Ashwaganda und L-Theanin sollen echte Wunderpillen sein - schon mal was davon gehört?
"ne... ja....schon mal gehört, weiß aber nicht was es ist."
Ashwaganda ist eine Heilpflanze und wird auch Schlafbeere genannt.
L-Theanin ist ein Stoff, der zum Beispiel in den Blättern von grünem Tee vorkommt.
Beide Nahrungsergänzungsmittel sollen bei körperlichen Stresssymptomen wie
Kopfschmerzen
Magen-Darm Beschwerden
schlechter Haut und Müdigkeit helfen. Aber auch bei psychischen Symptomen wie schlechter Stimmung,
Erschöpfung
Lustlosigkeit oder Depressivität
"Man kann schon sagen dass Ashwaghanda und L-Theanin im richtigen Rahmen eingenommen, mit der richtigen Dosis sehr wirksame Nahrungsergänzungsmittel sind."
Unsere RTL Kollegin Angelina Grams nimmt seit rund einem Jahr regelmäßig - mindestens jeden zweiten Tag Ashwaghanda ein.
"Da ich einen sehr stressigen Alltag gelebt hab, Aufstauung aus Jahren....um da einen Ausklang zu finden und einen entspannten Allltag leben zu dürfen."
Auch bei TikTok schwören einige User auf die Heilpflanze
"Ich habe seitdem keine Panikattacke mehr gehabt."
"Ich hab das beste Mittel gegen Stress gefunden."
..aber es gibt auch negative Erfahrungen im Netz.
"Bei mir hat 1,5 Monate Ashwaghanda meine Hormone aus dem Konzept gebracht, dass ich keinen Zyklus mehr hatte. Nach dem Absetzten war zum Glück alles wieder okay, aber die Risiken sind so krass."
"Ganz schlimme realistische Träume hab ich bekommen."
Sowohl bei Ashwaghanda als auch bei L-Theanin ist es deshalb wichtig auf die richtige Dosierung zu achten:
"Bei Ashwaghanda kann es dazu kommen, wenn man dieses überdosiert, dass man die Magen-Darm-Schleimhaut sehr reizt. Dann kann es zu Durchfall und Erbrechen kommen und ähnlich ist das auch beim L-Theanin."
Für L-Theanin liegt die Empfehlung bei 200-400mg täglich.
Bei Ashwaghanda sollten 200-500mg pro Tag nicht überschritten werden.
Und so hat sich Ashwaghanda auch bei unsere RTL-Kollegin seit knapp über einem Jahr bewährt.
"Dass es dich beruhigt in Situationen, die plötzlich wieder stressgeballt ankommen und da Abstand gewinnen kannst und nicht so getriggert wirst."
Langzeitstudien gibt es zu beiden Nahrungsergänzungsmitteln noch nicht. Um so wichtiger ist es, im Zweifel den eigenen Arzt um Rat zu fragen.