„Es gibt Neuigkeiten . Das ist jetzt vielleicht nicht das , was ihr denkt . Ich bin nicht schwanger , sondern ich habe einen Tumor in meiner Brust.“
Lola Weippert wirkt beunruhigt, als sie sich mit dieser Schockdiagnose bei ihren Fans meldet. Dort zeigt sich selten so ernst, sondern ist für ihre gute Laune bekannt. Doch vor Kurzem fällt ihrer Frauenärztin bei einer Vorsorge-Untersuchung ein gutartiger Tumor in der Brust auf.
OT Lola Weippert
"Das Problem ist nur , er ist gewachsen . Deswegen werde ich jetzt an die Charite überwiesen und dann wird das gestanzt."
Das heißt: Ärzte entnehmen dem Tumor Gewebe. Anschließend wird die Probe genauer untersucht. Doch was bedeutet gutartig eigentlich?
OT Frauenärztin Dr. Meisel
„Das heißt es ist kein Krebs. Eigentlich entarten gutartige Tumore in der Brust sehr selten, aber wir wissen Patientinnen, die guatartige Tumore in der Brust haben, haben ein erhöhtes Risiko Brustkrebs zu kriegen und deswegen sollte man da regelmäßig nachgucken."
Lola Weippert möchte mit ihrem Social-Media-Post aufrütteln. Auch andere Promis haben in der Vergangenheit ihre Tumorerkrankungen öffentlich gemacht. Sylvie Meis entdeckte vor fünfzehn Jahren beim Abtasten selbst einen Knoten in ihrer Brust.
OT Sylvie Meis
„Ich habe tatsächlich etwas gespürt . Und der Moment , das ich das gespürt habe , muss ich sagen , Muss ich jetzt auch zugeben , wusste ich gleich , da ist etwas nicht richtig .“
Inzwischen gilt die Niederländerin als geheilt.
Doch nicht nur Frauen sind betroffen. Bei Schlagerstar Mickie Krause wurde vor über zwei Jahren ein Blasentumor entdeckt. Nach zwei OPs gilt er als tumorfrei.
OT Frauenärztin Dr. Meisel
„Die Früherkennung ist am besten in der eigenen Hand, sprich in der HAnd der Patienten. Einmal im Monat in der Regel die Brust abtasten und dann kennt man seine Brust gut und kann gut vorsorgen."
Ab 30 Jahren zahlt die Krankenkasse Frauen ein jährliches Abtasten. Das Beispiel der 28-jährigen Lola Weippert zeigt: Es kann wirklich jeden treffen. Auch in jüngeren Jahren.
OT Lola Weippert
„Ich habe die letzten Tage wieder mit meinen Mädels gesprochen und wie oft ich schockierend feststellen musste , dass sie seit Jahren nicht mehr beim Frauenarzt waren oder bei der Frauenärztin . Deswegen bitte tut es für euch zu eurem Körper , aber wir wissen nie , was so alles in uns schlummert.”
Lola Weippert schaut positiv nach vorne - und hofft, dass der Tumor wirklich gutartig ist und bleibt!