Schon wieder der Mount Rinjani. Schon wieder ist eine Touristin am Krater des indonesischen Vulkans abgestürzt. Die Niederländerin war mit Freunden auf einer Wanderung, als sie mittags den Halt verlor.
Die Wanderung auf den Mount Rinjani ist gefährlich. Der Vulkan auf der Insel Lombok ist mit 3726 Metern der zweithöchste Indonesiens. Wegen der spektakulären Ausblicke ist er beliebt bei Touristen. Doch immer wieder kommt es auf den engen, steilen und steinigen Wegen zu Unglücken.
Nur einen Tag vor der Niederländerin war an fast der gleichen Stelle ein Schweizer Wanderer gestürzt und hatte sich verletzt. Knapp einen Monat zuvor hatte es sogar ein tödliches Unglück gegeben. Tagelang hatten Helfer nach einer abgestürzten brasilianischen Touristin gesucht. Obwohl sie zunächst noch lebend gesichtet wurde, verloren Helfer sie aufgrund des schlechten Wetters und unwegsamen Geländes aus den Augen. Die Leiche der Frau konnte erst Tage später geborgen werden. Eine Obduktion ergab, dass die Frau nach ihrem Sturz schwer verletzt gewesen war, aber wohl noch gut 32 Stunden gelebt hatte.
Ein Rettungshubschrauber brachte die niederländische Touristin nach mehreren Stunden ins Krankenhaus nach Bali. Doch auch sie zog sich schwere Verletzungen zu. Medienberichten zufolge erlitt die Frau einen Genickbruch. Nach dem erneuten Unfall wurde der Ticketverkauf für Wanderungen auf dem Vulkan vorerst ausgesetzt. Nun sollen die Wege überprüft und sicherer gemacht werden.