Kurz vor dem Super Bowl in San Francisco gehen Menschen auf die Straßen und protestieren gegen Präsident Trump und die Einwanderungsbehörde.
„Ice ist überall: In den Krankenhäusern, Schulen, Gerichten. Wir sind hier, um ein Zeichen zu setzen und das Gesundheitspersonal zu unterstützen. Ich wünsche mir, dass wir all das Geld nehmen und so wie es hier steht, Eis abschaffen. Das Geld sollte lieber ins Gesundheitssystem und Wohnraum gesteckt werden anstelle für Milliardäre."
Bis zum Super Bowl demonstrieren jeden Tag lokale Organisationen mit verschiedenen Schwerpunkten.
„Wir haben noch eine Mahnwache geplant für alle Opfer durch ICE. Am Tag danach gibt es einen Autokorso. Auch während des Super Bowls am Sonntag sind Aktionen geplant. Es wird kein Super Bowl wie jeder andere sein. Es ist ein Super Bowl, bei dem unsere Demokratie und unsere Gesellschaft von allen Seiten bedrängt wird. Und wir werden uns gegenseitig schützen."
In der Stadt selbst hängen mittlerweile Regenbogenflaggen. Ein Zeichen.
„Defence of Player of the Year, also Verteidigungsspieler des Jahres, stand noch vor kurzem hier hinter mir auf der Werbetafel. Und damit waren tatsächlich die Beamten gemeint. Die Kampagne kam von einer konservativen Gruppe, die die Einsätze der Einwanderungsbehörde landesweit verteidigen sollte. Inzwischen hängt hier allerdings eine Schrift von der Stadt, die ihre kulturelle Diversität feiert und sagt: Hier in San Francisco sind alle Menschen willkommen, ganz gleich welcher Herkunft."
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche