Mit kleinen elektrischen Impulsen sollen Faceliftgeräte für zu Hause die Gesichtsmuskulatur aktivieren und so für ein glatteres Hautbild sorgen.
Für Margarete und Gabriela ist das Neuland. Margarete wünscht sich vor allem straffere Haut und einen frischeren Gesamteindruck. Gabriela hofft, dass Falten gemildert werden und ihre Gesichtskonturen wieder klarer wirken.
Margarete testet ein Gerät aus der Drogerie für rund 20 Euro, Gabriela eine teurere Variante für etwa 53 Euro. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Geräte kaum. Das günstigere Modell verfügt über fünf Intensitätsstufen inklusive Wärmefunktion, das Markengerät bietet drei Modi mit jeweils drei Intensitätsstufen.
Wichtig: Beide Geräte benötigen ein leitendes Feuchtigkeitsgel, das vor der Anwendung aufgetragen wird. Anschließend wird die Intensität vorsichtig gesteigert.
Schmerzhaft ist der Mikrostrom nicht. Unter der Haut sorgen die elektrischen Impulse für kleine Muskelaktivierungen. Wird die Muskulatur dadurch gestärkt, kann sie etwas an Volumen gewinnen – die Haut darüber wirkt geglättet.
Um mögliche Veränderungen messbar zu machen, lassen die beiden Freundinnen zu Beginn eine Hautanalyse durchführen. Nach zehn Wochen wird diese wiederholt. In der Zwischenzeit wenden sie die Geräte regelmäßig zu Hause an – einige Minuten pro Anwendung, je nach Zeit und persönlichem Empfinden.
Aus dermatologischer Sicht gelten die Mikrostromgeräte als unbedenklich. Zusätzlich können sie dabei helfen, Pflegeprodukte wie Seren besser in die Haut einzuschleusen.
Nach zehn Wochen folgt der erneute Termin in der Hautarztpraxis. Ein ausgeprägter Lifting-Effekt zeigt sich zwar nicht, dennoch wirkt die Haut insgesamt ebenmäßiger, frischer und strahlender. In einzelnen Bereichen ist eine leichte Straffung erkennbar.
Fest steht: Die Basis für gesunde Haut bleibt ein gesunder Lebensstil. Doch im Test konnten Margarete und Gabriela ihr Hautbild sichtbar verbessern. Ein leichtes Facelift für zu Hause kann also funktionieren – und muss nicht teuer sein.