„Ich war gerade wieder bei der Tafel.“ „Ich habe mich da gerade mit einer Rentnerin und einem Obdachlosen um die besten Sachen geprügelt und zwischenzeitlich sah es echt eng aus. Die Omi war mit ihrem Gehstock ganz schön gut, aber ich habe mich doch durchgesetzt und die besten Sachen noch bekommen.“
Auf TikTok teilt Influencer Kim mit ihren mehr als 27.000 Followern ihren Alltag – samt Einkauf bei der Tafel.
„Der ganze Beutel ist voller Minigurken. Also, ich kann eine Woche lang Gurkensalat fressen.“
„Ich gehe regelmäßig zur Tafel, weil ich arbeitsunfähig bin. Und da komme ich jetzt gerade auch wieder her. Und ich zeige euch mal, was ich da so beispielhaft bekomme für 1,50 €.
„Also der Besuch dort kostet mich immer 1,50 €. Ich kann theoretisch zweimal die Woche hin. Mache ich aber nicht, weil ich gar nicht weiß, wohin mit dem ganzen Kram.”
Gleich zweimal die Woche kann Kim dort Lebensmittel bekommen – dank zahlreicher Spenden und Ehrenamtler. Doch genau das sorgt unter dem Video der TikTokerin für Kritik.
Ich als arbeitender Mensch komme mir gerade vor, als ob man mir ins Gesicht spuckt. Ich darf dafür den vollen Preis bezahlen und noch jeden Tag früh aufstehen und mir von meinem Kanzler noch anhören: „Ich arbeite zu wenig.“
„Fühlt sich wie ein Schlag ins Gesicht an ….”
„Nicht im Ernst, oder? 1,50€ für das alles. Warum arbeite ich????”
Wie wichtig die Tafeln in Deutschland jedoch sind, zeigt sich in den Zahlen der Organisation. 14,2 Millionen Menschen in Deutschland in Armut Rund 1,5 Millionen von ihnen sind auf Spenden, vor allem in Form von Lebensmitteln, angewiesen.
Verwendete Quellen: TikTok