der aktuell strengen Corona-Schutzvorkehrungen unter Bedingungen in Aussicht gestellt hat. Bei dauerhaft weniger als 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in einer Woche sollten zunächst Schulen und Kitas wieder stärker öffnen. Dann könne auch über die Öffnung von Dienstleistern wie etwa Friseurbetrieben nachgedacht werden, hatte Schwesig am Mittwoch im Landtag in Schwerin gesagt.
  • 1/27/21 3:42 PM
    Habeck fordert notfalls Zwangslizenzvergabe bei Impfstoffen
    Grünen-Parteichef Robert Habeck hat die Bundesregierung aufgefordert, die Produktion von Impfstoffen notfalls durch eine Zwangslizenzvergabe deutlich zu erhöhen. Die Produktion müsse steigen, und die Bundesregierung sei gefordert, alles zu tun, was irgend gehe, sagt Habeck der "Rheinischen Post". Für die Pharmakonzerne solle sich die historisch schnelle Impfstoffentwicklung auszahlen. "In letzter Konsequenz jedoch hätte die Bundesregierung über verpflichtende Lizenzvergabe die Möglichkeit, die Beteiligten zu Kooperation zu zwingen", sagt Habeck. "Wenn Bayer vor Wochen angekündigt hat, dass sie Impfstoffe produzieren können, bis heute aber nicht richtig eingebunden sind, dann ist das auch ein politisches Versäumnis."
  • 1/27/21 3:31 PM
    Wirtschaftsverbände fordern Öffnungsperspektive
    Wirtschaftsverbände fordern konkrete Öffnungskonzepte und Perspektiven für einen Wirtschaftsaufschwung nach der Corona-Krise. "Was wir jetzt brauchen, ist eine Debatte über eine Post-Corona-Strategie – dazu zählt vor allem ein Fahrplan, mit dem wir den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder fitmachen", sagt der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Eine Begrenzung von Steuer- und Sozialabgaben sei unverzichtbar. Der Einzelhandelsverband HDE verlangt konkrete Rahmenbedingungen für eine Wiedereröffnung. "Es muss klar sein, bei welchen Pandemie-Zahlen welche Maßnahmen wieder gelockert werden können", sagt Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. "Man muss sicherlich auch überlegen, ob die Konzentration auf den Inzidenz-Zielwert von 50 der alleinige Maßstab für Lockerungen sein kann. Zumindest sollte es abgestufte Öffnungsmaßnahmen für den Handel geben."
  • 1/27/21 3:22 PM
    Auch Intensivmediziner für Reisebeschränkungen
    Auch der führende Intensivmediziner Uwe Janssens fordert zum Schutz vor Corona-Mutanten eine Beschränkung von Reisen. "Die Überlegung, was man mit solchen Flügen macht, ist im Augenblick unheimlich wichtig", sagt das Vorstandsmitglied der deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) der Sendergruppe RTL/ntv. Auch bei den aktuell sinkenden Infektionszahlen sei das wichtig: "Je niedriger wir kommen, je mehr spielt es eine Rolle, dass wir nicht von außen zusätzliche Problem-Viren importiert bekommen."
  • 1/27/21 3:01 PM
    Israel schließt nach internationalem Flughafen auch Landgrenzen
    Nach dem internationalen Flughafen Ben Gurion schließt Israel im Kampf gegen das Coronavirus vorübergehend auch seine Landgrenzen. Dies kündigte das Innenministerium am Mittwoch an. Die Maßnahme soll von Donnerstagmorgen bis Ende Januar gelten. Davon betroffen sind insgesamt drei Grenzübergänge nach Ägypten und Jordanien. Der Übergang Allenby-Brücke nach Jordanien bleibt für Bewohner des Westjordanlands geöffnet.

    Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen Israels, das Einschleppen weiterer Coronavirus-Mutationen zu verhindern. In der Nacht auf Dienstag war bereits der Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv - das mit Abstand wichtigste Luftverkehrsdrehkreuz des Landes - bis Monatsende nahezu komplett geschlossen worden.
  • 1/27/21 2:51 PM
    Johnson: Plan zu Exit aus Lockdown in Woche ab 22. Februar
    Die britische Regierung will ihren Plan für einen Ausstieg aus dem Lockdown in der Woche ab 22. Februar vorlegen. Dann kämen die Abgeordneten aus ihrer Sitzungspause zurück, kündigt Premierminister Boris Johnson vor dem Unterhaus an. Mitte Februar werde das Bild der Lage vermutlich klarer sein. Im Moment sei es zu früh, zu sagen, wann die Beschränkungen des öffentlichen Lebens gelockert werden könnten. Man habe noch nicht genügend Daten. "Wir sind weiterhin in einer gefährlichen Situation."
  • 1/27/21 2:42 PM
    Ifo-Chef Fuest für Reisebeschränkungen
    Ifo-Chef Clemens Fuest hat sich dafür ausgesprochen, Reisen aufgrund der Corona-Lage zu beschränken. "Wir müssen den Reiseverkehr auf das Notwendige reduzieren", sagt Fuest im SWR-Hörfunk. Es gehe weniger darum, Flüge generell zu untersagen. "Aber Urlaubsreisen brauchen wir derzeit nicht." Bei Geschäftsreisen sei das etwas anderes. Man müsse das deshalb differenziert betrachten.
  • 1/27/21 2:36 PM
    Großbritannien führt Quarantäne in Hotels für einige Einreisende ein
    Zum Schutz vor der Einschleppung weiteren Corona-Mutationen wird Großbritannien für Einreisen aus Gebieten mit besonders hohem Risiko eine verpflichtende Quarantäne in Hotels einführen. Auch Briten und in Großbritannien ansässige Menschen, die aus Gebieten auf einer sogenannten "Roten Liste" einreisten, müssten sich für 10 Tage in eine von der Regierung bereitgestellte Unterkunft wie etwa ein Hotel begeben, kündigte der Premierminister Boris Johnson am Mittwoch in London an. Innenministerin Priti Patel sollte am Nachmittag über weitere Details informieren - etwa, welche für welche Länder die Regelung gelten wird. Im Fokus stehen Berichten zufolge unter anderem Südafrika und Brasilien.
  • 1/27/21 2:31 PM
    Frankreich erwägt erneuten strengen Corona-Lockdown
    Frankreich schließt einen erneuten "sehr strengen"Lockdown im Kampf gegen das Coronavirus nicht aus. "Wir erwägen mehrere Szenarien", sagte Regierungssprecher Gabriel Attal nach einer Regierungssitzung unter Vorsitz von Präsident Emmanuel Macron am Mittwoch in Paris. Die aktuelle abendliche Ausgangssperre ab 18 Uhr bremse die Ausbreitung des Virus nicht ausreichend aus. Aktuell gebe es ein hohes Plateau - der Druck auf die Krankenhäuser wachse.

    Daher sei die Beibehaltung der aktuellen Regelung "unwahrscheinlich", sagte Gabriel. Präsident Macron habe zusätzliche Untersuchungen in Auftrag gegeben. Am Donnerstagabend sollte es wieder eine Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Olivier Véran geben. Gabriel zufolge sind aktuell mehr als 1,2 Millionen Menschen im Land mit einer ersten Dosis des Impfstoffs geimpft worden.
  • 1/27/21 1:33 PM
    Opposition fordert Bundestagsdebatte zu nächster Bund-Länder-Runde
    FDP, Linke und Grüne fordern, die vorgezogene Sitzungswoche Anfang Februar für eine Bundestagsdebatte vor oder direkt nach der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz zu nutzen. Die drei Oppositionsfraktionen sprachen sich exklusiv bei RTL und ntv dafür aus, dass Kanzlerin Merkel und die Bundesregierung dabei die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern erklären und zur Debatte stellen.

    „Es ist gut, dass der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz nun eine Sitzungswoche vorausgeht“, so der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Marco Buschmann zu RTL und ntv. Die Kanzlerin solle diese Gelegenheit nutzen, um dem Parlament ihren weiteren Kurs in der Pandemiebekämpfung vorzustellen. „Das ist eine Frage des Respekts vor dem Parlament und zugleich der Qualitätssicherung für die Regierung.“

    Buschmanns Amtskollegin von den Grünen, Britta Haßelmann, erklärte, Debatte, Beratung und Entscheidung im Bundestag seien nun „zeitnah“ zum Bund-Länder-Treffen möglich. „Die Bundesregierung muss Maßnahmen in der Corona-Pandemie öffentlich erklären, Rede und Antwort stehen - und das nicht nur in der Bundespressekonferenz, sondern vor allem auch im Parlament", sagte Haßelmann.
  • 1/27/21 1:28 PM
    Verdächtiges Paket: Astrazeneca-Zulieferer muss Produktionsstätte teilweise räumen
    Bei einem Zulieferer des britisch-schwedischen Impfstoffherstellers Astrazeneca ist ein verdächtiges Paket entdeckt worden. Das teilte das Unternehmen Wockhardt im walisischen Wrexham am Mittwoch mit. Alle zuständigen Behörden seien benachrichtigt worden, hieß es in einer Mitteilung. Die Produktionsstätte, an der wichtige Schritte zur Herstellung des Coronavirus-Impfstoffs von Astrazeneca stattfinden, sei auf Rat von Experten teilweise geräumt worden.
  • 1/27/21 1:18 PM
    Bremen will Hausbesuche von Friseurinnen und Friseuren jetzt doch unterbinden
    Im Bundesland Bremen sind Friseursalons wie überall wegen Corona geschlossen - Friseurinnen und Friseure durften ihre Kunden aber durchaus zu Hause besuchen und bedienen. Das Ordnungsamt habe diese Lesart der Corona-Verordnung bestätigt, teilte die örtliche Handwerkskammer mit. Sie nannte diese Information überraschend. Man sei seit Erlass der Verordnung am 16. Dezember "davon ausgegangen, dass sämtliche Dienstleistungen im Bereich der nichtmedizinischen Körperpflege untersagt sind". Die Kammer warnte die Friseure aber, jetzt eilig Aufträge für Hausbesuche anzunehmen. "Bedenken Sie das gesundheitliche Risiko, wenn Sie sich in das private Umfeld des Kunden begeben!", mahnte die Kammer. Ein Sprecher des Gesundheitsressorts teilte allerdings bereits mit, dass man die Verordnungslücke schnell schließen wolle.
  • 1/27/21 12:47 PM
    Gefährliche Corona-Mutation B .1.1.7 jetzt auch in Hamburg
    Die in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Mutation ist erstmals in Hamburg nachgewiesen worden. Durch eine Genomsequenzierungsanalyse sei in sieben Fällen die Variante B 1.1.7 festgestellt worden, teilte die Gesundheitsbehörde am Mittwoch mit. Fünf der Fälle gingen auf eine Reiserückkehr aus Großbritannien zurück und stammten aus zwei familiär verbundenen Haushalten.

