Dass DIESER Kampf zu einer Olympia Sensation werden sollte, hätte vorher niemand gedacht.
Hier besiegt die ägyptische Fechterin Nada Hafez am Montag ihre Konkurrentin aus den USA, bricht danach in Tränen aus.
Doch es ist nicht nur der Sieg der sie so emotional gemacht hat, verrät die 26-Jährige jetzt bei Instagram:
ZITATTAFEL
"Was für Sie wie zwei Teilnehmerinnen aussieht, waren in Wirklichkeit drei [...] Ich, meine Konkurrentin und mein kleines Baby, das noch auf die Welt kommen wird!"
DIESE Baby Bombe schlägt ein - Nada Hafez ist nämlich schon im 7. Monat!
Mittlerweile ist sie im Achtelfinale ausgeschieden.
Auch wenn ihr Verein und natürlich die Familie eingeweiht waren. Von ihren überraschten Fans und Olympia Zuschauern gibts neben zahlreichen Glückwünschen auch Kommentare wie diesen:
INSTA KOMMENTAR
OV "Schöne Geschichte aber ich will ja dass Ägypten gewinnt und es hätte auch eine andere Fechterin an deiner Stelle antreten können"
Berechtigte Kritik?
Wir fragen hier bei uns in Deutschland nach: Sollten Frauen also persönliche oder sportliche Träume wie Olympia hinten anstellen - weil sie schwanger sind?
VOXPOPS
Cut 10 "Was warum das denn? Sei froh dass es Frauen gibt, ohne die wären wir alle nicht da und die können auch machen was sie wollen und das ist gut so"
Cut 11 "Wenn ihr Bauch geschützt ist und die Fechterin top fit ist warum soll sie dann nicht antreten? Das muss ganz allein sie entscheiden"
Cut 9 "Ich würds nicht machen aber wie gesagt ist ihre Entscheidung und ihr Kind"
So sieht das auch unsere RTL-Reporterin Anna Schröjahr - die genau wie die Fechterin Hafez im siebten Monat schwanger ist und gut verstehen kann, wieso die Fechterin erst JETZT ihre Schwangerschaft öffentlich gemacht hat.
Cut 14 "Egal was die Ärzte sagen, egal wie sicher und gut man sich selber fühlt, die Öffentlichkeit hat immer eine Meinung und gerade wenn man schwanger ist wird diese Meinung auch gerne kundgetan"
Cut 13 "Mein Arzt hat mir immer gesagt, mach das was du auch vor deiner Schwangerschaft gemacht hast und mach es so lang wie es sich gut anfühlt und man hat in der Schwangerschaft wirklich ein gutes Körpergefühl"
Natürlich ist so ein Fechtkampf auf olympischem Niveau eine andere Hausnummer - eine echte Gefahr aber auch nicht...
OT Gynäkologin Judith Bildau
Cut 8 "Ich gehe davon aus dass das ein überschaubares Risiko war, das die Fechterin auf sich genommen hat, ich bin sicher dass sie medizinisch gut betreut wurde, dass keine Risikofaktoren vorgelegen haben sodass die Schwangerschaft und ihre Gesundheit gefährdet gewesen wäre. Von daher kann ich das gut nachvollziehen dass sie sich den Traum erfüllt hat, sie ist eine erfahrene Sportlerin, hat viel Trainingserfahrung und weiß was sie sich un ihrem Körper zumuten kann"
Auch wenn die Olympischen Spiele für Nada Hafez jetzt vorbei sind. Abseits der Fechtbahn freut sie sich gemeinsam mit ihrem Ehemann auf etwas das GOLDIGER ist als jede olympische Medaille!