Als Pete Langs im La Quinta Hotel in Miami einchecken möchte, steht er plötzlich nicht vor einer Rezeption, sondern vor einem Check-In-Automaten. Per Videocall meldet er sich an, bekommt seine Schlüssel aus dem Gerät.
Viele User in den sozialen Medien vermuten, dass das Hotel lieber Angestellte aus dem Ausland beschäftigt, weil das günstiger ist - anstatt auf einheimische Kräfte zu setzen – und das, obwohl die USA mit einer steigenden Arbeitslosenquote kämpfen. Frust und Ärger sind groß, wie die Kommentare unter dem Video zeigen.
„Verdammt, diese Unternehmen wollen niemandem einen existenzsichernden Lohn zahlen."
„Trump hat Arbeitsplätze zurückgebracht. Ich schätze, nach Indien."
„Das ist ein neuer Tiefpunkt für Amerika."
In einem Statement reagiert die Hotelkette auf die Vorwürfe: „Wir sind uns dieser Angelegenheit bewusst und untersuchen sie aktiv. Alle La Quinta-Hotels sind in unabhängigem Besitz und werden im Rahmen von Franchiseverträgen betrieben. Sie sind verpflichtet, jederzeit einen Mitarbeiter an der Rezeption zu haben.“
Das dürfte den ein oder anderen Gast freuen – und ganz sicher auch einige Arbeitssuchende.