    Die beiden übrigen Fälle beziehen sich den Angaben zufolge auf den jüngsten Corona-Ausbruch beim Flugzeughersteller Airbus, wobei das Infektionsumfeld noch nicht eindeutig geklärt sei. Einer dieser beiden Fälle betreffe Hamburg, der andere das Hamburger Umland.

  • 1/27/21 12:03 PM
    Schwesig stellt für MeckPomm frühere Lockerungen in Aussicht
    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat erste Lockerungen für die aktuell strengen Corona-Schutzvorkehrungen in Aussicht gestellt, aber an Bedingungen geknüpft. Bei Inzidenzwerten zwischen 50 und 100 könne auch über die Öffnung von Dienstleistern wie etwa Friseurbetrieben nachgedacht werden.

    Bei dauerhaft weniger als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche sollten zunächst Schulen und Kitas wieder stärker öffnen. "Ich sage aber ganz klar, das wird alles nur funktionieren, wenn wir es schaffen, uns vor der Mutation zu schützen", sagte Schwesig im Landtag in Schwerin. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fährt hingegen eine deutlich striktere Linie, wie er im RTL/ntv-Frühstart erklärte:
  • 1/27/21 11:39 AM
    Mehr Nutzung digitaler Daten in Deutschland beschlossen
    Die Bundesregierung will die Nutzung digitaler Daten in Verwaltung, Wirtschaft und Alltag massiv vorantreiben. 90 Prozent der anfallenden digitalen Daten würden in Deutschland anders als etwa in den USA überhaupt nicht ausgewertet, sagte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) bei der Vorstellung der ersten Digitalstrategie der Regierung. Diese wurde am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet.

    Der CDU-Politiker sagte auch mit Blick auf die Corona-Pandemie, dass der Datenaustausch eine Gesellschaft widerstandsfähiger mache. Zudem liege in der Nutzung von Big Data ein riesiges Wertschöpfungspotenzial. In Deutschland und Europa werde dieses anders als in den USA und China bisher nicht ausreichend genutzt. Deshalb solle in der Bundesregierung geprüft werden, "ob auf besonders datengetriebenen Märkten eine Verpflichtung zum Teilen von bestimmten Daten erforderlich ist", heißt es in dem Papier. Der Staat solle bei den bei ihm anfallenden Daten eine Vorreiterrolle einnehmen.
  • 1/27/21 11:18 AM
    Impfstoff-Zoff: EU-Krisensitzung mit Astrazeneca soll doch stattfinden
    UPDATE um 13:15 Uhr: Der Impfstoffhersteller Astrazeneca hat nach EU-Angaben die Absage eines Krisentreffens zurückgezogen und will nun doch an dem für Mittwochabend geplanten Gespräch teilnehmen. Dies habe die Presseabteilung des Konzerns der EU-Kommission bestätigt, hieß es am Mittwochmittag in Brüssel. Zuvor habe das Management des Unternehmens per Mail abgesagt und erklärt, ein Treffen habe derzeit wegen der vielen offenen Fragen keinen Sinn.

    Im Streit über knappen Corona-Impfstoff ist ein Krisentreffen der Europäischen Union mit dem Hersteller Astrazeneca am Mittwoch geplatzt. Astrazeneca habe abgesagt, hieß es aus EU-Kreisen in Brüssel. Die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten hätten den Konzern gebeten, sich das gut zu überlegen.

    Die Kommission und die 27 Staaten hatten das Treffen mit Astrazeneca auf Expertenebene für den Abend einberufen. Hintergrund ist der Streit mit dem britisch-schwedischen Hersteller über Lieferkürzungen. Statt erwarteter 80 Millionen Impfdosen im ersten Quartal sollen nach EU-Angaben nur 31 Millionen ankommen. Den angegebenen Grund - Probleme in der Lieferkette - will die EU nicht gelten lassen.

