Sein Konto ist voll, sein Freundeskreis dafür umso kleiner. Lotto-Millionär Chico gesteht: Ich würde von Freunden ausgenutzt.
Ich habe mich nicht verändert – gut ich habe mir neue Sachen gekauft – aber menschlich bin ich gleichgeblieben. Aber alle um mich herum, die haben sich geändert.
Denn Chico hat nicht nur viel Geld auf dem Konto – sondern plötzlich auch ganz viele Freunde, die alle dringend Geld brauchen.
Ich habe in der ersten Zeit wirklich versucht, alle glücklich zu machen. Aber das geht nicht – die sind verrückt.
Eine Lektion, die Chico erst lernen musste. Als sich ein Freund von ihm Geld leiht und es Wochen später immer noch nicht zurückgezahlt hat, spricht der Lotto-Gewinner ihn darauf an. Die Antwort:
Hast du das nötig, du hast doch genug da.
Schmerzhafte Erfahrungen für den vorbestraften 42-Jährigen, der vor seinem Gewinn selbst ganz unten war. Eine Zeit in der kaum jemand zu ihm hielt:
Auf einmal rutschst du ab, alle die dich kannten, machen Witze über dich, kennen dich nicht mehr, sie wechseln die Straßenseite, wenn sie dich sehen.
Die Freunde, die ihn damals ignoriert haben, sind nun die, die auch ein Stück von Chicos Kuchen abhaben wollen – und sie nach 20 Jahren wieder bei ihm melden.
Aber nicht mit Chico! Der 42-Jährige hat mit falschen Freunden abgeschlossen:
Ganz einfache Methode, ich lasse keinen an mich ran. Ich habe meine Managerin, meine Assistentin, meine Familie, meinen besten Freund – mehr brauche ich nicht.
Denn das sind die Menschen, die immer für ihn da sind – in guten wie in schlechten Zeiten.