Verblasstes Schwarz, vergilbtes Weiß oder ein hässlicher Grauschleier – ist diese Wäsche von Denise echt noch zu retten? Oma Marion sagt ja – und das sogar ohne Waschmittel!
Oma Marion: „Da gibt es schon mal eine Möglichkeit, dass man das graue oder vergilbte Wäsche wieder rausbekommt, indem man Packpulver in die Waschmaschine mit rein gibt.”
Denise will ihr weiß zurück, also gibt sie zwei Päckchen mit den Shirts in die Waschtrommel und wäscht sie bei 40 Grad. Und Oma Marion hat noch einen Tipp:
Oma Marion: „Ehe es so weit kommt, dass deine Wäsche so vergilbt, kannst du vorher mal immer mal einen Schuss Essig in die Waschmaschine reingeben, aber in die Trommel, dann gehen Waschmittelreste weg und die Farben werden wieder neu aufgefrischt.”
Eine gute Stunde später ist die Waschmaschine fertig, sieht man schon einen Unterschied?
Oma Marion: „Besser sieht es auf jeden Fall aus, finde ich.”
Denise: „Ich finde auch, es sieht ein bisschen heller aus und dass der Gelbschleier ein bisschen weg ist.”
Oma Marion: „Der ist weg.“
Bevor wir das Endergebnis sehen, lassen wir die Teile trocknen und widmen uns der schwarzen Kleidung, die ihre besten Tage hinter sich hat.
Denise: „Meistens werden die so ein bisschen dunkelblau oder haben auch so einen leichten Grau-Touch.“
Omas Wundermittel, das hier helfen soll: Kaffee!
Oma Marion: „Am besten 2 Tassen schönen starken Kaffee und damit kannst du jetzt die Wäsche in der Waschmaschine waschen, aber Voraussetzung ist natürlich, dass die Wäsche sauber ist, weil wir ja in die Waschmaschine kein Waschmittel reingeben.“
Einfach den abgekühlten Kaffee in die Trommel geben und dann bei niedriger Temperatur waschen. Und wer vorbeugen will:
Oma Marion: „Immer auf links waschen, dann da schön, wenn sie gespült ist, in der Natur aushängen, keine Sonneneinstrahlung, also nicht in Trockner und so und dann hast du auch mehr Freude mit deiner Wäsche.”
Auch hier kann zusätzlich Essig helfen, wie bei der weißen Wäsche. Die ist inzwischen trocken – und auch wieder strahlend weiß?
Oma Marion: „Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Also ich finde es ganz toll.”
Denise: „Ist ein gutes Ergebnis.”
Oma Marion: „Gutes Ergebnis, sehr gutes.”
Oma Marion: „Guck mal hier, die Weste.”
Oma Marion: „Ist deutlich besser geworden, der Gelbstich ist eigentlich raus. Der Strickpullover, der ist ja sieht ja aus wie nagelneu.”
Denise: „Der ist wirklich gut geworden.“
Und die schwarze Wäsche?
Denise: „Ich finde das auch gut, dass die Ergebnisse nicht fleckig sind.“
Oma Marion: „Es sieht wirklich tadellos aus.“
Denise: „Also es riecht nicht nach Kaffee, die Wäsche riecht ganz neutral.“
Bei manchen Teilen hat der Trick gut geklappt, andere sind noch etwas blass.
Denise: „Also ich find die Methode gut, aber ich hab das Gefühl, wir hatten vielleicht 'n bisschen zu wenig Kaffee für die Anzahl an Wäsche.”
Da Kaffee ein natürliches Färbemittel ist, braucht es manchmal mehrere Waschgänge mit Kaffee.
Denise: „Ich würd auf jeden Fall in nächster Zeit, wenn ich meine schwarzen Sachen nochmal auffrischen will mit der Farbe, den Trick mit dem Kaffee wiederholen.“
Oma Marion hat’s gezeigt: Textilfarben auffrischen geht auch ganz ohne Chemikalien und die alte Kleidung strahlt wie neu.