Das sind keine Babys – sondern Puppen!
Immer mehr erwachsene Frauen verlieben sich weltweit in hyperrealistische Puppen, die aussehen, wie Neugeborene.
Was für die einen nur ein Hobby ist, ist für andere eine Art Therapie. So auch für Sechsfach-Mama Zoe Miller, die an Multipler Sklerose erkrankt ist.
„Wenn ich einen Schub habe, kann das wirklich beängstigend sein, und sie geben mir einfach das Gefühl, dass alles gut wird. Das lenkt mich von dem ab, was gerade passiert.“
Die ersten sogenannten „reborn“-Puppen kommen in den 90ern auf den Markt. Mittlerweile eine florierende Branche. Die heutigen Puppen sind aus Vinyl oder Silikon gefertigt, einige können sogar „atmen“!
Zoe Miller sieht in ihnen mehr als „nur Puppen".
„Weil ich kein weiteres Baby bekommen kann. Ich werde nächstes Jahr 50 Jahre und liebe Babys und habe in meiner Vergangenheit einige Traumata erlebt. Wie viele Frauen und ich haben Babys verloren. Das hinterlässt irgendwo eine Narbe, weißt du?“
Deswegen bemalt Zoe „reborns“, verschenkt sie an andere Frauen, die auch ihre Kinder verloren haben – um mit ihrer Trauer besser umgehen zu können.
Für viele Frauen können „reborn"-Puppen ihre tragischen Verluste zwar nicht ersetzen. Doch sie füllen die Lücke in ihren Herzen – und das ist es doch, was zählt.
Verwendete Quelle: CNN