  • 1/27/21 10:49 AM
    Arzt in Italien soll Covid-Patienten getötet haben - um Betten freizubekommen
    In Norditalien ist ein Mediziner festgenommen und unter Hausarrest gestellt worden, weil er zwei Corona-Patienten getötet haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, den Kranken im März, während der ersten Corona-Welle in Italien, vorsätzlich einen Muskelblocker verabreicht zu haben, der zum Tod der beiden geführt habe, teilte die Polizei mit. Der Arzt arbeitete in einem Krankenhaus in der Nähe der Stadt Brescia. Die Ortschaft liegt in der damals hart von Corona getroffenen Region Lombardei.

    Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa wollte der Arzt damit Betten und Kapazitäten beim Krankenhauspersonal frei bekommen. Bei einer Exhumierung der Leichen der Verstorbenen wiesen Experten das Anästhetikum nach. In der Regel wird es demnach verwendet, um Menschen zu intubieren oder zu sedieren - und kann bei falscher Dosierung zum Tod führen.

  • 1/27/21 10:43 AM
    Studie: AfD-Anhänger sind besonders offen für Corona-VerschwörungstheorienAnhänger der AfD sind laut einer Studie der Universität Leipzig stärker für Verschwörungserzählungen empfänglich als Wähler anderer Parteien. Das gilt den Wissenschaftlern zufolge auch in Bezug auf Covid-19. "Dennoch bleibt festzuhalten, dass Verschwörungserzählungen auch darüber hinaus Verbreitung finden und sich nicht alleine auf Menschen im rechten Spektrum beschränken", so die Wissenschaftler.

    Um die Zustimmung zu Corona-bezogenen Verschwörungserzählungen zu messen, sollten sich die Befragten zu zwei Aussagen positionieren: "Die tatsächlichen Hintergründe der Corona-Erkrankung werden nie ans Licht der Öffentlichkeit kommen" und "Die Corona-Krise wurde so groß geredet, damit einige wenige von ihr profitieren können". Bei der Auswertung der Ergebnisse stellten die Forscher des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts fest: Rund 68 Prozent der Menschen, die bei der nächsten Wahl ihr Kreuz bei der AfD machen wollten, stimmen diesen Aussagen eher zu. Das Gleiche gilt demnach auch für rund 65 Prozent der Nichtwähler sowie für knapp 47 Prozent der Wähler der FDP und rund 37 Prozent der SPD-Anhänger.

  • 1/27/21 8:05 AM
    Bevölkerung kauft während Corona deutlich mehr Fertiggerichte
    Verbraucher haben in der Corona-Krise vermehrt zu Fertiggerichten gegriffen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden von Januar bis September 2020 in Deutschland rund 1,1 Millionen Tonnen Fertiggerichte hergestellt, knapp 50.300 Tonnen oder 4,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Ein Jahr zuvor hatte die Herstellung noch nahezu stagniert (plus 0,1 Prozent). Homeoffice, Homeschooling sowie zeitweise geschlossene Restaurants und Kantinen trieben die Produktion in den ersten neun Monaten 2020 an.

    Den größten Zuwachs gab es in dem Zeitraum bei Gemüse-Fertiggerichten, etwa Gemüseeintöpfen. Mit knapp 150.000 Tonnen wurden davon 7,4 Prozent mehr hergestellt als im Vorjahreszeitraum. Gefragt waren auch Produkte wie Tiefkühl-Pizzen oder -Baguettes (plus 5,4 Prozent auf rund 480.000 Tonnen). Die Produktion von Fertiggerichten aus Teigwaren stieg um 4,6 Prozent auf 263.000 Tonnen. Bei Fleisch-Fertiggerichten wie Gulasch, Hamburgern oder Geflügelgerichten wurde ein Plus von 2,4 Prozent auf rund 171.000 Tonnen verzeichnet. Die Menge der produzierten Fisch-Fertiggerichte, zu denen beispielsweise Fisch-Nuggets oder Sushi zählen, sank hingegen um 1,2 Prozent.
  • 1/27/21 7:27 AM
    Virologe Drosten warnt vor schnellen Lockerungen
    In dem Streit um die Eindämmung des touristischen Reiseverkehrs im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat der Virologe Christian Drosten Einschränkungen als "aus wissenschaftlicher Sicht" sinnvoll bezeichnet. Angesichts sinkender täglicher Corona-Fallzahlen in Deutschland "muss man natürlich auf das achten, was von außen kommt", sagte der Leiter der Virologie an der Berliner Charité Berlin in den ARD-"Tagesthemen".

    Christian Drosten, der die Bundesregierung berät, riet zugleich in der Debatte um mögliche Lockerungen der derzeitigen Corona-Restriktionen zu Vorsicht: "Wir werden zu irgendeinem Zeitpunkt so viele Menschen geimpft haben, dass das Virus sich nicht mehr von selbst verbreitet. Die Frage ist nur: Wie lange dauert das?" Wenn die Maßnahmen jetzt einfach beendet würden, "dann werden wir sicherlich erleben, dass das Virus sich wieder ganz stark vermehrt".
  • 1/27/21 6:48 AM
    Astrazeneca-Chef schiebt Verantwortung für Lieferengpässe auf EU
    Pascal Soriot, er Chef von Astrazeneca, sieht den langsamen Vertragsabschluss als Grund für Lieferengpässe. "Wir sind in Europa jetzt zwei Monate hinter unserem ursprünglichen Plan", sagte er der 'Welt'. Man habe auch Anfangsprobleme in Großbritannien gehabt. "Aber der Vertrag mit den Briten wurde drei Monate vor dem mit Brüssel geschlossen. Wir hatten dort drei Monate mehr Zeit, um Pannen zu beheben."

