Seit zwölf Jahren gibt es kaum Details zum Gesundheitszustand des heute 57-Jährigen. Dann tauchen Schlagzeilen wie diese auf: „Michael Schumacher ist nicht mehr bettlägerig.” Es klingt nach Hoffnung. Doch was ist dran an den Gerüchten? Das sagt RTL- und Formel 1-Experte Felix Görner zu den Berichten.
Die Daily Mail bezieht sich auf angeblich exklusive Infos ihres Reporters Jonathan McEvoy. RTL Formel1 Reporter Felix Görner kennt die Schumachers seit Jahrzehnten. Wie schätzen er und die RTL-Sportredaktion die Schlagzeile ein?
"Das können wir bestätigen. Das heißt also, wir reden davon, von einem Zustand, dass Michael Schumacher zwar nicht mehr an Schläuche gebunden ist, sondern praktisch im Rollstuhl schon bewegt werden kann."
Seit dem 29. Dezember 2013 fragt sich Deutschland, wie es einem der berühmtesten Deutschen geht seit seinem Skiunfall in den französischen Alpen. Es ist der Tag, der sein Leben verändert und das seiner Familie. Vier Monate liegt Schumacher im künstlichen Koma, bevor er für eine lange Reha nach Hause verlegt wird. Bis heute. Jetzt heißt es, dass er:
"Naturerlebnisse haben kann wie Sonnenauf- oder Sonnenuntergänge, wie Tiere. Sich anzuschauen, wie die Natur sich anzuschauen, also all das, was seinen Kopf, sein Gehirn auch stimulieren kann."
Eine Bestätigung zum Zustand des zweifach Vaters gibt es von seiner Familie nicht. Wie in all den Jahren seit dem Unfall auch, um immer wiederkehrende Spekulationen so wenig Raum wie möglich zu geben. Aber, sagt unser Experte:
"Unseren Informationen nach kann er dann zum Beispiel auch transportiert werden im Rollstuhl, dann zum Beispiel in einen Helikopter und von dort dann nach Mallorca geflogen werden kann, also in das Haus der Familie. Das zweite Haus."
Über kognitive Verbesserungen bei Michael Schumacher sei weiter nichts bekannt. Trotzdem ist eines klar Seine Fans werden sie aufsaugen. Jede noch so kleine Meldung über mögliche Fortschritte in Michael Schumachers größtem Kampf.