Kaffee ist in Deutschland nach Wasser das beliebteste Getränk, insbesondere bei Menschen über 60 Jahren, von denen 91 % täglich mindestens eine Tasse trinken. Auch in der Altersgruppe der 40- bis 59-Jährigen ist Kaffee sehr beliebt (80 %), während bei jüngeren Menschen nur 63 % regelmäßig Kaffee konsumieren.
Doch ist Kaffee gesund oder schädlich? Studien zeigen, dass Kaffee nicht nur unbedenklich ist, sondern sogar gesund sein kann. Er enthält neben Koffein auch Antioxidantien, die den Körper vor freien Radikalen und schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Besonders viele Antioxidantien finden sich in Filter- und Instantkaffee, etwas weniger im Espresso. Für gesunde Menschen gelten 3–4 Tassen Kaffee pro Tag als unproblematisch und können sogar das Risiko für Krankheiten wie Diabetes senken.
Zudem gibt es zwei wichtige Kaffeesorten: Arabica und Robusta. Robusta enthält mehr Koffein (1,2–2,6 %) als Arabica (0,8–1,6 %). Von außen lässt sich jedoch nicht erkennen, wie viel Koffein eine Bohne enthält. Interessanterweise tut Kaffee auch ohne Koffein etwas für die Gesundheit.
Was den Blutdruck betrifft, kann Kaffee ihn kurzfristig erhöhen, doch der Körper gewöhnt sich mit der Zeit daran. Menschen mit hohem Blutdruck sollten dennoch vorsichtig sein.
Viele trinken Kaffee vor allem wegen seiner wachmachenden Wirkung. Doch Koffein macht nur dann wach, wenn man müde ist oder längere Zeit kein Koffein konsumiert hat. Wer regelmäßig Kaffee trinkt oder ausgeschlafen ist, profitiert kaum von einem zusätzlichen Energieschub.