Die Stimmung auf dieser Party scheint ziemlich gut zu sein. Nur: Es ist keine Party – sondern eine Beerdigung. Und die Frau, die hier so ausgelassen tanzt, ist die Ehefrau des Verstorbenen.
Ja, Tränen, Trauer und bedrückte Gesichter sucht man hier vergebens, stattdessen wurde am Sarg des Verstorbenen eine lebensgroße Pappfigur von ihm aufgestellt, vor der seine Frau immer wieder mit dem Hintern wackelt. Und auch andere Party- pardon – Trauergäste wollen auf ihre Art und Weise Abschied nehmen.
Der Sänger, der für die Beerdigung engagiert wurde, bezeichnet sich online übrigens als „Totenwachen-Entertainer“. Über 4 Millionen Klicks hat der Clip mittlerweile – und nicht alle Follower finden das so feierlich.
,,Ihr seid sehr jung, aber zu meiner Zeit auf Beerdigungen hat man geweint."
,,Alles ist normal geworden, akzeptabel, auch in Momenten, die heilig sein sollten, wie jemandes Abschied. Wir haben den Sinn für Respekt, Ehrfurcht und Gottesfurcht verloren."
Die Kritik scheint den Sänger aber nicht zu kümmern. Und auch wenn diese Form der Beerdigung vielleicht etwas ungewohnt ist – Trauern darf jeder, wie er will.