    Sein Unternehmen sei vertraglich nicht zur Lieferung bestimmter Mengen Impfstoff verpflichtet. Brüssel wollte nach seinen Worten mehr oder weniger zum selben Zeitpunkt beliefert werden wie die Briten - obwohl diese drei Monate früher unterzeichnet hätten. "Darum haben wir zugesagt, es zu versuchen, uns aber nicht vertraglich verpflichtet."

  • 1/27/21 5:27 AM
    Neue Homeoffice-Verordnung gilt ab heute
    Mehr Beschäftigte als bisher sollen ab diesem Mittwoch wegen der Corona-Krise zu Hause arbeiten. Mit neuen Vorgaben werden Arbeitgeber verpflichtet, ihren Mitarbeitern in bestimmten Fällen das Arbeiten im Homeoffice anzubieten.

    Die Einhaltung der Verordnung soll von den Arbeitsschutzbehörden der Länder kontrolliert werden. Laut Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) muss der Arbeitgeber auf Verlangen der Behörden Gründe darlegen, weshalb Homeoffice nicht möglich sei. Im "allergrößten Notfall" seien auch Bußgelder von theoretisch 30.000 Euro möglich.

  • 1/27/21 5:11 AM
    13.202 Neuinfektionen und 982 Todesfälle
    Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 13.202 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 982 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Mittwochmorgen bekanntgab. Zwar sind das mehr als doppelt so viele Neuinfektionen wie am Vortag und auch die Todesfälle bleiben weiterhin sehr hoch. Insgesamt gehen die Zahlen allerdings weiter zurück. Vergangenen Mittwoch waren es noch 15.974 Neuinfektionen und 1148 neue Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind 53.972 Menschen in Deutschland an oder mit Covid-19 gestorben.
  • 1/26/21 10:28 PM
    Biden-Regierung will 200 Millionen Corona-Impfdosen zusätzlich kaufen
    Durch die deutliche Aufstockung der nationalen Impfstoff-Bestände will die US-Regierung des neuen Präsidenten Joe Biden die Corona-Impfungen im Land deutlich beschleunigen. Biden kündigte am Dienstag (Ortszeit) in Washington an, die Vereinigten Staaten wollten zusätzliche 200 Millionen Impfdosen kaufen - jeweils 100 Millionen von den Unternehmen Moderna und Pfizer. Die Lieferung der zusätzlichen Impfdosen werde bis zum Sommer erwartet. Damit solle der Bestellumfang von 400 auf 600 Millionen Impfdosen erhöht werden, sagte Biden. Dies sei genug, um bis zum Ende des Sommers 300 Millionen Amerikaner zu impfen, hieß es aus dem Weißen Haus. Die USA haben rund 330 Millionen Einwohner. Pro Kopf sind zwei Impfdosen nötig.

    Biden versprach auch, die US-Bundesstaaten sollten wöchentlich mehr Impfdosen bekommen - und einen längeren Planungsvorlauf. Zuletzt waren die Impfungen gegen das Coronavirus in den USA nicht im erhofften Tempo vorangekommen. Die Eindämmung der Pandemie ist eines der Hauptanliegen des neuen US-Präsidenten.
  • 1/26/21 10:15 PM
    Virologe Hendrik Streeck im Interview: Macht das Tragen einer FFP2-Maske überhaupt Sinn?

  • 1/26/21 10:02 PM
    Weltweit über 100 Millionen bestätigte Corona-InfektionenSeit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr ist die Zahl der weltweit nachgewiesenen Corona-Infektionen auf mehr als 100 Millionen angestiegen. Das ging am Dienstag aus Daten der US-Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor.




  • 1/26/21 9:51 PM
    Niederlande: Keine Krawalle, aber Festnahmen und gespannte Stimmung
    Nach den im Zuge von Corona-Maßnahmen ausgelösten schweren Krawallen der vergangenen Tagen ist es am Dienstagabend in den Niederlanden zunächst weitgehend ruhig geblieben. Zum Beginn der Ausgangssperre um 21.00 Uhr registrierte die Polizei nur vereinzelt kleine Zusammenstöße mit Randalierern. In Rotterdam wurden am Abend 17 Menschen vorsorglich festgenommen, auch aus Breda wurden Festnahmen gemeldet. In Amsterdam versammelte sich im Westen nach Angaben der Polizei eine große Gruppe junger Männer. Die Lage sei wie auch in Hilversum angespannt, meldete die Polizei.

