Natürlich, viele brauchen das Handy für die Arbeit oder um eine Bahnverbindung rauszusuchen – doch sind wir mal ehrlich, meist vertreiben wir uns am Smartphone doch einfach nur die Zeit.
Passanten:
„Man greift schon alle viertel Stunde würde ich sagen zum Handy“
„Auch wenn man Fernsehen guckt oder einen Film, guckt man irgendwie immer wieder aufs Handy, eigentlich ist es nervig“
„Vor allem dieses morgens aufwachen und direkt aufs Handy zu gucken, das Handy ist komplett in unserer Freizeit integriert“
Ganze 97% der Befragten geben Internetnutzung als regelmäßige Freizeitaktivität an. Ganz klar: Platz 1!
Prof. Ulrich Reinhardt, Zukunftswissenschaftler: „Ich glaube das Internet ist sehr einfach zu nutzen, jederzeit, egal ob ich jetzt auf den Bus warte oder im Bus sitze, überall kann ich kurz reinschauen, kann mich berieseln lassen“
Und wieviel Zeit kommt bei diesem 'Berieselnlassen' so zusammen?
Passanten:
„3:36 Stunden… Das ist doch ganz schön viel“
„Joa Tagesdurchschnitt 4:30 Stunden“
„Wie sieht deine Bildschirmzeit so aus?... Fast 10 Stunden täglich“
Ganz schön beachtlich, dabei wissen wir eigentlich alle wie wir gegensteuern können:
zum Beispiel ein Zeitlimit für Instagram & Co. setzen. Es gibt Apps, die dann Alarm schlagen, wenn dieses Zeitlimit erreicht ist. Und Push-Benachrichtigungen besser ausschalten.
Ein ungewöhnlicher Tipp: den Farbmodus deaktivieren, sodass alles nur noch in Grautönen angezeigt wird! So macht das Scrollen direkt weniger Spaß (Grafik Tipps: Zeitlimit aktivieren, Push-Benachrichtigungen ausschalten, Farbmodus deaktivieren)
Der Freizeit-Monitor 2024 zeigt aber auch, welche Freizeitaktivitäten wir denn gerne häufiger tun würden. Und Überraschung: Internet und Smartphone werden hier überhaupt nicht genannt Stattdessen: mehr in der Natur aufhalten oder etwas mit Freunden unternehmen. Aber das erfordert eben etwas mehr Anstrengung.
Prof. Ulrich Reinhardt, Zukunftswissenschaftler: „Man muss eben aktiv sein um sich mit Freuden zu treffen, das ist dann eher das Highlight der Woche, vielleicht des Monats, dass man unterwegs ist, dass man Sport treibt, dass man ins Kino geht, dass man ausgeht, darauf muss man sich länger vorbereiten“
Im Idealfall lässt man bei diesen Aktivitäten das Smartphone dann auch einfach Mal zu Hause!