„Meine schöne Sinead. Was war das für ein Tag! Es fühlt sich an, als wärst du gestern noch ein Teenager gewesen.“
Genau diese Zeilen sollte eigentlich ihr Papa vorlesen. Doch der Brautvater stirbt kurz vor der Hochzeit.
Deswegen hat seine Tochter Sinead O’Brien etwas ganz Besonderes vorbereitet.
„Nachdem ich meinen Vater gerade erst verloren hatte, wollte ich sicherstellen, dass er in unseren Reden vorkommt, und das war die beste Art und Weise, die ich kannte, um das zu tun. Die Rede war voller Erinnerungen und sogar einiger Witze, als hätte er sie an diesem Tag gerissen, und es war eine schöne Art, ihn an einem so wichtigen Tag zu ehren.“
Von der ersten Begegnung ihres Vaters mit Ehemann Simon:
„Ich mähte das Gras und meine Brust. Es war nass. Er hatte ein Funkeln in seinen Augen und ein Grinsen in seinem Lächeln. Nicht zu vergessen die grünen Takis. Ließ mich seinen Stil infrage stellen.“
Bis hin zu liebevollen Worten an seine eigene Ehefrau:
„Meine liebe Rose, du siehst heute Abend so wunderbar aus. Und ich weiß, dass du meine Arme spüren kannst, die dich fest umarmen.“
Sinead hat in ihrer Rede an alles gedacht und lässt ihren Papa durch dieses Gedicht wieder lebendig werden.
„Als ich die Rede las, war es fast so, als würde mein Vater selbst zu uns sprechen. Die Worte hallten tief nach, und für einen Moment vergaßen alle, dass ich es war, die sie las. Es fühlte sich so echt und authentisch an, als wäre mein Vater bei uns, um uns seine Liebe und seinen Segen mitzuteilen.“
„Das letzte Wort ist also an Simon gerichtet. Pass gut auf die Kleine auf, denn es kommt nicht jeden Tag vor, dass ich mein Baby weggebe.“