    In den zwei Nächten zuvor hatte es schwere Krawalle in zahlreichen Städten gegeben. Auslöser der Unruhen war die Ausgangssperre, die als bisher schwerste Corona-Maßnahme am Samstag erstmals in kraft getreten war. Hunderte junger Männer waren daraufhin plündernd und randalierend durch die Straßen gelaufen und hatten Polizisten mit Feuerwerk und Steinen angegriffen.
  • 1/26/21 9:31 PM
    Pfizer tüftelt bereits an verbessertem Impfstoff gegen Mutanten
    Der US-Pharmakonzern Pfizer und der Mainzer Biotechkonzern BioNTech tüfteln an einer verbesserten Version ihres Impfstoffs gegen Corona-Varianten. Man leiste bereits die Vorarbeiten, um schnell auf Corona-Mutanten reagieren zu können, falls es Hinweise darauf gebe, dass das Vakzin an Wirksamkeit einbüße, heißt es in einer Pfizer-Email an Reuters.
  • 1/26/21 9:01 PM
    Landesbeamte erhalten mehr Sonderurlaub für Kinderbetreuung
    Die Landesbeamten in Nordrhein-Westfalen erhalten wegen der Corona-Pandemie im Jahr 2021 mehr Sonderurlaub zur Betreuung ihrer Kinder. Dies hat die Landesregierung in ihrer Kabinettssitzung am Dienstag beschlossen. Zuvor hatte die Bundesregierung für 2021 eine Erweiterung der Kinderkrankentage für gesetzlich Versicherte eingeführt.

    Die Landesregierung legt außerdem ein Landesprogramm auf, damit auch selbstständig oder freiberuflich tätige Eltern einen Anspruch auf Betreuungstage erhalten. "Die Regelungen gelten auch dann, wenn die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung geöffnet sind, aber an die Eltern appelliert wird, die Kinder nicht betreuen zu lassen", hieß es in einer Mitteilung.

  • 1/26/21 8:53 PM
    Jonas Schmidt-Chanasit: Kommen „dem alten Leben“ aber näher

  • 1/26/21 8:11 PM
    Italien fordert EU-Kommission zu Maßnahmen gegen Pfizer auf
    Italien fordert die EU-Kommission zu Maßnahmen gegen den US-Konzern Pfizer wegen Verzögerungen bei der Lieferung von Impfstoffen auf. Es müsse angemessen auf dies vertragswidrige Verhalten reagiert werden, forderte der Sonderbevollmächtigte für die Seuche der Regierung in Rom am Dienstag. Pfizer, das zusammen mit dem Mainzer Unternehmen BioNTech einen Impfstoff herstellt, war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Mit dem italienischen Vorstoß wird das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen der EU und dem Konzern weiter belastet, zumal jetzt auch der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca Lieferschwierigkeiten eingeräumt hat.
  • 1/26/21 7:46 PM
    Bulgarien: "Epidemische Ausnahmesituation" bis 30. Aril verlängert
    In Bulgarien wird eine bis Ende Januar geltende "epidemische Ausnahmesituation" um drei Monate verlängert. Das entschied die Regierung in Sofia auf einer Sondersitzung am Dienstag. Damit können Corona-Maßnahmen per Verordnungen des Gesundheitsministers weiter gelockert oder verschärft werden, ohne dass das Parlament darüber entscheiden muss.

    Bei einer Bevölkerung von 6,9 Millionen Einwohnern wurden in dem Balkanland binnen 24 Stunden am Montag 772 Corona-Neuansteckungen registriert. Angesichts der gebremsten Dynamik der Corona-Neuansteckungen beauftragte Regierungschef Boiko Borissow am Dienstag Gesundheitsminister Kostadin Angelow, eine Verordnung zur Lockerung der Einschränkungen auszuarbeiten.

    Die vom Teil-Lockdown angeschlagene Gastronomie fordert eine baldige Öffnung der Lokale noch vor März. Lokalbesitzer und Betreiber kündigten für Mittwoch eine Demonstration in Sofia an. Von den seit Ende November geltenden Corona-Einschränkungen sind Apotheken, Supermärkte, Drogerien, Bank- und Versicherungsfilialen sowie Tankstellen ausgenommen. Am 4. Januar waren Kindergärten und Grundschulen wieder geöffnet worden.
  • 1/26/21 7:26 PM
    In Frankreich mehr als 22.000 Neuinfektionen
    In Frankreich steigen die Infektionen mit dem Coronavirus um 22.086 Fälle. Das sind rund 1500 Fälle weniger als am Dienstag vor einer Woche. Binnen 24 Stunden sterben 612 Menschen mit oder an dem Virus.
  • 1/26/21 7:14 PM
    Polizeigewerkschaft: Corona-Infektion als Berufskrankheit anerkennen
    Die Polizeigewerkschaft (DPolG) in Niedersachsen hat die Forderung bekräftigt, Corona-Erkrankungen als Berufskrankheit anzuerkennen. Die Landesvertretung habe dazu einen Dringlichkeitsantrag beim Bundeskongress eingebracht, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag. Mit einem Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) fordere die Gewerkschaft, Covid-19-Erkrankungen bei Beamten einem Dienstunfall gleichzustellen.

