Als Valentin die Ziellinie überschreitet, ist der Jubel groß.
Aber die Zuschauer des Vredestein-Laufs in Paris jubeln nicht, weil Valentin im Ziel ist – sondern weil er es stehend erreicht! Der 17-Jährige wurde mit einer Zerebralparese geboren. Durch Fehlbildungen im Gehirn haben Patienten wie Valentin Bewegungsstörungen und Muskelsteife. Aufrecht stehen und gehen – eigentlich unmöglich.
Aber Valentin zeigt: Es IST möglich. Seit drei Jahren trainiert der 17-Jährige regelmäßig mit einem sogenannten Exoskelett, das ihm selbstständiges Stehen und Gehen ermöglicht – und jetzt auch die Teilnahme an einem Lauf. Die ersten 19,9 Kilometer wird Valentin noch in einem Rollstuhl geschoben, dann kommt sein großer Moment.
Ja, Valentin hat eindrucksvoll gezeigt: Man muss nicht als erster durchs Ziel laufen, um zu gewinnen.