    Ziel ist es nach Gewerkschaftsangaben, Betroffene und Angehörige abzusichern, wenn es um versorgungsrechtliche Folgen gehe. Der Bundesvorsitzende Rainer Wendt hatte direkt nach seiner Wiederwahl vor einer Woche diese Forderung formuliert. "Es kann nicht sein, dass erkrankte Kolleginnen und Kollegen sowie ihre Angehörigen mit dieser schlimmen Krankheit und ihren Folgen allein gelassen werden", hatte er dazu gesagt.
  • 1/26/21 6:59 PM
    Gesundheitsminister Jens Spahn will Impf-Reihenfolge ändern
    Eigentlich sollten die Corona-Impfungen durch die Zulassung des AstraZeneca-Präparats mehr Fahrt aufnehmen. Doch es gibt Probleme – und das nicht nur bei den Liefermengen. Es gibt Zweifel an dessen Wirksamkeit bei älteren Menschen. Dabei sollte der Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers vor allem bei über 80-Jährigen eingesetzt werden. Laut einem Medienbericht erwägt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nun eine Neuordnung der Impfreihenfolge.


  • 1/26/21 6:42 PM
    Sanofi produziert 100 Millionen Dosen Impfstoff für Rivalen
    Der französische Pharmakonzern Sanofi soll bis zum Jahresende mehr als 100 Millionen Dosen Covid-19-Impfstoff herstellen, der von seinen Konkurrenten Pfizer und BioNTech entwickelt wurde. Diese Menge Vakzin sei für die Europäische Union vorgesehen, sagt Sanofi-Chef Paul Hudson der französischen Zeitung "Le Figaro". Sanofi tüftelt selbst an zwei Impfstoffen gegen Corona. Diese werden nach einem Rückschlag im Dezember jedoch voraussichtlich erst Ende des Jahres auf den Markt kommen.
  • 1/26/21 6:29 PM
    Niederlande bereiten sich auf vierte Krawall-Nacht vor
    Die Niederlande bereiten sich auf die vierte Krawall-Nacht in Folge vor. Einige Geschäfte vernageln ihre Schaufenster mit Brettern, die Inhaber schicken ihr Personal aus Sicherheitsgründen früher nach Hause. Ein Krankenhaus in Rotterdam warnt vor Besuchen, nachdem verschiedene Hospitäler in den vergangenen Nächten angegriffen wurden. Sicherheitsbehörden appellieren an Eltern, Teenager nicht ausgehen zu lassen. Seit Samstag gilt eine nächtliche Ausgangssperre, die erste seit Ende des Zweiten Weltkriegs.
  • 1/26/21 6:13 PM
    Irland verlängert Corona-Lockdown bis zum 5. März
    Irland hat seinen Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 5. März verlängert. Das kündigte der irische Premier Micheál Martin am Dienstag in Dublin an. Für die kommenden sechs Wochen gelte weiterhin, dass die Menschen zuhause bleiben und sich nicht außerhalb eines Radius von fünf Kilometern rund um ihren Wohnort bewegen sollten. Derzeit sind wegen des Lockdowns Geschäfte, Schulen und die Gastronomie weitestgehend geschlossen. Einreisende aus Hochrisikogebieten wie Brasilien oder Südafrika müssen sich fortan in eine 14-tägige Quarantäne begeben, das gleiche gilt für Menschen, die ohne negativen Corona-Test ins Land reisen.
  • 1/26/21 5:46 PM
    Neue Coronavirus-Variante auch in Bremen nachgewiesen
    Die neue Coronavirus-Variante B.1.1.7 aus Großbritannien ist erstmals auch in Bremen nachgewiesen worden. Wie das Bremer Gesundheitsressort am Dienstag mitteilte, seien am Montag je ein Fall in Bremen und in Bremerhaven gemeldet worden. Zwischen den beiden Fällen bestehe kein Zusammenhang, teilte ein Sprecher der Bremer Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) mit.

    Den Angaben zufolge ist in Bremen die Beschäftigte einer Kindertagesstätte infiziert. Die Frau und ihre Kontaktpersonen befinden sich nun in Quarantäne. Die Kita, in der die Frau arbeitet, sowie zwei weitere Einrichtungen, in denen auch Kontaktpersonen eingesetzt sind, wurden vorsorglich geschlossen. Bei der infizierten Person in Bremerhaven handelt es sich laut Gesundheitsressort um die Kontaktperson einer Reiserückkehrerin aus Großbritannien.
  • 1/26/21 5:33 PM
    Bayreuth: 3.000 Klinik-Mitarbeiter müssen in Quarantäne
    Wegen des Verdachts des Ausbruchs einer hochansteckenden Corona-Mutation hat das Klinikum Bayreuth seine Häuser vorerst geschlossen. Mehr als 3000 Mitarbeitende des Klinikums dürfen nur noch ohne öffentliche Verkehrsmittel zur Arbeit kommen und befinden sich ansonsten in Quarantäne. Patienten werden nur noch in absoluten Notfällen aufgenommen und erst nach zwei negativen Testergebnissen entlassen, wie das Klinikum in der oberfränkischen Stadt am Dienstag mitteilte. "Aktuell ist die Lage in dem Bayreuther Großkrankenhaus angespannt, aber unter Kontrolle", hieß es.

  • 1/26/21 5:16 PM
    Großbritannien meldet mehr als 100.000 Todesfälle
    Die Zahl der Todesfälle in Großbritannien übersteigt die Marke von 100.000. Damit sind auf der Insel mehr Menschen an der Pandemie gestorben als britische Zivilisten im Zweiten Weltkrieg. Die Regierung gibt zudem bekannt, dass knapp 6,9 Millionen Menschen eine erste Impfdosis erhalten haben, mehr als zehn Prozent der Bevölkerung. Die zweite und letzte Dosis wurde demnach bislang 472.446 Bürgern verabreicht.
  • 1/26/21 5:05 PM
    WHO-Experten empfehlen: Moderna-Impfstoff nicht an Schwangere verabreichen

  • 1/26/21 4:55 PM
    Panne in Bonn: Dutzende bekommen versehentlich fremde Quarantäne- Anordnungen zugeschickt
    Beim Verschicken coronabedingter Quarantäne- Anordnungen ist es in Bonn zur einer Panne gekommen. Die Schreiben seien versehentlich beidseitig bedruckt gewesen, teilte die Stadt am Dienstag mit. Auf diese Weise seien einem Teil der Betroffenen jeweils die Personalien eines Leidensgenossen mitgeschickt worden. Der andere Teil habe die Anordnung nicht erhalten.

    "Das ist aus Datenschutzgründen natürlich ein ganz besonders gravierender Vorfall, für den wir um Entschuldigung bitten", so Monika Hörig, Pressesprecherin der Stadt Bonn. Die Zahl der Betroffenen liege zwischen 44 und einer niedrigen dreistelligen Zahl.

    Beim Druckauftrag sei versehentlich der standardmäßig eingestellte doppelseitige Druck nicht deaktiviert worden. Grundsätzlich drucke die Verwaltung aus ökologischen und finanziellen Gründen doppelseitig. Die Empfänger wurden gebeten, die Rückseiten zu ignorieren und die dort befindlichen Daten nicht weiterzugeben. Alle Betroffenen würden erneut angeschrieben - mitsamt Erklärung und einer Entschuldigung.
  • 1/26/21 4:41 PM
    Haarschnitt im Dienst: Geldstrafen für 31 Polizisten in LondonFür einen Haarschnitt während der Dienstzeit müssen 31 Polizisten in London teuer bezahlen. Wegen Verstoßes gegen die Corona-Regeln muss jeder Beamte eine Geldstrafe von 200 Pfund (etwa 225 Euro) bezahlen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Beamten hatten sich am 17. Januar von einem professionellen Friseur auf ihrer Wache die Haare schneiden lassen. Den beiden Organisatoren drohen zusätzlich disziplinarische Maßnahmen. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gilt in England ein Lockdown. Alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte - darunter auch Friseure - müssen schließen.

    "Es ist zutiefst enttäuschend und frustrierend, dass meine Beamten die Erwartung, die Covid-19-Vorschriften einzuhalten, nicht erfüllt haben", sagte der örtliche Polizeichef Marcus Barnett. Die Strafen seien vollauf berechtigt. Vor kurzem waren bereits neun Polizisten einer anderen Londoner Wache zur Kasse gebeten worden: Sie hatten gemeinsam in einem Café gegessen.
  • 1/26/21 4:31 PM
    Geburtstagsparty wegen Corona aufgelöst - Gäste aus ganz Deutschland
    Die Polizei hat in Wiesbaden eine Geburtstagsparty mit fast 40 Gästen aus dem gesamten Bundesgebiet aufgelöst. Es seien jegliche Hygienebestimmungen der Corona-Verordnungen missachtet worden, teilte die Stadt am Dienstag mit. Bei dem Treffen seien auch mehrere Kleinkinder und Säuglinge dabei gewesen. Gegen die Beteiligten seien Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden. Alle Feiernden, die außerhalb des Wiesbadener Stadtteils Kastel wohnten, erhielten bei der Kontrolle am Sonntag einen Platzverweis.
  • 1/26/21 4:23 PM
    Minister beraten Samstag über AstraZeneca-Impfstoff
    Die Gesundheitsminister der Länder und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn werden dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zufolge am Samstag über den Corona-Imfpstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca beraten. "Wir erwarten am Wochenende die Zulassung dieses Impfstoffes durch die europäische Arzneimittelbehörde", sagt Laumann. Dann werde es auch "einen 'Beipackzettel' geben, auf dem steht, wofür der Impfstoff besonders geeignet und wofür er auch vielleicht nicht besonders geeignet ist". "Wir werden am Samstag eine Telefonschalte haben zusammen mit dem Bundesgesundheitsminister um dann zu gucken, wie wir damit umgehen", fügt Laumann hinzu.
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